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Die 8 gefährlichsten Vulkane der Welt
Momentan gelten etwa 1500 Vulkane weltweit als aktiv. Doch einige der beeindruckenden Feuerberge sind aufgrund ihrer Ausbruchshäufigkeit und -stärke, ihrer pyroklastischen Ströme und der dichten Besiedlung in unmittelbarer Nähe zum Ausbruchsort, deutlich gefährlicher für Menschen und Tiere als andere. Hier kommen acht besonders risikoreiche Vulkane der Erde.
von Sinja Stiefel, 04.11.2023
Die 8 gefährlichsten Vulkane der Welt
Momentan gelten etwa 1500 Vulkane weltweit als aktiv. Doch einige der beeindruckenden Feuerberge sind aufgrund ihrer Ausbruchshäufigkeit und -stärke, ihrer pyroklastischen Ströme und der dichten Besiedlung in unmittelbarer Nähe zum Ausbruchsort, deutlich gefährlicher für Menschen und Tiere als andere. Hier kommen acht besonders risikoreiche Vulkane der Erde.
von Sinja Stiefel, 04.11.2023
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1 / 8Nummer 8: Nyiragongo, Demokratische Republik Kongo
Die besonders dünnflüssige, blitzschnell fließende Lava dieses Vulkans macht ihn zu einem großen Risiko für die Menschen, die in seinem direkten Umfeld leben. Der aktivste Vulkan Afrikas brodelt im Dreiländereck zwischen der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda. Im Krater befindet sich der größte Lavasee der Erde. Steigt dessen Inhalt über den Rand hinaus, entstehen Risse in der Kraterwand, durch die die Lava austreten kann. Der letzte große Ausbruch ereignete sich 2012.
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2 / 8Nummer 7: Unzen, Japan
Dieser Vulkan wird vor allem Aufgrund seiner tödlichen, extrem heißen Gaswolken, den sogenannten pyroklastischen Strömen, gefürchtet. 1991 überrollten gleich mehrere, bis zu 700 Grad heiße Aschewolken die nächste Umgebung rund um den Unzen. Knapp 12.000 Menschen konnten frühzeitig evakuiert werden. 50 Menschen starben. Unter ihnen die weltbekannten Vulkanologen Katia und Maurice Krafft. Heute ist das Gebiet rund um den Berg immer noch dicht besiedelt. Trotz der besonders engmaschigen, seismologischen Überwachung und der Tatsache, dass die vulkanische Aktivität momentan gering ist, stellen die blitzschnell auftretenden Aschewolken bis heute ein großes Risiko dar.
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3 / 8Nummer 6: Yellowstone, USA
Der Yellowstone Nationalpark mit seinen berühmten Geysiren und heißen Quellen lockt jedes Jahr über drei Millionen Besucher in den Bundesstaat Wyoming in den USA. Was viele nicht wissen: unter ihren Füßen schlummert einer der gefährlichsten Supervulkane der Welt. Würde dessen gigantische Magmakammer, die für die geothermischen Naturphänomene über der Erde verantwortlich ist, explodieren, hätte der Ausbruch die Zerstörungskraft von 10.000 Atombomben und würde die gesamte Welt, wie wir sie heute kennen, grundlegend verändern. Die letzte große Eruption in diesem Bereich der Erde liegt glücklicherweise schon 600.000 Jahre zurück. Doch Forscher vermuten, dass der Supervulkan eines Tages wieder ausbrechen wird.
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4 / 8Nummer 5: Masaya, Nicaragua
Wer vom Rand des Masaya-Kraters hinab in die brodelnde Lava blickt, wird schnell in den mystisch-schönen Bann des bei Touristen beliebten Feuerbergs gezogen. Doch harmlos ist dieser auf keinen Fall, denn die mächtige Kraft der Natur bricht sich regelmäßig in Explosionen Bahn. Aufgrund der Ausbruchshäufigkeit und seiner enormen Explosionskraft stellt der Vulkan aber nicht nur für wagemutige Touristen eine Gefahr dar, sondern vor allem für die Einwohner der gleichnamigen Stadt Masaya, die seit Jahrhunderten in direkter Nachbarschaft zum brodelnden Vulkan leben.
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5 / 8Nummer 4: Merapi, Indonesien
Indonesien liegt auf dem pazifischen Feuerring und besteht aus Tausenden von Vulkaninseln. Der Merapi ist einer der gefährlichsten der mehr als 300 aktiven Vulkane vor Ort. Der Feuerberg ist extrem aktiv und sendet regelmäßig Glutlawinen ins Tal. Das ist besonders problematisch, da die Besiedlung rund um den Merapi sehr dicht ist. Die gläubige Bevölkerung bietet dem Vulkan Jahr für Jahr Opfergaben dar, um ihn zu besänftigen. Nichtsdestotrotz forderte der letzte große Ausbruch 1994 66 Menschenleben.
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6 / 8Nummer 3: Vesuv, Italien
Einer der weltweit gefährlichsten Vulkane liegt quasi direkt vor der Haustüre: Der Vesuv. Der einzig aktive Vulkan auf dem europäischen Festland hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: im Jahr 79 war er für den katastrophalen Untergang der legendären Stadt Pompeji verantwortlich. Bis heute ist der Vulkan hochaktiv und stellt eine immerwährende Bedrohung für die nahegelegene Millionenmetropole Neapel und weitere umliegende Orte dar. Würde der Vesuv heute mit der gleichen Stärke wie vor knapp 2.000 Jahren ausbrechen, wäre das Leben von über drei Millionen Menschen, trotz ausgeklügeltem Frühwarnsystem, akut bedroht.
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7 / 8Nummer 2: Anak Krakatau, Indonesien
Am Morgen des 20.Mai 1888 veränderte der Ausbruch des Krakautau das Leben auf der gesamten Erde innerhalb weniger Stunden. Tagelange Ascheregen und gigantische Tsunamiwellen kosteten alleine auf den naheliegenden Inseln Sumatra und Java über 36.000 Menschen das Leben. Der Knall der Explosion war auf einem Drittel der Welt zu hören. Von der ursprünglichen Vulkaninsel bliebt aufgrund der Eruptionen kaum noch etwas übrig. Heute hat sich an dieser Stelle ein neuer Vulkankegel gebildet: Anak Krakatau, das sogenannte Kind des Krakatau. Auch der Nachfolgevulkan ist hochaktiv. 2018 fand der letzte, schwere Ausbruch statt.
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8 / 8Nummer 1: Taal, Philippinen
Der kleinste, gleichzeitig aber auch der explosivste Vulkan der Erde ist der philippinische Taal. Seine hohe Explosionskraft und die Nähe zur Millionenstadt Manila machen ihn extrem gefährlich. Auf der Skala des internationalen Vulkanexplosivitätsindex (kurz VEI), die von 0 (nicht explosiv) bis 8 (sehr große Explosivität) reicht, erreicht der Taal Stufe 7 und bedroht direkt und indirekt das Leben von 25 Millionen Menschen. Forscher vermuten, dass unter der heutigen 23 km2 großen Vulkaninsel ein Supervulkan ähnlich dem des Yellowstones schlummert. Würde dieser ausbrechen, ergäbe sich eine globale Mega-Katastrophe, die sich auch auf das Leben hier in Europa auswirken würde.
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