Pinguine Antarktis
© KeithSzafranski, iStock
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Antarktis: Freiwillige Pinguinzähler gesucht

Eine virtuelle Reise in die Antarktis bietet das Freiwilligen-Programm der Universität Oxford: Zum Schutz der Pinguin-Bestände sollen hunderttausende Fotos aus über 50 Pinguin-Kolonien ausgewertet werden. Der Lohn der Mühen: einzigartige Einsichten in das Familienleben der Vögel. Über 76.000 Freiwillige haben seit dem Start des Projektes 2009 schon mitgearbeitet.

von Solveig Michelsen, MARCO POLO Redaktion, 12.04.2024

Antarktis: Freiwillige Pinguinzähler gesucht

  • Pinguine Antarktis© KeithSzafranski, iStock

Eine virtuelle Reise in die Antarktis bietet das Freiwilligen-Programm der Universität Oxford: Zum Schutz der Pinguin-Bestände sollen hunderttausende Fotos aus über 50 Pinguin-Kolonien ausgewertet werden. Der Lohn der Mühen: einzigartige Einsichten in das Familienleben der Vögel. Über 76.000 Freiwillige haben seit dem Start des Projektes 2009 schon mitgearbeitet.

von Solveig Michelsen, MARCO POLO Redaktion, 12.04.2024

Das Freiwilligen-Projekt "Penguin Watch" hat 150 ferngesteuerte Kameras in der Antarktis aufgestellt, von denen jede bis zu 94 neue Fotos pro Tag liefert. Um Erkenntnisse über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pinguine zu gewinnen, sollen diese Bilder genau ausgewertet werden. Freiwillige markieren darin erwachsene Pinguine, heranwachsende Pinguine und Pinguin-Eier in unterschiedlichen Farben. Auch andere Tiere, die sich in der Nähe der Pinguin-Brutstätte befinden, sollen erfasst werden. Im Anschluss daran kann mit dem Team der Wissenschaftler darüber diskutiert werden.

Selten bekommt man als Laie einen so authentischen und unmittelbaren Eindruck vom Familienleben der Pinguine in ihrer natürlichen Umgebung. Ein Blick auf die Webseite www.penguinwatch.org lohnt also allemal.