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  • © Manuel Ferrigato , IDM Südtirol

Südtiroler Weinstraße

Wo Genuss auf Bewegung trifft

Südtiroler Weinstraße

Wo Genuss auf Bewegung trifft
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In den Gassen ist es noch still, die Pflastersteine sind kühl, irgendwo klappert ein Fensterladen. Unter den Lauben hängt noch ein Rest Schatten, aber am Rand der Häuserfronten tastet sich die Sonne bereits nach vorn. Ein paar Minuten später schwingst du dich in den Sattel und rollst entspannt los.

Die Südtiroler Weinstraße zieht dich wie ein roter Faden durch die Landschaft: erst an Apfelbäumen vorbei, die in weiß-rosa Blüten stehen, dann zwischen Reben, die gerade erst austreiben. Es riecht nach feuchter Erde, nach frischem Grün. Der Fahrtwind ist noch frisch, aber sobald du die ersten sanften Hügel nimmst, wird er weich. Du hörst das Surren der Reifen, das Klacken der Schaltung und über den Weinbergen ein paar Vögel zwitschern.

Du machst Halt, einfach weil du es jederzeit kannst. Ein kleiner Pfad führt zwischen den Reben nach oben, nur ein kurzer Abstecher und plötzlich liegt das weite Tal unter dir. Ein See glitzert blau, darüber zeichnen sich die Konturen der Berge ab. Du bleibst stehen, atmest einmal tief ein und merkst: Genau dafür bist du hier. Für eine perfekte Mischung aus Bewegung und Genuss, aus Aktivsein und Dolce Vita.

15 Weindörfer, 1 Weinstadt, unzählige Genussmomente

An der Weinstraße wird der Frühling von saisonalen Spezialitäten wie dem Terlaner Spargel geprägt. © Frieder Blickle, IDM Südtirol

Die Südtiroler Weinstraße ist eine der ältesten Weinstraßen Italiens und eine Route, die nicht nur von A nach B führt, sondern auf ihren rund 150 Kilometern kleine und große Entdeckungen aneinanderreiht. Von Nals bis Salurn, quer durch die lebendige Weinstadt Bozen, führt sie vorbei an 15 Weindörfern sowie am Kalterer See. Überall wartet ein anderer Vibe: mal Markt und Lauben, mal enge Gassen, mal ein Platz, auf dem man einfach sitzen bleiben möchte.

Genuss brauchst du hier nicht aktiv suchen, er liegt in der Luft. In historischen Ortskernen, wo die Uhr ein bisschen langsamer tickt. In alten und neuen Lokalen, die vom urigen Gasthaus bis zur Sterneküche alles Erdenkliche abdecken. In Brennereien und Kellereien, in kleinen Museen, bei Dorfführungen und all den lokalen Festen, die die Region um die Südtiroler Weinstraße so lebendig machen.

Die idyllischen Weindörfer, wie z.B. Neumarkt, laden einfach zum Verweilen ein. Als wäre das Adjektiv „pittoresk“ nach diesem Vorbild geschaffen worden zählt das Weindorf offiziell zu den „Borghi più belli d’Italia“, zu den schönsten und historisch wertvollsten Ortskernen ganz Italiens. 15 Weindörfer und eine Weinstadt auf 150 Kilometer Strecke. Hier fühlst du über 2.500 Jahre Weintradition, wenn du durch die Gassen gehst und unter den Bögen Schatten suchst. Ganz egal, ob Gewürztraminer, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Blauburgunder oder die autochthonen Sorten Lagrein oder Vernatsch mit seinen Spielarten Kalterersee und St.Magdalener, beim Genuss in diesem Ambiente erkennst auch du ganz schnell: Die umliegende sanfte Hügellandschaft bietet wahrlich ideale Bedingungen für ein vielfältiges Spektrum an Spitzenweinen.

SWS_Landkarte_DE.pngAm Ende geht es hier nicht darum abzuhaken, sondern darum, sich treiben zu lassen – von Ort zu Ort, von Moment zu Moment. Wohltuende Aktivitäten draußen in der Natur werden hier so von Zauberhand mit Weingenuss, Kulinarik und Kultur gepaart.

Und dann sind da natürlich die saisonalen Gründe, die Südtiroler Weinstraße zu besuchen. Im Frühling zum Beispiel, wenn hier schon ab Mitte März mediterranes Flair in der Luft liegt mit milden Temperaturen, Palmen und Zypressen zwischen den Rebhügeln, blühenden Apfelbäumen. Auf den Speisekarten tauchen regionale Klassiker wie Terlaner Spargel auf, und aus jedem Spaziergang wird schnell ein kleiner Genussmoment.

Auch wenn du eher der Herbstmensch bist, spielt die Südtiroler Weinstraße ihre Stärken aus. Weil das Klima so mild ist, fühlt sich der Herbst hier oft wie eine Verlängerung des Sommers an, nicht selten bis in den November hinein. Die Reben färben sich, die Luft wird klarer, die Tage bleiben angenehm. Perfekt für Weinwanderungen, Radtouren und lange Nachmittage, die man nicht drinnen verbringen will.

Frühlingserwachen, das gefeiert wird!

Frühlingsspaziergänge zwischen den Weinbergen der Südtiroler Weinstraße. © Ivan Bortondello, IDM Südtirol

Der Frühling ist an der Südtiroler Weinstraße aber nicht nur Kulisse. Er wird mit der Veranstaltungsreihe „WeinFrühling an der Südtiroler Weinstraße“ (26.03. bis 23.06.2026) zum Programm. Und du bekommst jede Menge Gelegenheiten, den Saisonstart zwischen Reben, Sonne und frischer Bergluft ganz bewusst zu erleben.

Die Highlight-Events der Veranstaltungsreihe „WeinFrühling an der Südtiroler Weinstraße“ (26.03. bis 23.06.2026):

  • Eppaner Osterfestl: 04.04.2026, St. Michael Eppan
  • Frühlingswanderungen: 14.04. - 05.05.2026, Nals
  • Kalterer Weinwandertag: 26.04.2026, Kaltern am See
  • Andrianer WeinGenussTour: 15.05. und 05.06.2026, Andrian
  • Gewürztraminer Dinner: 24.04.2026, Tramin
  • Blauburgundertage: 15. - 18.05.2026 und Blauburgundernächte: 27.04. - 18.05.2026, Südtirols Süden
  • Terlaner Urbansnacht: 25.05.2026, Terlan
  • Lichterbrücke: 04.06.2026, Pfatten
  • Nacht der Keller: 12.06.2026, Südtiroler Weinstraße

Der Frühling ist hier kein bloßer Übergang zwischen Winter und Sommer. Er ist die Bühne für große Weine und Genussmomente.

Eine Zeitreise: Burgen-Hopping mit Panorama

Burg Hocheppan in Eppan. © Angelika Schwarz, IDM Südtirol

An der Südtiroler Weinstraße reicht ein kurzer Abzweig von der Route und du stehst plötzlich inmitten einer anderen Zeitepoche. Überall tauchen historische Burgen, prunkvolle Schlösser und edle Herrensitze auf, als hätten sie sich platziert, um über Täler, Dörfer und Weinberge zu wachen. Perfekt für alle, die Genuss gern mit einer Prise Geschichte würzen.

Besonders rund um Eppan wird aus Kultur ganz schnell Bewegung und aus Bewegung Panorama. Kein Wunder: Die Gemeinde gilt als burgenreichste Gemeinde Europas. Ob zu Fuß oder auf zwei Rädern – stell dir easy deine eigene individuelle „Burgen-Hopping-Tour“ zusammen. Mal durch dichten Wald, mal über Wege mit weitem Blick über die Weingärten.

Zur Zeitreise gehört hier aber nicht nur Mittelalterromantik, sondern auch Architektur im Wandel der Zeit. Entlang der Südtiroler Weinstraße lässt sich wunderbar vergleichen, wie sich Formensprache über Jahrhunderte verändert hat. Vom historischen Herrensitz bis zu modernen Weinkellern, die zeigen, dass Innovation in Südtirol nicht nur im Glas stattfindet. Typisch für viele Orte ist vor allem der Überetscher Baustil, der im 16. Jahrhundert von italienischen Baumeistern in die Region gebracht wurde. Einmal im Sinn, findet man dieses Detail beim Durchstreifen der Ortszentren, wie in dem malerischen Tramin, wo der historische Ortskern namens Betlehem mit seinen engen Gassen und charakteristischen Fassaden besonders eindrucksvoll erhalten ist.

Draußen unterwegs: Vom Bergpfad bis zum Badesee

Die Südtiroler Weinstraße mit dem Rad entdecken. © Manuel Ferrigato, IDM Südtirol

Das Draußensein liegt praktisch auf der Route: sanfte Anstiege statt steiler Rampen, kleine Pfade zwischen Reben und Apfelbäumen, dazu immer wieder kühles Nass als Perspektivwechsel. So sammelst du morgens ein paar Höhenmeter und sitzt mittags schon wieder am Seeufer. Genau diese Mischung macht den Reiz aus.

Für aktive Tage musst du hier nichts leisten, du darfst einfach losziehen. Weinwanderwege führen durch die Reblandschaft, vorbei an Biotopen und Aussichtspunkten. Auf zwei Rädern ist die Region ebenso dankbar. Die Steigungen sind angenehm, ideal fürs Radfahren oder E‑Biken. Du rollst durch die historischen Weindörfer, über kleine Verbindungsstraßen, an Seen vorbei und kommst immer wieder zurück in diese Landschaft, die nach Frühling riecht.

Ab ins Wasser! Die abwechslungsreiche Seenlandschaft bietet Badespaß kombiniert mit verschiedensten Freizeitaktivitäten. Der Kalterer See gilt als wärmster Badesee der Alpen und ist der größte natürliche See Südtirols. Dazu kommen weitere Seenlandschaften wie die Montiggler Seen, der Fennberger See oder der Göller See.

Wer zwischendurch doch höher hinaus will, wechselt vom Seeufer ins Bergprogramm. Im Dolomiten UNESCO Welterbe GEOPARC BLETTERBACH in Aldein wird Wandern durch Gesteinsschichten zu einem Blick in die Vergangenheit, und im Trudner Horn wartet der artenreichste Naturpark Südtirols. Für den Extra‑Kick passt die Rastenbachklamm in Kaltern am See mit Schlucht, Wasserfällen und kühlem Mikroklima perfekt ins Abenteuer-Programm.

Kurz: Hier reicht ein Tag, um einmal über Bergpfade dem Himmel nah den Blick zu weiten und später am Badesee wieder zu landen.

Benvenuti und Willkommen: Entspannt ankommen und nachhaltig genießen

Dolce Vita an der Südtiroler Weinstraße. © Ivan Bortondello, IDM Südtirol

Wer feiert es nicht, wenn der Urlaub schon mit der Anreise beginnt? Mit dem Südtirol Guest Pass nutzen Gäste alle öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol unbegrenzt - inklusive der Mendel-Standseilbahn in Kaltern am See. Der Südtirol Guest Pass ist in teilnehmenden Unterkünften inkludiert und ab dem Anreisetag gültig. Und das bereits ab dem Brenner Pass.

So bleibt mehr Raum fürs Wesentliche: weniger Parkplatzsuche, mehr Ausblicke. Weniger Organisation, mehr Spontanität. Und ganz nebenbei reist du entspannt, nachhaltig und bewusst. Aus einer Weinwanderung wird ein spontaner Dorfbesuch. Aus einem ausschweifenden Abend im Weingut eine entspannte Heimfahrt.

Die Südtiroler Weinstraße wird zum echten Flow: morgens durchs Dorf, mittags an den See, nachmittags zur Burg, abends zurück zum Weinglas. Ohne Umwege. Einfach einsteigen, aussteigen, weitergenießen.

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Disclaimer: Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol. Geschrieben und recherchiert wurde er von MARCO POLO Autoren. Alle Meinungen und Empfehlungen sind daher unsere eigenen.