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Diese exotischen Tiere leben in Deutschland
Flamingos, Waschbären oder Mufflons: In Deutschland fühlen sich mittlerweile zahlreiche fremde Tierarten heimisch - nach Schätzungen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mehr als 1.100. Ob ausgebüxt oder als blinde Passagiere eingereist, ein Überblick über die tierischen Exoten.
von MARCO POLO Redaktion, 19.12.2023
Diese exotischen Tiere leben in Deutschland
Flamingos, Waschbären oder Mufflons: In Deutschland fühlen sich mittlerweile zahlreiche fremde Tierarten heimisch - nach Schätzungen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mehr als 1.100. Ob ausgebüxt oder als blinde Passagiere eingereist, ein Überblick über die tierischen Exoten.
von MARCO POLO Redaktion, 19.12.2023
© zixian, iStock
1 / 10Diese exotischen Tiere leben in Deutschland
Nach Schätzungen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gibt es in Deutschland mehr als 1.100 gebietsfremde Tierarten, sogenannte Neozoene. Diese sind entweder ausgebüxt oder kamen als blinde Passagiere auf Schiffen oder mit Flugzeugen eingereist. Seit mehr als 30 Jahren gibt es beispielsweise eine Flamingo-Kolonie von etwa 40 Tieren westlich von Münster. Einst kamen sie wohl aus den Subtropen nach Deutschland geflattert.
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2 / 10Aus Nordamerika stammend fühlt sich der Waschbär auch in Deutschland pudelwohl.
Während die hübsch anzusehenden Flamingos in Deutschland gern gesehen sind, macht die stetig wachsende Waschbär-Population vielen Wissenschaftlern Sorgen. Sie glauben, dass der aus Nordamerika stammende Kleinbär heimische Arten wie den Uhu bedrohen könnte.
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3 / 10Der Marderhund ist vor allem im Norden Deutschlands zu finden.
Ähnliches gilt für den Russischen Marderhund. Das hundeartige Tier wanderte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Deutschland aus. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern fühlt sich der Allesfresser wohl. Hier entdeckten ihn Jäger bereits in über 80 Prozent ihrer Reviere.
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4 / 10Der Nandu ist ein langhalsiger Laufvogel und stammt aus Argentinien.
In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein fühlt sich mit dem Nandu ein weiterer Neozoen fast wie zu Hause. Da das Klima in Deutschland dem in seiner eigentlichen Heimat Argentinien sehr ähnelt, sind mehr als 100 der 1,50 Meter großen Laufvögel hier heimisch geworden. Hier lebt der langhalsige Exot friedlich mit Rehen und Hirschen zusammen. Gegenseitig warnen die beiden Arten sich sogar vor nahenden Gefahren.
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5 / 10Frecher Exot: Der Halsbandsittich nistet sich gerne in fremde Nester ein.
Der aus Asien und Afrika stammende Halsbandsittich lebt weniger im Einklang mit anderen Arten. Statt sich eigene Nester zu bauen, okkupiert der freche Papagei einfach die Brutstellen anderer Vögel – und gefährdet damit die Population heimischer Arten wie den Specht. Mittlerweile sollen mehr als tausend der aus Parks entflogenen Sittiche in Deutschland leben.
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6 / 10Von Asien kam die Streifenhörnchenart Burunduks nach Deutschland.
Die aus Zuchten entlaufenen Burunduks, eine Streifenhörnchenart, sind in vielen Teilen Deutschlands heimisch geworden. Noch vor 200 Jahren waren sie nur in Asien zu Hause.
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7 / 10Mufflons sind die einzigen Wildschafe Europas.
In Deutschland leben derzeit circa 8.000 Mufflons. Sie sind die einzigen Wildschafe Europas und wurden seit dem 18.Jahrhundert hier vermehrt auch in weiten Teilen angesiedelt. In Deutschland sind die Bestände derzeit jedoch durch Wölfe stark bedroht.
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8 / 10Ähnlich groß wie der heimische Damhirsch ist der exotische Sikahirsch.
Seit dem Jahr 1900 lebt auch der aus Ostasien stammende Sikahirsch in Deutschland. Er hat eine ähnliche Körpergröße wie der Damhirsch. Allerdings ist das Fell des asiatischen Tieres mit weißen Flecken bedeckt.
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9 / 10Ein nicht willkommener Exot ist die Schwarzkopfruderente, denn sie bedroht heimische Wasservögel.
Die wenigsten eingewanderten Arten gelten tatsächlich als invasiv bzw. schädigend für ihre Umwelt. Eine der wenigen Ausnahmen ist unter anderem die Schwarzkopfruderente. Das aggressive Tier bedroht andere heimische Wasservögel.
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10 / 10Der asiatische Marienkäfer wurde nach Europa gebracht, um Schädlinge zu bekämpfen..
Auch der asiatische Marienkäfer bedroht andere Arten wie beispielsweise seinen einheimischen Kollegen. Einst wurde er nach Mitteleuropa gebracht, um Schädlinge zu bekämpfen. Doch statt sich anzupassen, verdrängt der Winzling nun den europäischen Marienkäfer und verbreitet sich ungehindert.
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- kunphel
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