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Faszination Natur: Die sieben Naturwunder der Erde

Von den sieben Weltwundern der Antike hat man irgendwann einmal in der Schule gehört. Als Gedächtnisstütze: Hier handelt es sich um die Pyramiden von Gizeh, die Zeusstatue des Olymp, den Artemistempel in Ephesos, das Grabmal von Mausolos, die hängenden Gärten von Semiramis, den Koloss von Rhodos und den Leuchtturm von Pharos. Aber außer den Pyramiden ist keines mehr vorhanden. Ganz anders steht es um die sieben Naturwunder, die man allesamt in ihrer Schönheit noch bewundern kann.

MARCO POLO Redaktion, basierend auf einem Text von Solveig Michelsen. 12.04.2024

Faszination Natur: Die sieben Naturwunder der Erde

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Von den sieben Weltwundern der Antike hat man irgendwann einmal in der Schule gehört. Als Gedächtnisstütze: Hier handelt es sich um die Pyramiden von Gizeh, die Zeusstatue des Olymp, den Artemistempel in Ephesos, das Grabmal von Mausolos, die hängenden Gärten von Semiramis, den Koloss von Rhodos und den Leuchtturm von Pharos. Aber außer den Pyramiden ist keines mehr vorhanden. Ganz anders steht es um die sieben Naturwunder, die man allesamt in ihrer Schönheit noch bewundern kann.

MARCO POLO Redaktion, basierend auf einem Text von Solveig Michelsen. 12.04.2024

Welche Naturschönheiten so schön sind, dass man sie zu einem von sieben Naturwundern erklären könnte, ist ziemlich subjektiv und nicht ganz einfach. Schließlich ist die Erde reich an herrlichen Wäldern, Seen, Flüssen, Bergen und noch vielem mehr. Da hat man die Qual der Wahl. Wir haben es versucht und eine Auswahl der sieben Naturwunder vorgenommen.

Amazonas

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Der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde ist Lebensader für den weltweit größten und artenreichsten Regenwald. Er fließt durch Surinam, Brasilien, Ecuador, Venezuela, Kolumbien, Französisch Guyana, Guyana, Bolivien und Peru und ist damit einer der wichtigsten Verkehrswege Südamerikas. Mit einer durchschnittlichen Wasserführung von 206.000 Kubikmeter pro Sekunde (!) führt er mehr Wasser als die sieben nächstkleineren Flüsse zusammen. Kein Wunder also, dass es keine einzige Brücke über den Amazonas gibt.

Halong-Bucht

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Das Weltnaturerbe im Norden Vietnams besteht aus 1969 Kalkfelsen, die zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser ragen und oft dicht bewachsen sind. Die „Bucht des untertauchenden Drachen“ sitzt auf einem Kalksteinplateau, das langsam im Meer versinkt. Viele Grotten und Höhlen können nur bei Ebbe betreten werden.

Iguazú-Wasserfälle

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Iguazú heißt nichts anderes als großes Wasser – und das ist noch reichlich untertrieben: 20 große und 255 kleinere Wasserfälle machen das beeindruckende Naturwunder in Brasilien und Argentinien aus. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick übrigens von der brasilianischen Seite aus möglich. Dort kann man Zeuge werden, wie sich bis zu 7000 Kubikmeter Wasser jede Sekunde bis zu 82 Meter in die Tiefe stürzen.

Jejudo-Insel

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Südkoreas größte Insel ist eine Vulkaninsel. Hallasan, der mit 1950 Metern höchste Berg des Landes, schläft aber friedlich vor sich hin. Das dunkelgraue vulkanische Gestein und die Erde aus Vulkanasche sorgen für optische und landwirtschaftliche Attraktivität. 


Komodo-Insel

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Komodo gehört zu den Kleinen Sundainseln in Indonesien und ist gleichzeitig mit den beiden anderen Inseln Rinca und Padar ein Nationalpark. Touristen kommen zum Tauchen hierher oder um den Komodovaran zu bewundern – die größte heute noch lebende Echse, die auf ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm kommt. Bei der einheimischen Bevölkerung sind die Komodovarane eher unbeliebt, weil sie immer wieder Ziegen reißen und auch schon mal frisch bestattete Tote ausgegraben und deren Leichen fressen.

Puerto Princesa

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Der Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalpark befindet sich auf den Philippinen und wurde 1971 zum Schutz des unterirdischen Flusses Sabang eingerichtet. Für Touristen sind die ersten 1,2 Kilometer des längsten schiffbaren Untergrundflusses der Welt freigegeben; bei der Fahrt kann man neben zahlreichen Zwergfledermäusen auch viele Stalagmiten und Stalaktiten, Orgelpfeifen, Vorhänge und Dome bewundern.

Tafelberg

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Der Tafelberg, der fest zur Silhouette Kapstadts gehört, ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Südafrikas. Seit 1929 schon führt eine Seilbahn auf den Gipfel, deren Kabinen sich um sich selbst drehen und somit maximalen Aussichtsgenuss vermitteln. Seine typische, oben ganz platte Form verdankt er Wind- und Wassererosionen. Sein eigenes Mikroklima sorgt auch für eine reiche Pflanzenvielfalt, die mit über 1400 verschiedenen Arten die von ganz Großbritannien übertrifft.