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Alice Cooper bis Wüstenwind: 10 Fakten zu Los Angeles und Hollywood
Los Angeles und ihre Traumfabrik Hollywood ziehen uns in ihren Bann. Viele von uns sind mit Bildern aus der kalifornischen Metropole aufgewachsen. Doch wie gut kennst du L.A. und Hollywood wirklich? Wir präsentieren zehn Fakten, die du vielleicht noch nicht wusstest.
von Hannah Sommer, 03.11.2023
Alice Cooper bis Wüstenwind: 10 Fakten zu Los Angeles und Hollywood
Los Angeles und ihre Traumfabrik Hollywood ziehen uns in ihren Bann. Viele von uns sind mit Bildern aus der kalifornischen Metropole aufgewachsen. Doch wie gut kennst du L.A. und Hollywood wirklich? Wir präsentieren zehn Fakten, die du vielleicht noch nicht wusstest.
von Hannah Sommer, 03.11.2023
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1 / 10Hollywood-Schriftzug: Alice Cooper kauft ein „O“
Der berühmte „Hollywood“-Schriftzug lautete ursprünglich „Hollywoodland“. Er wurde 1923 auf einem Berg errichtet und warb für eine neue Siedlung in Los Angeles. Die damals 15 Meter hohen Buchstaben (heute: 13,7 Meter) wurden von 4.000 Glühlampen erleuchtet. Der Schriftzug sollte eigentlich nur ein Jahr lang stehen bleiben, wurde jedoch rasch zum Symbol für die aufstrebende Filmindustrie. Zwischenzeitlich verschwanden die Endung „land“ sowie die Beleuchtung. 1973 erhielten die Buchstaben offiziell den Status eines Wahrzeichens der Stadt. Fünf Jahre später sammelte „Playboy“-Gründer Hugh Hefner Geld für den dringend nötigen Neubau. Sänger Alice Cooper sponserte für 27.500 Dollar das „O“.
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2 / 10Der Hollywood Walk of Fame ist eine teure Ehre
Der Walk of Fame ist ein Paradebeispiel für die effektive Vermarktungsmaschine Hollywood. Der Gehweg erstreckt sich über 18 Häuserblöcke und ehrt mit über 2.600 in den Boden eingelassen Sternen Persönlichkeiten der Unterhaltungsindustrie. Der Walk of Fame ist allerdings keine brancheneigene Ehrung wie die Oscars. Er wurde Ende der 50er Jahre von der Handelskammer Hollywoods erdacht. Theoretisch kann jedermann einen Filmstar für die Ehrung nominieren. Der Star muss jedoch in der Anmeldung seine Zustimmung erteilen. Außerdem versichert der Antragsteller, für die Installation des Sterns eine happige Gebühr in Höhe von 40.000 Dollar (32.000 Euro) zu bezahlen. Da liegt der Verdacht nahe, dass vor allem Agenten und Filmstudios den Walk of Fame für Werbezwecke nutzen.
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3 / 10Der Durst trieb Hollywood nach L.A.
Hollywood („Stechpalmengehölz“) wurde aus purer Notwendigkeit zu einem Stadtteil von Los Angeles . Die 1903 gegründete Gemeinde war vor allem auf die Wasserversorgung durch die benachbarte Metropole angewiesen. Die Einwohner votierten deshalb 1910 bei einer Volksabstimmung für die Zusammenlegung mit Los Angeles. Im selben Jahr entdeckte die Filmindustrie Hollywood für sich.
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4 / 10Hollywood löste New York als Filmmetropole ab
Der US-Filmpionier D. W. Griffith (1875-1948) drehte 1910 in Hollywood seinen Film „In Old California“. Ein Jahr später öffnete das erste Filmstudio seine Pforten. Ihm folgten rasch über ein Dutzend der sogenannten unabhängigen Filmunternehmen aus New York City. Die Ostküstenmetropole war zur damaligen Zeit in den Vereinigten Staaten die Kinohauptstadt. Dort regierte allerdings die Motion Picture Patents Company, ein Zusammenschluss der größten Filmunternehmen, und machte kleinen Firmen das Leben schwer. Das südlicher gelegene Los Angeles lockte außerdem mit besseren Lichtverhältnissen. Nur rund zehn Jahre nach der Ankunft von D. W. Griffith stieg Hollywood erst zur Filmmetropole der USA und schließlich der Welt auf.
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5 / 10Gottesmutter Maria war Namenspatin von Los Angeles
Die Bewohner von Los Angeles – sie werden offiziell „Angelenos“ genannt – leben tatsächlich in „den Engeln“. Nachdem die Region bereits seit Tausenden von Jahren von indigenen Stämmen besiedelt war, gründete der spanische Gouverneur Felipe de Neve am 4.September 1781 die Stadt als El Pueblo de la Reina de Los Ángeles (Das Dorf der Königin der Engel). Der Name bezieht sich auf die Gottesmutter Maria. Die etwas sperrige Bezeichnung wurde mit der Zeit auf „Los Angeles“ verkürzt. Die Stadt trägt auch den Spitznamen „Stadt der Engel“.
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- choness
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6 / 10Beverly Hills gehört zu Hollywood, aber nicht zu Los Angeles
Hollywood ist wie bereits erwähnt nicht bloß ein Synonym für die Filmindustrie, sondern tatsächlich ein Stadtteil von Los Angeles. Beverly Hills hat es als Heimat der Reichen und als Schauort diverser Serien und Filme („Beverly Hills, 90210“, „Beverly Hills Cop“) ebenfalls zu Hollywoodruhm gebracht. Bei der Nachbarschaft handelt es sich hingegen nicht um einen Stadtteil, sondern um eine eigenständige Gemeinde. Sie ist vollständig von Los Angeles und der Stadt West Hollywood umschlossen. L.A. ist übrigens nicht die Hauptstadt des Bundesstaats Kalifornien. Diese Ehre fällt Sacramento zu. Die Stadt hat gerade einmal 500.000 Einwohner.
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- Matthew Lejune
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7 / 10Los Angeles war Teil von Mexiko
Die starken kulturellen mexikanischen Einflüsse in Los Angeles sind nicht nur der geografischen Nähe geschuldet. Los Angeles fiel 1821 an Mexiko, das gerade den elfjährigen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien gewonnen hatte. Die Stadt lag nun in der nördlichsten Region Alta California mit der Hauptstadt Monterey. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges von 1846 bis 1848 wurde Alta California Teil der Vereinigten Staaten. Der anschließend einsetzende Goldrausch trug zum Aufstieg der Region bei. Heute ist Los Angeles mit rund vier Millionen Einwohnern nach New York die zweitgrößte US-Metropole.
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8 / 10Das traumhafte Klima von Los Angeles hat seine Schattenseiten
Los Angeles liegt zwar in der subtropischen Klimazone und auf demselben Breitengrad wie der Libanon oder Tunesien. Im Sommer pendeln die Temperaturen tagsüber aber meist zwischen angenehmen 22 und 25 Grad. Verantwortlich dafür sind kühle Brisen vom Pazifik. Im Winter fallen die Werte selten unter 15 Grad. Allerdings bringen die sogenannten Santa-Ana-Winde regelmäßig heiße Wüstenwinde nach Los Angeles. Die Hitzewellen begünstigen verheerende Waldbrände und sorgen für Wasserknappheit.
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- udhi85
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9 / 10Kalifornien wartet auf ein katastrophales Erdbeben
Los Angeles hat für eine so riesige US-Metropole auffallend wenige Hochhäuser vorzuweisen. Der Grund: Die Millionenstadt liegt in einer aktiven Erdbebenzone. Kleine Erschütterungen sind fast an der Tagesordnung. Bei stärkeren Beben kamen während des vergangenen Jahrhunderts in Kalifornien Hunderte von Menschen ums Leben. Am 17.Januar 1994 wurde die Gemeinde Northridge, rund 31 Kilometer von Los Angeles entfernt, von einem Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert. 57 Menschen starben, Tausende wurden verletzt. Allerdings „wartet“ Kalifornien weiterhin auf das prognostizierte Riesenerdbeben, auch „The Big One“ genannt. Dieses Beben katastrophalen Ausmaßes ist nach Ansicht von Experten überfällig.
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- Sterling Davis
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10 / 10Die Oscars schreiben Filmgeschichte
Am 4.März 2018 schaut die ganze Filmwelt auf Hollywood. Dann verleiht die Academy of Motion Picture Arts and Sciences zum 90.Mal die Oscars. Über die Vergabe entscheiden die knapp 6.000 Mitglieder der Branchenorganisation. Bis dato wurden 3.048 Statuen überreicht. Mit je 14 Nominierungen führen „La La Land“ (2016), „Alles über Eva“ (1950) und „Titanic“ (1997) die Allzeit-Nominiertenliste an. „Titanic“ gewann elf der Trophäen – die bisherige Bestmarke. Die erreichten auch „Ben-Hur“ (1959) und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003). Der Tolkien-Verfilmung gelang zudem das Kunststück, sämtliche Nominierungen in Siege umzuwandeln. Unter den Filmschaffenden erhielt Zeichentrickpionier Walt Disney die meisten Oscars (26). Der zum Zeitpunkt der Verleihung älteste Gewinner eines Schauspiel-Oscars war 2011 Christopher Plummer (82 Jahre, 75 Tage).
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- Christian Joudrey
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