Die Spielorte glänzen nicht nur mit neuen, modernen Stadien, auch die Infrastruktur wurde vielerorts komplett neu entwickelt.

Port Elizabeth

Port Elizabeth ist die fünftgrößte Stadt Südafrikas und bildet zusammen mit den Städten Uitenhage und Despatch die Nelson Mandela Bay Municipality. Obwohl die Engländer hier schon 1799 ein Fort bauten, entstand die Siedlung erst 1820. Die Stadt hat sich ihren viktorianischen Charme weitgehend bewahrt und ist ein beliebtes Ferienziel. Sie erstreckt sich über 16 km entlang der traumhaften Algoa-Bucht mit ihren herrlichen Sandstränden. Port Elizabeth ist Wirtschaftszentrum und traditioneller Hauptstandort der Automobilindustrie.

Nelson-Mandela-Bay-Stadion

Die neu gebaute Arena liegt inmitten des Prince-Alfred-Parks in Port Elizabeth und bietet für ein Fußballstadion ein überraschend sinnliches Bild: Die Silhouette des Stadions spiegelt sich im angrenzenden North End Lake, die Dachkonstruktion wölbt sich wie Blätter eines Blütenkelchs in Richtung Spielfeldmitte.
Kapazität: 42 000
Baumaßnahmen: Neubau
Kosten: ca. 100 Mio. €

Kapstadt

Kapstadt gehört zu den am schönsten gelegenen Städten der Welt. Der Anblick der Stadt, die sich die Hänge hinaufzieht, ist überwältigend. Dazu die Silhouette des Tafelbergs – im Winter morgens oft mit einem Tischtuch aus Wolken bedeckt, das über den großen flachen Berg fällt. Auf der Stadtseite der Tafelbucht liegt der Hafen. Er wurde wegen des felsigen Bodens weit ins Meer gelegt, weil man anders nicht die nötige Tiefe bekommen hätte. Der älteste Teil um das Viktoria- und Alfred-Becken ist heute ein Vergnügungsviertel mit vielen Restaurants, Geschäften und Museen.

Green-Point-Stadion

Im Wortsinne glanzvoll ist die Außenhülle des neuen Green-Point- Stadions, die das einfallende Tageslicht in vielfältigen Farbtönen reflektiert.
Kapazität: 68 000
Baumaßnahmen: Neubau
Kosten: ca. 350 Mio. €

Pretoria/Tshwane

Von Pretoria aus, das 2005 zur „Lebenswertesten Stadt der Welt“ gewählt wurde, wird Südafrika regiert, wenn das Parlament nicht in Kapstadt tagt. Über Pretoria thront das Union Building, das der Architekt Sir Herbert Baker 1910 baute. In dem imposanten Gebäude fand u. a. die Amtseinführung Nelson Mandelas statt. Der Regierungssitz ist umgeben von einem herrlichen Park, an dem die Residenzen von Ministern und Botschaftern liegen. Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich die ganze Stadt in ein Blütenmeer: Über 70 000 Jakarandabäume blühen in zartlila Tönen.

Loftus-Versfeld-Stadion

Das Heimstadion des Profivereins Sundown Football Club war bereits Austragungsort der Rugby-Weltmeisterschaft, des Afrikanischen Nationen-Pokals und des Confed Cups und wurde im Hinblick auf die WM grundsaniert und leicht ausgebaut.
Kapazität: 52 000
Baumaßnahmen: Ausbau und Modernisierung
Kosten: ca. 8,8 Mio. €

Rustenburg

Rustenburg liegt rund 100 km westlich von Pretoria und ist ein beliebtes Ausflugsziel am Fuß der Magaliesberge. Rustenburg ist im wahrsten Sinne des Wortes eine blühende Stadt. Die Straßen sind gesäumt mit Jacarandabäumen, die bunte Blütenpracht von Bougainvillea und Hibiskus schaffen eine heitere Atmosphäre. Die Platin- und Bergbau- Industrie sorgt in Verbindung mit der Landwirtschaft für den Wohlstand der Region. Die größte Attraktion Rustenburgs liegt mit dem Vergnügungsparadies Sun City rund 40 km nordwestlich der Stadt. Gleich neben Sun City können die Besucher des Pilanesberg- Wildparks die „Big Five“ in freier Wildbahn erleben.

Royal-Bafokeng-Stadion

Das Royal-Bafokeng-Stadion – benannt nach dem Volk der Royal Bafokeng Nation, in dessen Besitz es sich befindet – gehört seit 1995 zu den modernsten und schönsten Stadien Südafrikas.
Kapazität: 42 000
Baumaßnahmen: Moderater Ausbau
Kosten: ca. 30 Mio. €

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Titelbild, Stadion Kapstadt: anzeletti, iStockphoto.com
Stadion-Icons: Daemys, iStockphoto.com

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