Elsass: Deutsch-französisches Kulturmodell

Es existiert eine geradezu schwärmerische Verehrung für den kleinen Landstrich entlang der Vogesen und des Rheins – die vielen Liebeserklärungen an das Elsass spiegeln die Sehnsucht nach einer erholsamen Nische für reuelosen Genuss und nach einer ländlichen, unbeschwerten Lebensfreude wider.

Das Beste aus zwei Welten

Mit seinen kleinen Weinorten, seiner Landschaft und den historisch bedeutsamen Städten bietet das Elsass eine einzigartige Kulisse für das Zusammenspiel von französischem Savoir-vivre und deutschem Ordnungssinn, französischer Phantasie und deutscher Bodenständigkeit. Das auf den ersten Blick unvereinbar Gegensätzliche hat sich im Schnittpunkt der Kulturen zu einer eigenständigen Lebensart entwickelt, die selbstbewusst zwischen der germanischen und der romanischen Welt wechselt. Das Elsass ist heute grenzenlos, nicht ganz französisch und auch nicht deutsch: wechselhaft, aber in jedem Fall typisch elsässisch.

Drei der einflussreichsten Spitzenköche des Elsass sind:

Drei der einflussreichsten Spitzenköche des Elsass sind:

Jean-Georges Klein Er stellt alle seine Kreationen in den Dienst eines geschmacklichen Spannungsverhältnisses, das sich immer in Harmonie auflöst. Mit seinem Restaurant „L’Arnsbourg“ in der Provinz hat er dem kulinarischen Elsass neue Impulse gegeben.

Antoine Westermann Der nachdenkliche Tüftler und kreative Aromenkünstler kreiert in seinem „Buerehiesel“ (Bauernhaus) aus dem 17. Jh. eine innovative und leichte Küche, die an Perfektion kaum zu überbieten ist. Das traditionelle Elsass bekommt durch seine Handschrift einen federnden Gang.

Emile Jung Was wäre das Elsass ohne ihn? Der perfekte Handwerker hat sein Restaurant „Au Crocodile“ in der Straßburger Altstadt zu einer Kultstätte der Elsässer Küche gemacht. Mit schmeckbarer Leichtigkeit bringt er das Produkt und sein profundes Aroma auf den geschmacklichen Höhepunkt.

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