Mit allen Sinnen das Herz jung halten

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten – wie selbstverständlich setzen wir unsere Sinne ein. Dabei lohnt es sich, ab und an innezuhalten, den alltäglichen Strom an Informationen beiseitezuschieben, zur Ruhe zu kommen und einzelne Sinne wieder ganz neu für sich zu entdecken.

Das Sehen

Das Sehen ist unser wichtigster Sinn, rund 80 % aller Informationen nehmen wir über die Augen wahr. Dabei liebt das Auge Kontraste: Ein strahlendes Feuerwerk vor dunklem Nachthimmel fasziniert die Menschen seit Erfindung der Pyrotechnik. Beim Feuerwerksspektakel Kölner Lichter halten alljährlich Tausende von Zuschauern den Atem an und genießen das bunte Schauspiel hoch über dem Rhein. Optisch reizvoll kann aber auch der >FÜNF SINNE Blick in den unbeleuchteten Himmel sein, etwa bei den Teleskopischen Sternenführungen in Salzburg. Auf dem Münchner Viktualienmarkt oder dem Wiener Naschmarkt kann man das bunte Farbenmeer der Marktstände auf sich wirken lassen, in den Wiener Kunsträumen moderne Kunst betrachten und bei den Architektouren in München oder Salzburg unter Führung von Architekten und Planern sein Auge schulen.

Das Hören

So empfindlich unser Gehör ist, so stressanfällig macht es uns auch. Umso wichtiger, dem Lärm des Alltags etwas entgegenzusetzen, etwa bei einer Klangmeditation im Wellnesstempel oder einem entspannenden Konzert in sakraler Atmosphäre. Bewusste Klangerfahrungen kann man auch an anderen Orten machen: In Hamburg wartet z. B. das Klingende Museum mit vielen Instrumenten zum Ausprobieren auf Besucher, und wer nicht selbst in die Tasten greifen will, startet bei der Beatles-Tour zu einem musikalischen Trip in die 1960er- Jahre. Im Stift Viktring bei Klagenfurt geht man im Rahmen des Musikforums u. a. der Frage nach, wie Stille klingt.

Das Riechen

Die menschliche Nase kann Tausende von Gerüchen unterscheiden. Geht es um körperliches Wohlbefinden, spielen Düfte eine wichtige Rolle, bei Aromatherapien oder Kräuterstempelmassagen sorgen ätherische Öle für eine gesunde und wohltuende Atmosphäre. Wie man die Welt der Düfte für sich selbst nutzbar macht, kann man u. a. in Kräuterworkshops und auf Kräuterwanderungen erfahren.

Das Schmecken

Am Sinneseindruck des Geschmacks sind neben dem eigentlichen Geschmackssinn vor allem der Geruchssinn, aber auch der Tastsinn beteiligt, man denke nur an Schokolade, die „auf der Zunge zergeht“. Apropos Schokolade: Unglaublich angesagt ist handgefertigte Edelschokolade mit teils exotischen Geschmacksrichtungen. Im Kölner und im Wiener Schokoladenmuseum erfahren Sie alles über die süße Versuchung. In Dunkelrestaurants, in denen der Geschmackssinn auf sich allein gestellt ist, entfaltet er sich auf ganz besondere Weise. Erleben können Sie das u. a. in der Hamburger Unsicht-Bar und im Berliner Nocti Vagus.

Das Tasten und Fühlen

Die Haut ist als größtes menschliches Organ sowohl für das aktive Tasten als auch für das passive Fühlen zuständig. Der Tastsinn ist dort besonders gefordert, wo die Augen an ihre Grenzen stoßen, etwa in abgedunkelten Aktionsräumen wie dem Dialog im Dunkeln. Um Körperwahrnehmungen geht es bei Wellnessanwendungen oder bei Massagen, besonders schön ist das schwerelose Floaten in warmem Salzwasser, etwa im Hamburger Floatarium.

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