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- Utah: gewaltige Felsformationen und sanfte Farbspiele
- Die fünf Nationalparks von Utah
Die fünf Nationalparks von Utah
Auch Utah hat seine "Big Five": Canyonlands-, Arches-, Zion-, Capitol-Reef- und Bryce-Canyon-Nationalpark. Sie alle stellen besondere Felsformationen zur Schau und doch sind sie so unterschiedlich wie nur irgendwie möglich. Denn der eine Stein krümmt sich zum Bogen, im anderen hat sich ein viele hundert Meter tiefes Flussbett eingegraben, beim Dritten beeindrucken vor allem die Farbspiele. Wer sich entscheiden muss, hat die Qual der Wahl.
von Solveig Michelsen, MARCO POLO Redaktion, 14.03.2024
Die fünf Nationalparks von Utah
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Auch Utah hat seine "Big Five": Canyonlands-, Arches-, Zion-, Capitol-Reef- und Bryce-Canyon-Nationalpark. Sie alle stellen besondere Felsformationen zur Schau und doch sind sie so unterschiedlich wie nur irgendwie möglich. Denn der eine Stein krümmt sich zum Bogen, im anderen hat sich ein viele hundert Meter tiefes Flussbett eingegraben, beim Dritten beeindrucken vor allem die Farbspiele. Wer sich entscheiden muss, hat die Qual der Wahl.
von Solveig Michelsen, MARCO POLO Redaktion, 14.03.2024
Canyonlands-Nationalpark
Schon der Name erinnert an einen anderen Nationalpark unweit von Utah: den Grand Canyon. Und tatsächlich gibt es einige Gemeinsamkeiten: Auch hier hat der Fluss Colorado (zusammen mit dem Green River) ein tiefes Flussbett in das Colorado-Plateau gegraben, das bis zu 400 Meter unterhalb des Betrachters liegt. Von der Abbruchkante des Sandsteinplateaus bieten sich spektakuläre Tiefblicke; die schönsten Sonnenuntergänge bietet der Green River Overlook.
Arches-Nationalpark
In unmittelbarer Nachbarschaft, quasi gleich gegenüber, befindet sich ein Nationalpark mit gänzlich unterschiedlichen Felsformationen: Hier konzentriert sich die weltweit größte Anzahl natürlicher Steinbögen auf engstem Raum. Viele davon sind auf kurzen Spaziergängen von der Straße aus zu besichtigen. Sehr praktisch, wenn man nur wenig Zeit hat oder nicht gut zu Fuß ist.
Zion-Nationalpark
Der Zion-Nationalpark mit seinen schluchtenreichen Canyons erinnert am ehesten noch an die Alpen. Das grüne, fruchtbare Flussbett und die bis zu 1500 Meter hoch aufragenden Felswände drum herum haben es den wüstengewohnten Bewohnern Utahs angetan, weshalb der Zion auch der älteste Nationalpark im Staat ist.
Capitol-Reef-Nationalpark
Der Capitol-Reef-Nationalpark erstreckt sich über mehr als 97.000 Hektar roter Felsen und beeindruckender Landschaften. Er ist bekannt für seine majestätischen Felsformationen und die markanten weißen Kappen der Waterpocket Fold, einer über 160 Kilometer langen geologischen Falte. Wanderwege schlängeln sich durch zerklüftete Canyons, die ein Paradies für Abenteurer sind. Besucher erleben hier die unberührte Schönheit der Natur und spüren die Energie und Geschichte, die diese Landschaft prägen.
Bryce-Canyon-Nationalpark
Erodierte Felstürmchen, so genannte Hoodoos, stehen zuhauf in einem halbkreisförmigen Felskessel, der deswegen auch Amphitheater genannt wird. Du kannst den Park entweder durch einen schnellen Blick von oben oder durch kurzweilige Wanderungen durch die bröseligen Sandsteingebilde erkunden – ein beeindruckende Erlebnis, das so schnell keiner vergisst!