Broome & Co.: Wildnis im Westen

Broome & Co.: Wildnis im Westen

Jenseits der Grenze zum Bundesstaat Westaustralien beginnt das raue Hinterland: geschäftige Hafenstädte, wirklich einsame Nationalparks – und Reisen mitten ins Abenteuer.

Broome & Co.: Wildnis im Westen

Bei einem Streifzug durch die Straßen von Broome ist kaum vorstellbar, dass das 14 000-Ew.-Städtchen einmal ein florierendes Perlenzentrum war, das 80 Prozent des weltweiten Perlmuttbedarfs deckte. Auf über 400 Loggerschiffen fuhren Tausende meist chinesische und japanische Perlentaucher hinaus. Aus der Zeit um die Jahrhundertwende ist eine kleine Chinatown mit Restaurants, Perlenshops und Galerien geblieben. Die Logger laufen heute zum Champagnerfrühstück oder zum „Gourmet Sunset“ aus.

Schotterpiste zum Trockenriff

Schotterpiste zum Trockenriff

Vor allem aber ist Broome – wie auf der Ostseite Kununurra – der Ausgangspunkt für Touren in die Kimberleys. Es ist ein weites kaum besiedeltes Land, Berge ragen aus der roten Erde, die mit harschem Gebüsch und Bäumen bewachsen ist. Hin und wieder ein Baob-Flaschenhals-Baum und ein Roadhouse beherrschen die Szenerie während der Fahrt über die strapaziöse Gibb River Road. Allein 670 km des Weges sind eine Schotterpiste, die nur robuste Allradfahrzeuge in der Trockenzeit bewältigen.

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