Aborigines: Besuch in der Traumzeit

Die zehntausende Jahre alte Kultur der Ureinwohner prägt das Northern Territory bis heute. Der Uluru/ Ayers Rock ist eines der Top-Ziele und einer der heiligsten Orte des Landes. Außerdem ist Australiens Norden die Heimat traumhafter Felsmalereien und der herrlichen "Dot Paintings".

Zwischen Darwin und Uluru/ Ayers Rock pflegen noch mehr Aborigines ihre Traditionen als in den anderen Teilen Australiens. Im Northern Territory ist jeder dritte Australier ein Ureinwohner. Aborigines sind hier seit mehr als 50 000 Jahren zu Hause und haben eine starke Bindung an das Land. Mehr als 40 Sprachen sind noch lebendig, ihre Traumzeit-Kultur lebt in Geschichten, Tänzen und Bildern weiter. Besucher können ihr an rituellen Orten, auf Festivals und in Kulturzentren und Kunstgalerien begegnen. In Nationalparks sind einige der ältesten Aborigines-Felsmalereien des Kontinents zu entdecken.

Das Highlight: Der Uluru/ Ayers Rock

Der Uluru ist nicht nur einer der Hauptattraktionen Australiens und Unesco-Weltkulturerbe, sondern auch das Heiligtum der Anangu-Aborigines. Immer mehr Touristen verzichten darauf, den 350 m hohen, mystischen roten Monolithen zu besteigen, da sie deren Kultur respektieren. Ohnehin ist der 9 km lange Rundwanderweg um den Uluru herum viel interessanter, weil seine spirituelle Bedeutung deutlich wird: Hier sehen Sie Felsmalereien, rituelle Höhlen, in denen gekocht und beratschlagt wurde, und heilige Wasserstellen, an denen die legendäre Wasserschlange und die Urahnen Rast einlegten.

Erben der Vergangenheit

Wenige Kilometer entfernt können Sie sich im Kulturzentrum über die Traditionen und Bräuche der Anangu informieren. Übrigens: Seit 1985 sind die Ureinwohner wieder im Besitz des Uluru-Kata Tjuta-Nationalparks mit dem mächtigen roten Felsen und dem Nachbargebirge The Olgas, den Kata Tjuta. Seit 2011 gehören ihnen auch die Resorts im nahegelegenen Urlauberort Yulara.

Zentren der Aborigines-Kunst

In und um Alice Springs, der einzigen Stadt in Australiens Zentrum, gibt es die wohl höchste Dichte an „Aboriginal Art“. Seit jeher malten Aborigines die Tjukurrpa, die Geschichten der Traumzeit, als Teil von Zeremonien mit Naturfarben auf ihre Körper oder in den Wüstensand. In der Mission Hermannsburg in Zentralaustralien begannen sie in den 1930er-Jahren erstmals, diese Motive auf Leinwand festzuhalten. Seitdem erfreut sich die „Central Desert Art“ großer Beliebtheit.

Erben der Vergangenheit

Wenige Kilometer entfernt können Sie sich im Kulturzentrum über die Traditionen und Bräuche der Anangu informieren. Übrigens: Seit 1985 sind die Ureinwohner wieder im Besitz des Uluru-Kata Tjuta-Nationalparks mit dem mächtigen roten Felsen und dem Nachbargebirge The Olgas, den Kata Tjuta. Seit 2011 gehören ihnen auch die Resorts im nahegelegenen Urlauberort Yulara.

Traumbilder aus Punkten

In den Galerien in Alice Springs und in den Ateliers der Umgebung können Sie viele der typischen „Dot Paintings“ kaufen. Ein solches Gemälde oder ein mit Punkten bemaltes Didgeridoo gehören zu den begehrtesten Mitbringseln. Die traditionellen Blasinstrumente bestehen aus dem Holz von Eukalyptusbäumen, die von Termiten ausgehöhlt wurden und die so nur im Norden des Northern Territory zu finden sind. In Katherine werden diese wunderschön verzierten Originalinstrumente übrigens günstiger angeboten als in Darwin.

 

Jahrtausende alte Felsmalereien

Im Kakadu Nationalpark sind die meisten Felsmalereien der Aborigines zu entdecken. Die Region im Nordosten des Northern Territory ist seit vielen Jahrtausenden die Heimat verschiedenster Stämme. Ihre Traumzeit-Geschichten haben sie mündlich überliefert und in Felsmalereien festgehalten. Am Ubirr-Rock, dessen Höhlen über lange Zeit Unterschlupf boten, spiegelt sich die Tierwelt der fruchtbaren Ebenen der Umgebung in den Felsmalereien wider.

Tiere, Geister und der weiße Mann

In weißen, ocker- und orangefarbnen Tönen haben die Künstler dort Schildkröten, Kängurus, Opossums, Tasmanische Tiger und Fische festgehalten. Auch Bilder der legendären Regenbogenschlange und der Mimi-Geister sind erhalten geblieben. Am Nourlangie-Rock sind sogar Stammesgeschichten zu erkennen, denen man entlang der Felswände über Wege und Treppen folgen kann. Am Nanguluwur-Rock haben die Aborigines neben Geistern und mythischen Figuren auch die Ankunft von Europäern festgehalten: Zu sehen ist ein weißes Segelschiff mit einer Ankerkette und ein Mann, der die Hände in seine Hosentaschen steckt.

Text:  Andrea Bonder

 

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