Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Mi, 23 Mai 2018 20:55:13 +0200 Mi, 23 Mai 2018 20:55:13 +0200 TYPO3 EXT:news Schweizer Pässe nur für Radfahrer geöffnet https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/schweizer-paesse-nur-fuer-radfahrer-geoeffnet.html Solveig Michelsen 5197 2018-05-22T00:09:00+02:00

Schweizer Pässe nur für Radfahrer geöffnet

Schweiz

Solveig Michelsen

Schweiz

Zehn Termine gibt es zwischen Mai und Oktober 2018, die sich Rennradler, aber auch Mountainbiker schon mal vormerken sollten. Dann nämlich werden bestimmte Schweizer Pässe für den Autoverkehr gesperrt und so ganz neu erlebbar – ohne Autolärm, Abgase oder gefährlich nahe vorbeizischende Überholer. Der Sustenpass, der das Reusstal am Fuß des Gotthards mit dem Haslital im Berner Oberland verbindet, startet mit einem solchen Erlebnis am 26. Mai. Gute 1600 Höhenmeter gilt es dann aus eigener Muskelkraft zu überwinden, bei einer durchschnittlichen Steigung von 5,7%. Ebenso sportlich geht es am Oberalppass (24. Juni, 900 Höhenmeter), am Gotthard (22. Juli, 900 Höhenmeter) und am  Col de la Croix de Coeur zu (11. August, 2200 Höhenmeter), der mit einem hervorragenden Panorama aufwartet und im letzten Stück ungeteert ist. Klausen- und Pragelpass bringen als kombinierte Tour sogar über 3000 Höhenmeter zusammen (22. und 23. September). Weitere Infos zu den autofreien Passstrassen-Tagen gibt es unter www.ridethealps.ch. » Sehenswürdigkeiten in der Schweiz » Bahntrassenradeln: Radfahren auf stillgelegten Bahnstrecken » Mountainbike-Träume in Slowenien » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Hawaii will Sonnencreme verbieten https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/hawaii-will-sonnencreme-verbieten.html Solveig Michelsen 5192 2018-05-22T00:01:00+02:00

Hawaii will Sonnencreme verbieten

USA

Solveig Michelsen

USA

Bereits 2008 hatten Studien festgestellt, dass die in Sonnencremes enthaltenen UV-Filter Oxybenzon und Octinoxat Korallen ausbleichen und damit absterben lässt. Das bringt eines der produktivsten Ökosysteme in Gefahr, die wir auf unserem Planeten besitzen. Auch für uns Menschen sind die in konventionellen Sonnenschutzmitteln enthaltenen Chemikalien gesundheitsgefährdend: Sie wirken auf hormoneller Ebene, begünstigen Allergien und lassen sich sowohl in der Muttermilch als auch in Fischen nachweisen. Angesichts dieser Ergebnisse ist es erstaunlich, dass es zehn Jahre gedauert hat, bis Hawaii nun als erster US-Bundesstaat ein Gesetz verabschiedete, das Sonnenmilch mit chemischen UV-Filtern verbietet – allerdings erst ab 2021. "Selbst in kleinsten Mengen verursachte der Sonnenschutz innerhalb von 18 bis 48 Stunden das Auftreten eines Schleims aus Algen und Korallenpartikeln; nach 96 Stunden war die Bleiche komplett", hieß es in der damaligen Studie. Alternativen zu herkömmlichen Sonnencremes sind schon seit Längerem bekannt. So lässt sich der Sonnenschutz auch mit mineralischen Filtern erreichen, die nicht in die Haut einziehen, sondern eine reflektierende Schutzschicht aus Titanoxid und Zinkoxid bilden. » Philippinische Insel Boracay aus Hygienegründen gesperrt » Die 10 schönsten Inseln im Mittelmeer » Entdecke Hawaii » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Nacktbesichtigung in Pariser Museum https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/nacktbesichtigung-in-pariser-museum.html Solveig Michelsen 5190 2018-05-18T12:42:00+02:00

Nacktbesichtigung in Pariser Museum

Paris

Solveig Michelsen

Paris

„Kleidung anzuziehen – oder Waffen – ist ein Statement“, sagte einer der Besucher der Nacktführung durch die Ausstellung „Zwietracht, Tochter der Nacht“. „Heutzutage wird auch Nacktheit als Statement angesehen, dabei ist es doch eigentlich umgekehrt: Nackt sein sollte als reiner Urzustand betrachtet werden.“ Das Pariser Museum für moderne Kunst im Palais de Tokyo experimentierte mit einer Verschiebung der Perspektive durch bloßes Nichts-Anhaben und stellte seine FKK-Gäste vor die zum Teil verstörenden Exponate. Die Besucher reagierten sehr unterschiedlich. Während die einen von einer größeren Distanz zu den Kunstobjekten berichteten, gaben die meisten an, eine wesentlich intensivere Erfahrung und intimere Begegnung gemacht zu haben. Neu sind Nacktführungen indessen nicht: Auch das Leopold Museum in Wien hatte bereits zu der Ausstellung „Nackte Männer“ im Adamskostüm geladen. Und auch eine Mapplethorpe-Exhibition in Montreal wurde schon nackt besucht. Der Run auf die Eintrittskarten zeigt auf jeden Fall deutlich: Es ist Zeit für neue Perspektiven. Und die müssen nicht unbedingt mit den zu betrachtenden Objekten zu tun haben. » In Paris hat ein FKK-Restaurant eröffnet » Titanic Belfast: beste Touristenattraktion Europas » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Waschbär hält Flugzeug auf – sieben Stunden Verspätung https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/waschbaer-haelt-flugzeug-auf-sieben-stunden-verspaetung.html Jonathan Berg 5193 2018-05-15T14:55:00+02:00

Waschbär hält Flugzeug auf – sieben Stunden Verspätung

Höhere Gewalt

Jonathan Berg

Höhere Gewalt

Verspätungsgrund: Waschbär. In der über 80-jährigen Geschichte von Air Canada ist so etwas noch nie vorgekommen. Zumindest sei kein derartiger Vorfall bekannt, sagte Unternehmenssprecherin Angela Mah im Anschluss. Die denkwürdige Begebenheit trug sich in Saskatoon in der kanadischen Provinz Saskatchewan zu. Ein Waschbär hatte es sich in einem Luftschacht einer Air-Canada-Maschine gemütlich gemacht. Das Tier wurde während der Vorbereitungen für den Abflug entdeckt. Leider machte der Waschbär keine Anstalten, die Maschine freiwillig zu verlassen. Waschbär tritt den Rückzug an Die 79 Passagiere des Flugs nach Toronto warteten noch am Gate und bemerkten schnell die ungewöhnlichen Aktivitäten auf dem Rollfeld. Mitarbeiter inspizierten die Unterseite des Flugzeugs und machten Fotos. „Die Leute haben zunächst geraten, was es sein könnte“, sagte Passagier Damien Lee dem kanadischen Online-Magazin „Huffington Post“. Dem Bericht zufolge nahmen auch die Piloten das Problem in Augenschein. Tierfänger seien gerufen und Außenpaneele des Flugzeugs entfernt worden. Bei der „Verfolgung“ kamen laut dem Augenzeugen auch Lasso-ähnliche Hilfsmittel zum Einsatz. „Es war ein großer Spaß“, meinte Lee – trotz der am Ende rund siebenstündigen Verspätung. „Was soll man machen? Das hat ja niemand mit Absicht getan.“ Am Ende blieb die bereitgestellte Transportbox ungenutzt. Der Waschbär sprang aus dem Flugzeug und rannte davon. Das Tier blieb laut der Air-Canada-Sprecherin unverletzt. Wie kam der Waschbär an Bord? Für die Verantwortlichen ist es allerdings weiterhin ein Rätsel, wie der Waschbär in die Klimaanlage des Flugzeugs geraten war. Laut dem Bericht ist es offenbar nicht völlig ausgeschlossen, dass das Tier schon auf dem Hinflug aus Toronto an Bord war. Das sei zwar nicht sonderlich wahrscheinlich, sagte ein Manager des Flughafens. Andererseits seien Waschbären in der Gegend nicht heimisch. Die Passagiere wurden nicht nur mit der kuriosen Geschichte entschädigt. Air Canada bot ihnen neben einer Mahlzeit einen Rabatt für einen künftigen Flug an, wie Radio Canada berichtete. » Handgepäck im Flugzeug: Das musst du beachten » Innovation oder Schnapsidee: Schlafen im Frachtraum? » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Jonathan Berg

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Alpen: Mautgebühren 2018 https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/alpen-mautgebuehren-2018.html Hannah Sommer 5194 2018-05-14T17:21:00+02:00

Alpen: Mautgebühren 2018

Wegezoll

Hannah Sommer

Wegezoll

Beim Verreisen mit dem Auto sind Benzinpreise nicht die einzigen Kostenfaktoren. In den Alpen fallen teils erhebliche Mehrkosten an. Viele Tunnel und Pässe in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz kosten extra. Der Obolus wird in Form einer streckenabhängigen Maut oder als zeitlich begrenzt gültige Vignette fällig. Je nach gewählter Strecke können die Abgaben die Reisekosten empfindlich in die Höhe treiben. Der ADAC hat die 2018 verlangten Mautgebühren für die wichtigsten Strecken in den Alpen zusammengestellt. Große Unterschiede bei Mautgebühren 2018 Die Liste zeigt: Das Preisgefälle ist enorm. Die Spanne reicht von 5,50 Euro bis 44,40 Euro. Umso wichtiger ist es, dass Routen sorgfältig geplant und die anfallenden Mautkosten einkalkuliert werden. Hier kommen die Mautgebühren für die beliebtesten Ferienstrecken in den Alpen:

  • Mont-Blanc-Tunnel: 44,40 Euro
  • Großer St. Bernhard-Tunnel: 26,90 Euro
  • Lötschberg-Tunnel Autoverladung: 27 Euro (freitags, sonntags und feiertags: 29,50 Euro)
  • Arlberg-Tunnel: 10 Euro
  • Reschenpass: mautfrei
  • Pass Thurn: mautfrei
  • Brenner-Pass: 9,50 Euro
  • Felbertauern-Tunnel: 11 Euro
  • Großglockner: 36 Euro
  • Tauernschleuse Autoverladung: 7 Euro
  • Tauern-/ Katschberg-Tunnel: 11,50 Euro
  • Karawanken-Tunnel: 7,20 Euro
  • Bosruck-Tunnel: 5,50 Euro
  • Gleinalm-Tunnel: 9 Euro
Hier sind Vignetten nötig Vignettenpflichtig sind diese Passagen: Gotthard-Tunnel: Jahres-Vignette Schweiz notwendig: 35,75 Euro S. Bernardino-Tunnel: Jahres-Vignette Schweiz notwendig: 35,75 Euro Pfänder-Tunnel: 10-Tages-Vignette Österreich notwendig: 9 Euro Ohne zusätzliche Kosten geht es hingegen über den Reschenpass und den Pass Thurn. Die Maut wird an den Stationen zunehmend digital abgerechnet. Dabei kommt es laut dem ADAC immer häufiger zu technischen Schwierigkeiten beim Bezahlvorgang. Der Verkehrsclub weist darauf hin, dass Italien nicht bezahlte Mautforderungen bis zu zehn Jahre später einfordern darf. » Die schönsten Wanderregionen in den Alpen » Highlights im neuen Naturpark Ammergauer Alpen » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Hannah Sommer

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An alle 18-Jährigen: kostenlose Interrail-Tickets zu gewinnen https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/an-alle-18-jaehrigen-kostenlose-interrail-tickets-zu-gewinnen.html Solveig Michelsen 5185 2018-05-08T16:11:00+02:00

An alle 18-Jährigen: kostenlose Interrail-Tickets zu gewinnen

Zugreisen

Solveig Michelsen

Zugreisen

Jungen Menschen die Vielseitigkeit der EU-Länder zu zeigen, mit all ihren Schnoddrigkeiten, ihren bunten Bewohnern und ihren ganz individuellen Eigenheiten bzw. „das reiche kulturelle Erbe des Kontinents entdecken, andere Kulturen kennen lernen und herausfinden, was Europa eint"– das sind die Ziele der Aktion „Discover EU“. Eine wilde Idee junger Aktivisten, so den Horizont von Jugendlichen zu erweitern, ist nun Wirklichkeit geworden. In einer ersten Runde zwischen 12. und 26. Juni 2018 wählt eine Jury 15.000 Gewinner aus, die anschließend mit einem kostenlosen Interrail-Ticket durch vier verschiedene EU-Länder reisen dürfen. Bewerben kann sich jeder 18-jährige EU-Bürger, der im Sommer 30 Tage Zeit hat – allein oder in der Gruppe mit bis zu fünf Personen. Die vier zu bereisenden Länder müssen für eine kostenfreie Beförderung vorab genannt werden. Auch Abschnitte mit Bus oder Fähre sind möglich. Zunächst startet das EU-weite Projekt mit einem Etat von zwölf Millionen Euro. Im Jahr 2021 soll es aber mit bis zu 700 Millionen Euro deutlich ausgebaut werden. » Orient-Express & Co.: 10 Luxus-Bahnreisen in aller Welt » Reiseanekdoten: Unterwegs mit der Transsibirischen Eisenbahn » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Philippinische Insel Boracay aus Hygienegründen gesperrt https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/philippinische-insel-boracay-aus-hygienegruenden-gesperrt.html Solveig Michelsen 5182 2018-05-08T10:42:00+02:00

Philippinische Insel Boracay aus Hygienegründen gesperrt

Philippinen

Solveig Michelsen

Philippinen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist bekannt für hartes – und effektives – Durchgreifen. Nachdem er bereits im Februar dieses Jahres festgestellt hatte, dass die Gewässer rund um die Insel Boracay einer „Klärgrube“ glichen, drohte er die Schließung an, die am 26. April 2018 schließlich umgesetzt wurde. Zahlreiche Betriebe hatten ihre Abwasser samt den Fäkalien ungeklärt ins Meer geleitet. Zwar hätten noch keine Gesundheitsgefahr für die rund zwei Millionen Touristen bestanden, die jährlich die beliebte Insel besuchen, aber eine „vorübergehende Schließung soll sicherstellen, dass die kommenden Generationen dies auch noch erleben werden", sagte ein Regierungssprecher. Nun sollen während der mindestens sechs Monate dauernden Sperrung der Insel für Touristen die Hygienemängel beseitigt werden. Dafür sorgen sollen neu zu errichtende Abwasser- und Entwässerungssysteme. Auch Schwarzbauten in Feuchtgebieten will Präsident Duterte abreißen lassen. Für die Tourismusbranche vor Ort ist die Schließung der Insel für Urlauber ein Schock – vor allem für die, die alle Auflagen ordnungsgemäß erfüllt haben. Auf die Schnelle eine alternative Einkommensquelle zu finden, ist für viele ein Ding der Unmöglichkeit. » Bacardi, Coconut und Mafia Island: die lustigsten Inselnamen » Die 10 schönsten Inseln im Mittelmeer » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Neuseeland: Kampagne gegen das Verschwinden https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/neuseeland-kampagne-gegen-das-verschwinden.html Solveig Michelsen 5183 2018-05-07T08:19:00+02:00

Neuseeland: Kampagne gegen das Verschwinden

Präsenz-Kampagne

Solveig Michelsen

Präsenz-Kampagne

Neuseeland ist bekannt für seinen humorvollen Umgang mit Problemen – oder sagen wir besser „Herausforderungen“. Langweilige Sicherheitseinweisungen im Flugzeug, die keiner sehen will? Dann macht man eben ein Hobbit-Sicherheitsvideo draus, das inzwischen Kultstatus erlangt hat. Und nun? Platzt den Neuseeländern langsam der Kragen, dass sie als kleiner Inselstaat, der ein wenig aussieht „wie eine halb zu Ende gegessene Lammkeule“, immer und immer wieder auf offiziellen Weltkarten vergessen werden. Wobei ihnen natürlich nicht wirklich – viel zu deutsch – der Kragen platzt – sie befinden nur, es sei „Zeit für eine klitzekleine Kampagne“, wie Premierministerin Jacinda Ardern auf ihrer Facebook-Seite schreibt. Und gleich ein dreiminütiges Video hinterherschiebt, in dem Komiker Rhys Darby hinter dem Fehlen Neuseelands auf den Weltkarten eine Verschwörung vermutet: Sind die Australier daran beteiligt, die Neuseeland der Touristen neidig sind? Oder gar Frankreich, weil es nicht mithalten kann mit Neuseelands Weinen? Vielleicht auch England, die sich der All Blacks entledigen wollen? Alles natürlich mit einem Augenzwinkern – aber die Botschaft kommt an: Neuseeland ist präsent, auf den Karten, in den Köpfen. » Die längsten Ortsnamen der Welt » Wandern auf Neuseelands Südinsel » Die am wenigsten besuchten Länder der Welt » Kuriose Fakten über Liechtenstein » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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US-Zoll: 500 Dollar Strafe für einen Apfel https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/us-zoll-500-dollar-strafe-fuer-einen-apfel.html Hannah Sommer 5175 2018-05-03T11:59:00+02:00

US-Zoll: 500 Dollar Strafe für einen Apfel

Snack als Schmuggelware

Hannah Sommer

Snack als Schmuggelware

Steckt nach der Flugreise schon mal Obst oder ein belegtes Brot in deiner Tasche? Dann solltest du am Flughafen womöglich schnurstracks den Zoll ansteuern. Crystal Tadlock hat das bei der Einreise von Frankreich in die USA versäumt. Nun soll die Frau aus Arvada im US-Bundesstaat Colorado wegen eines „geschmuggelten“ Apfels 500 Dollar (407 Euro) Strafe an den Zoll zahlen. Tadlock hatte den Apfel des Anstoßes an Bord ihrer Delta-Air-Lines-Maschine von Paris nach Minneapolis erhalten. Das einzeln in Plastiktüten verpackte Obst sei gegen Ende der Reise von Flugbegleitern verteilt worden, sagte sie dem Lokal-TV-Sender Fox 31. Leider war Tadlock gerade nicht hungrig. Sie steckte den Apfel für den Weiterflug nach Denver in die Tasche. Ein teurer Fehler. Erst gratis, dann 500 Dollar teuer Die Passagierin versäumte es nämlich, den Apfel bei der Einreise in die USA vorzulegen. Sie wurde am Zoll für eine Routineüberprüfung ausgewählt. Der Beamte fand den Apfel, der noch in der Plastiktüte mit dem Delta-Logo steckte. „Er fragte mich, ob meine Reise nach Frankreich teuer gewesen sei und ich sagte 'Ja'“, berichtete Tadlock. „Ich verstand nicht ganz, worauf er hinauswollte. Und dann sagte er 'Sie wird noch sehr viel teurer werden, nachdem ich Ihnen 500 Dollar berechne.“ Tadlock hatte offenbar am Gate die Hinweisschilder übersehen, auf denen der Zoll über die Einfuhrregeln für bestimmte Produkte aufklärt. Obst, Gemüse, Pflanzen, Schnittblumen, Fleisch, tierische Erzeugnisse sowie lebende Tiere müssen bei der Einreise in die Vereinigten Staaten beim Zoll angegeben werden. Damit soll das Einschleppen von Tierseuchen und fremden Tieren oder Pflanzen verhindert werden. In Deutschland gelten für die Einfuhr von Lebensmitteln tierischen Ursprungs aus einem Nicht-EU-Staat ebenfalls Einschränkungen. Tadlock fühlt sich dennoch ungerecht behandelt. „Es ist wirklich bedauernswert, dass jemand wegen eines Stücks Obst so etwas durchmachen muss und wie ein Krimineller behandelt wird“, klagte sie. Der Zollbeamte habe eindeutig erkennen können, dass der Apfel von der Airline stammte. Tadlock sah auch die Fluggesellschaft in der Mitschuld. Diese hätte das Obst nicht erst am Ende des Flugs aushändigen oder zumindest die Passagiere auf die strengen Einfuhrbestimmungen hinweisen sollen. Tadlock erwägt, die Strafe vor Gericht anzufechten. Essen muss an Bord verzehrt werden Ein Delta-Sprecher sagte dem Sender dazu lediglich: „Wir halten unsere Kunden an, die Vorschriften der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde zu befolgen.“ Auf Anfrage der Tageszeitung „The Washington Post“ betonte die Fluglinie, das ausgegebene Essen sei für den Verzehr an Bord vorgesehen. Es gäbe keine Pläne, die aktuellen Abläufe zu verändern. Die Passagierin hatte noch versucht, die Strafe zu umgehen und vorgeschlagen, den Apfel wegzuwerfen oder aufzuessen. Der Zollbeamte hatte dies abgelehnt. Tatsächlich heißt es auf der Internetseite der Zoll- und Grenzschutzbehörde, dass vorgelegte Waren, die gegen die Einfuhrbestimmungen verstoßen, am Flughafen entsorgt werden können. Wer die verbotenen Produkte aber nicht deklariere, müsse mit Bestrafung rechnen. » Bei essbaren Mitbringseln gelten strenge Zollrichtlinien » Achtung: diese Urlaubs-Souvenirs sind verboten » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Hannah Sommer

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New York: Central Park wird autofrei https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/new-york-central-park-wird-autofrei.html Solveig Michelsen 5179 2018-05-03T10:49:00+02:00

New York: Central Park wird autofrei

USA

Solveig Michelsen

USA

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hatte 2015 bereits den Autoverkehr im Prospect Park in Brooklyn stark eingeschränkt und ihn im Januar 2018 ganz verboten. Ein ähnliches Vorgehen gab es auch beim Central Park, der zunächst nur im Norden für Autos gesperrt war, ab 27. Juni 2018 nun aber auch im südlichen Teil autofrei werden soll. Für den berühmtesten innerstädtischen Park der Welt und seine Anwohner sind das gute Nachrichten: Die „grüne Lunge“ wird noch grüner, und die Parkbesucher können – ohne auf den Verkehr achten zu müssen – wesentlich entspannter flanieren oder joggen. „Dieser Park wurde nicht für Autos gebaut“, sagte Bürgermeister de Blasio zu der Entscheidung. „Er wurde für Menschen angelegt.“ Rikschas und Kutschen sind als Fahrzeuge aber weiterhin zugelassen. Noch größer als der Central Park in New York (3,41 Quadratkilometer) ist übrigens der Englische Garten in München mit 3,75 Quadratkilometern. Die einzige ihn durchquerende Straße darf nur von Bussen den öffentlichen Nahverkehrs befahren werden. » 10 Sehenswürdigkeiten für Familien in New York » Mit dem Wohnmobil durch die Rocky Mountains » Virtuelles Aquarium in New York eröffnet » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Immer weniger Deutsche auf Mallorca https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/immer-weniger-deutsche-auf-mallorca.html Jonathan Berg 5176 2018-04-30T11:37:00+02:00

Immer weniger Deutsche auf Mallorca

Deutschen-Schwund?

Jonathan Berg

Deutschen-Schwund?

Mallorca wurde in der Vergangenheit gern schon mal scherzhaft als 17. Bundesland Deutschlands bezeichnet. Aber womöglich hat die Mittelmeerinsel als sonniger Sehnsuchtsort für Aussteiger und Rentner ausgedient. Jedenfalls verzeichnen die Behörden auf den Balearen einen „Deutschen-Schwund“. Der setzt sich ungebrochen fort. Zu Beginn des Jahres 2018 waren genau 18.827 Deutsche auf den Balearischen Inseln gemeldet. Das berichtete die „Mallorca Zeitung“ unter Berufung auf das spanische Statistikamt. Demnach hat sich die Zahl der auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera gemeldeten Bundesbürger binnen eines Jahres um 281 verringert. Zum 1. Januar 2017 waren sogar 1.343 Deutsche weniger registriert worden. Zahl der Mallorca-Deutschen schrumpft gegen den Trend Der aktuelle Rückgang fällt zwar geringer aus. Der Negativtrend setzt sich allerdings fort und verläuft entgegengesetzt zur allgemeinen Bevölkerungsentwicklung auf den Balearen. Deren Einwohnerzahl nahm nämlich 2017 laut dem Bericht um 12.140 auf insgesamt 1.128.139 Einwohner zu. Kehren also immer mehr Deutsche der neuen Heimat den Rücken? Womöglich sind sie wie alteingesessene Bewohner zunehmend genervt von lauten Partytouristen, verstopften Straßen und wegen Ferienvermietung knappem Wohnraum. Rückgang nur auf dem Papier? Die „Mallorca Zeitung“ merkt allerdings an: „Unklar bleibt dabei, ob die Zahl der Mallorca-Deutschen tatsächlich oder nur auf dem Papier zurückgeht.“ So würden Steuerexperten vermuten, dass die Bundesbürger womöglich einfach das Bekenntnis zu einem Wohnsitz in Spanien scheuen. Der Grund sei die umstrittene Änderung der Vermögenssteuer. Seit 2012 sind nämlich Menschen mit Steuerwohnsitz in Spanien verpflichtet, einen steuerlichen Offenbarungseid zu leisten, wenn sie im Ausland über Vermögen ab einer gewissen Größenordnung verfügen. Dies könnte nach Ansicht von Fachleuten dazu geführt haben, dass Deutsche auf die Meldung des Wohnsitzes auf den Balearen verzichten – und trotzdem weiterhin ganzjährig den Zauber Mallorcas genießen. » So schützt du dich vor Trickbetrügern auf Mallorca » Das sind die beliebtesten Urlaubsorte auf Mallorca » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Jonathan Berg

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Sicherheitscamps für MTBer, Kletterer und Klettersteiggeher https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/sicherheitscamps-fuer-mtber-kletterer-und-klettersteiggeher.html Solveig Michelsen 5174 2018-04-30T09:31:00+02:00

Sicherheitscamps für MTBer, Kletterer und Klettersteiggeher

Sicher am Berg unterwegs

Solveig Michelsen

Sicher am Berg unterwegs

Vor 20 Jahren starteten erste SAAC-Camps, um Wintersportler auf alpine Gefahren aufmerksam zu machen. Inzwischen gibt es die Workshops auch für einige Sommerdisziplinen: Mountainbiken und Klettern. Neu hinzugekommen sind die Sicherheitscamps für Klettersteiggeher, die nun zum zweiten Mal vom 12. bis 15. Juli 2018 in Warth-Schröcken im österreichischen Vorarlberg stattfinden. Teilnehmer ab 14 Jahren erlernen theoretisch und praktisch am Karhorn-Klettersteig (Schwierigkeit B-C) alles rund ums Thema Sicherheit und Risiko am Berg: Welche Rolle spielt das Wetter am Klettersteig? Welche speziellen Gefahren begegnen mir dort? Welches Material ist das geeignetste? Und vor allem: Was mache ich, wenn es nicht mehr weitergeht? Diese und weitere Fragen werden von den SAAC-Bergführern der Alpinschulen Widderstein und Schröcken beantwortet. Ihr Ziel ist es, durch Aufklärung das Risiko der beliebten „Eisenwege“ zu minimieren und für ein unfallfreies Naturerlebnis am Berg zu sorgen. Das Camp ist als Paket samt drei Nächtigungen für einen günstigen Gesamtpreis unter www.warth-schroecken.com zu buchen. Restplätze nur für den Theorie- und Praxisteil (ohne Nächtigung) gibt es unter www.saac.at sogar kostenlos. » Die schönsten Klettersteige in den Alpen » Neuer Klettersteig mit Seilrutschen im Emirat Ras al-Khaimah » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Innovation oder Schnapsidee: Schlafen im Frachtraum? https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/innovation-oder-schnapsidee-schlafen-im-frachtraum.html Jonathan Berg 5167 2018-04-24T14:22:00+02:00

Innovation oder Schnapsidee: Schlafen im Frachtraum?

Flugzeuge

Jonathan Berg

Flugzeuge

Liegt die Zukunft des Reisens im Frachtraum der Flugzeuge? Für Airbus schlummert im bislang nur für Gepäck und Waren genutzten Bauch seiner Maschinen ungenutztes Potenzial für den Komfort der Passagiere. Jetzt stellten der Flugzeugbauer und der Kabinenhersteller Zodiac Aerospace ihr Konzept für einen Schlafbereich im Frachtraum vor. Etagenbetten unter Deck Noch ist die Idee nur als Illustration realisiert. Airbus veröffentlichte eine Grafik der geplanten Schlafmodule. Die erinnern mit ihren Etagenbetten an einen gehobenen Schlafsaal im Hostel oder auch an asiatische Capsule Hotels mit ihren Bettkabinen. Die Module lassen sich laut Airbus einfach anstelle von Frachtcontainern im Unterdeck platzieren und leicht austauschen. Das Unternehmen verspricht sich nach eigenen Angaben von der Neuerung vor allem zwei Dinge: besseren Komfort und zusätzliche Serviceangebote für Reisende sowie eine Möglichkeit für Airlines, sich von der Konkurrenz abzuheben und neue Einnahmequellen zu erschließen. „Wir haben mit unseren ersten Entwürfen bereits sehr positive Rückmeldungen von mehreren Fluggesellschaften bekommen“, teilte Airbus mit. Module für Spiel und Spaß Die Schlafmodule sollen bereits 2020 für den Mittel- und Langstreckenflieger A330 angeboten werden und auch nachrüstbar sein. Kojen für den A350 XWB werden geprüft. Völlig neu ist die Idee nicht. Schon heute befinden sich im Unterdeck Schlafplätze für die Flugbesatzung. Airbus will die Module auf lange Sicht für mehr als nur zum Schlafen nutzen. Die Kuben könnten laut dem Unternehmen Platz für Spielzimmer, Konferenzräume, Lounges oder zur Krankenversorgung bieten. » Das bedeuten die Codes auf deiner Bordkarte » Das sind die besten Airlines 2018 » Schwanger fliegen: Die Vorschriften der Airlines » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Jonathan Berg

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Neue Zertifizierung für Reiseleiter https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/neue-zertifizierung-fuer-reiseleiter.html Solveig Michelsen 5146 2018-04-20T15:25:00+02:00

Neue Zertifizierung für Reiseleiter

Sterne für den Guide

Solveig Michelsen

Sterne für den Guide

Ein guter Reiseleiter muss weitaus mehr Fähigkeiten besitzen als nur über Land und Leute zu berichten und dazu die Fakten herunterzurattern. Im Idealfall hat er ein ausgezeichnetes Gespür für Gruppen und Stimmungen, kann in vielen Sprachen darauf reagieren und ausgleichend wirken und ist außerdem ein Improvisationsprofi, wenn es mal wo hakt. Sein oder ihr Auftreten ist ein wesentlicher Faktor, wie gelungen Touristen ihren Urlaub empfinden. Vor diesem Hintergrund ist es absolut verständlich, dass nach einem Bewertungssystem verlangt wurde, das die einzelnen Guides vergleichbarer macht. Schließlich will man unliebsamen Überraschungen im Urlaub aus dem Weg gehen. Wie aussagekräftig dabei die neu vergebenen drei bis fünf Sterne sind, soll jeder selbst entscheiden. Wie auch bei den Hotels, die nach ihrer Ausstattung bewertet werden, was noch lange nichts darüber aussagt, wie herzlich man dort empfangen wird, bekommen die Reiseleiter ihre Sterne für umfangreiche Zusatzqualifikationen wie Berufspraxis, Ersthelferausbildung und Haftpflichtversicherung. Für den Erhalt von vier Sternen muss der Guide neben einem Tourismusstudium auch über eine zweite Fremdsprache verfügen und ein Serviceseminar absolviert haben. Der „Plus-Guide“ mit fünf Sternen hat eine ganze Reihe IHK-Zertifikate vorzulegen, u.a. für Gruppen- und Eventreisen, Gästeführung, barrierefreies Reisen, Gebärdensprache und für Jugend- und Sprachreisen. Das kurbelt den deutschen Zertifizierungswahn sicher an. Der schlaue Urlauber wird sich aber nichtsdestotrotz auf die Suche nach (möglichst) authentischen Erfahrungsberichten machen oder sich auf die eigenen Auswahl- und Qualifizierungsverfahren bestimmter Reiseanbieter verlassen. » Greeter: ehrenamtliche Stadtführer mit Wunschprogramm » Rennen, klettern, zittern: Reisen für Adrenalin-Junkies » Staycation: 10 Tipps für den Kurzurlaub in der Heimatstadt » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Wanderwochenende mit „Helden der Region“ zu gewinnen https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/wanderwochenende-mit-helden-der-region-zu-gewinnen.html Solveig Michelsen 5150 2018-04-19T12:57:00+02:00

Wanderwochenende mit „Helden der Region“ zu gewinnen

„Unterwegs zuhause“

Solveig Michelsen

„Unterwegs zuhause“

Eindrückliche Wandererlebnisse haben nicht nur mit einer grandiosen Naturkulisse zu tun. Vielmehr sind es auch die Begegnungen, die uns nachhaltig beeindrucken. Die Kooperation Best of Wandern bietet nun eine Kombination aus beidem: Jeweils zwei Teilnehmer können sich für das Wanderwochenende vom 21. bis 24. Juni 2018 samt Treffen eines lokalen Helden der Region bewerben. Zusammen mit Nationalpark-Ranger, Nachtwächter oder Schäfer dürfen dann auch Schafe geschoren oder Bäume gefällt werden. Natürlich wird bei der Aktion „Unterwegs zuhause“ auch gewandert und die Natur erkundet – mit kostenlosem Testmaterial aus den Best-of-Wandern-Centern. Interessenten für das Wanderwochenende in einer der zwölf Regionen können sich per Mail oder Post noch bis 15. Mai bewerben bei Verena Weiße, info@best-of-wandern.de. Die Wanderaktion ist einschließlich Unterkunft und Verpflegung kostenfrei, lediglich die An- und Abreise übernehmen die Teilnehmer. Für kulinarische Genüsse und ein Haus mit Herzlichkeit wird durchgängig gesorgt. Weitere Infos gibt es unter www.best-of-wandern.de. » Verrückte Wanderideen » Deutschland: 17 neue Wanderwege mit Qualitätssiegel » Wandern in den Dolomiten: für Wandermuffel, Familien, Bergfexe » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Frühlingsradtour Ammer-Amper-Radweg https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/fruehlingsradtour-ammer-amper-radweg.html Solveig Michelsen 5166 2018-04-18T10:16:00+02:00

Frühlingsradtour Ammer-Amper-Radweg

Voralpenland

Solveig Michelsen

Voralpenland

Die Frühlingssonne weckt die Lebensgeister, der Bewegungsdrang erwacht. In den Bergen liegt noch eine Menge Schnee, aber davor sprießt das erste Grün. Da macht es richtig Laune, hindurchzuradeln. Am besten mit Blick auf die Alpen oder an einem Fluss entlang. Oder gleich beides. So wie am Ammer-Amper-Radweg, der auf 202 Kilometern von Oberammergau bis nach Moosburg führt. Wer nicht alles auf einmal fahren möchte, kann sich auch einzelne Etappen herauspicken, die alle unterschiedlicher Natur sind. Von Oberammergau bis Peiting geht es noch ein wenig auf und ab, wofür man mit herrlichen Aussichtspunkten auf die Alpenkette belohnt wird. Zwischen Peiting und Dießen geht es weite Strecken an der schönen Ammer entlang – was bei diesem Radweg nicht immer der Fall ist, auch wenn der Name dies suggeriert. Ein Stopp im beschaulichen Weilheim ist dabei unbedingt zu empfehlen. Das Westufer des Ammersees geizt ebenfalls nicht mit Reizen und verlockt mit einem Biergarten nach dem anderen, bevor das Kloster in Fürstenfeldbruck den Abschluss der Etappe bildet. Auch die nächste Etappe, die in Dachau endet, belohnt mit einem sehenswerten Schloss. Mehr Infos unter www.ammer-amper-radweg.com » 10 Fahrradtouren für den Herbst » Achtung Geheimtipp: Aktivurlaub im Montafon » Mystische Felsenwege in der Kleinen Luxemburger Schweiz » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Das sind die besten Airlines 2018 https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/das-sind-die-besten-airlines-2018-1.html Hannah Sommer 5168 2018-04-18T08:39:00+02:00

Das sind die besten Airlines 2018

Passagier-Bewertungen

Hannah Sommer

Passagier-Bewertungen

Die Nutzer von TripAdvisor haben gesprochen. Basierend auf ihren Bewertungen hat die nach eigenen Angaben weltweit größte Reiseseite die besten Airlines 2018 gekürt. Für die Travelers' Choice Awards 2018 wurden laut TripAdvisor die Bewertungen von Flugreisenden zwischen Februar 2017 und Februar 2018 berücksichtigt. In der Gunst der Passagiere liegen laut TripAdvisor 2018 diese zehn Fluggesellschaften ganz vorn:

  1. Singapore Airlines, Singapur
  2. Air New Zealand, Neuseeland
  3. Emirates, Vereinigte Arabische Emirate
  4. Japan Airlines, Japan
  5. EVA Air, Taiwan
  6. Southwest Airlines, USA
  7. Jet2.com, Vereinigtes Königreich
  8. Qatar Airways, Katar
  9. Azul, Brasilien
  10. Korean Air, Südkorea
Damit dominiert Asien gleich dank vier Airlines in den Top Ten die Branche. Der Nahe Osten folgte mit zwei Fluggesellschaften. Allerdings sank Vorjahressieger Emirates um zwei Plätze in der Passagiergunst. Beste Airlines 2018: Service Die Travelers' Choice Awards würdigten ferner hervorragenden Service über den Wolken. Hier wurde nach den verschiedenen Klassen unterschieden. Die Preisträger sind:
  • First Class: Singapore Airlines
  • Business Class: Qatar Airways
  • Premium Economy: Air New Zealand
  • Economy: SingaporeAirlines
Die Travelers' Choice Awards wurden im vergangenen Jahr erstmals vergeben. Neben der Liste der weltweit besten Fluggesellschaften zeichnete die Plattform auch die jeweils führenden Airlines in sieben Weltregionen aus: Asien, Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Südpazifik & Ozeanien, Afrika & Indischer Ozean sowie Naher Osten. In Europa wurde Virgin Atlantic Airways zur besten großen Fluglinie gekürt. Mit dem Titel „Beste regionale Airline“ 2018 darf sich in Europa das griechische Unternehmen Aegean Airlines schmücken. Unter den Billigfliegern siegte die britische Airline Jet2.com. Insgesamt konnten sich 69 Airlines über eine Auszeichnung freuen. » Verreisen mit dem Flugzeug: Diese Sachen sollten mit an Bord » Schwanger fliegen: Die Vorschriften der Airlines » Gibt es bald Reklame auf der Bordkarte? » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Hannah Sommer

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Die beliebtesten Orte für Heiratsanträge weltweit https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/die-beliebtesten-orte-fuer-heiratsantraege-weltweit.html Solveig Michelsen 5163 2018-04-16T11:35:00+02:00

Die beliebtesten Orte für Heiratsanträge weltweit

„Ja, ich will“

Solveig Michelsen

„Ja, ich will“

Die britische Hochzeitswebseite Hitched.co.uk hat englischsprachige Instagram-Posts analysiert – auf typische Verlobungs-Hashtags hin wie zum Beispiel #engaged, #shesaidyes oder #bridetobe. Und nachgesehen, mit welchen Destinationen sie verknüpft sind. Herausgekommen ist eine Liste mit den beliebtesten Orten für Heiratsanträge. Voilà die Top Ten unter den offenbar besten Spots, die für die romantischste Frage der Welt ausgesucht wurden – wobei die Disneyland-Dichte doch sehr erstaunt. Aber seht selbst:

  • Platz 10: Bondi Beach, Sydney
  • Platz 9: Big Bear Lake, Kalifornien
  • Platz 8: Walt Disney’s Epcot Park, Florida
  • Platz 7: Niagara-Fälle, Ontario
  • Platz 6: Central Park und Brooklyn Bridge, New York
  • Platz 5: Hollywood-Schriftzug, Los Angeles
  • Platz 4: Eiffelturm, Paris
  • Platz 3: Centennial Lakes Park, Minnesota
  • Platz 2: Walt Disney’s Magic Kingdom, Florida
  • Platz 1: Disneyland, Paris
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Gibt es bald Reklame auf der Bordkarte? https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/gibt-es-bald-reklame-auf-der-bordkarte.html Jonathan Berg 5157 2018-04-14T05:13:00+02:00

Gibt es bald Reklame auf der Bordkarte?

Airlines sollen direkt werben

Jonathan Berg

Airlines sollen direkt werben

Geht es nach Comtrade Digital Services, siehst du demnächst beim Blick auf die Bordkarte womöglich Werbung. Und die ist vielleicht verdächtig genau auf deine Reise zugeschnitten.Die irische Marketingagentur meint, mit der Bordkarte eine bislang ungenutzte, aber äußerst wertvolle Werbefläche entdeckt zu haben. Die Idee ist Teil einer digitalen PR-Plattform namens Adnexa, die kürzlich bei einer Luftfahrtmesse in Singapur vorgestellt wurde. Passagierdaten für Werbung auswerten Das System soll es Werbetreibenden erlauben, „maßgeschneiderte Kampagnen zu entwickeln, die auf die Profile von Reisenden in ihrer Zielgruppe abgestimmt sind“. Die Pressemitteilung von Comtrade Digital Services zeigt, dass es hier um weit mehr als neue Anzeigenflächen geht. Die persönlichen Daten der Passagiere könnten von den Airlines an Werbeagenturen weitergegeben werden. Die wären dann in der Lage, personalisierte Anzeigen zu erstellen. Zielgenaue Werbung auf der Bordkarte Die Werbung könnte dem Reisenden zielgenau auf dem Boarding Pass oder über den Bildschirm am Sitzplatz präsentiert werden. Somit wäre es möglich, einen jungen Rucksacktouristen in der Economy Class andere Werbung zu zeigen als einer älteren Dame in der First Class. „Zielgruppenspezifische Werbung ist eine hervorragende Quelle zusätzlicher Einnahmen, die sich Fluggesellschaften noch nicht ausreichend zu eigen gemacht haben“, warb der Dienstleister für sein Konzept. Auf die Airlines wartet nach Darstellung von Comtrade Digital Services ein lukratives Geschäft. Mit der neuen Art der Werbung könnten die Nebeneinkünfte pro Jahr um rund sechs Millionen US-Dollar gesteigert werden, rechnete die Firma für eine Airline mit 20 Millionen Passagieren pro Jahr vor. » Das bedeuten die Codes auf deiner Bordkarte » Verreisen mit dem Flugzeug: Diese Sachen sollten mit an Bord » Fluggastdatenspeicherung 2018: Diese Fakten gehen an die Behörden » Schwanger fliegen: Die Vorschriften der Airlines » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Jonathan Berg

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„Meet the Danes“: Essen bei Einheimischen https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/meet-the-danes-essen-bei-einheimischen.html Solveig Michelsen 5145 2018-04-13T16:04:00+02:00

„Meet the Danes“: Essen bei Einheimischen

Dänemark

Solveig Michelsen

Dänemark

Um es in Kopenhagen gar nicht erst zu einer Besucherfeindlichkeit kommen zu lassen, hat man das Programm „Meet the Danes“ ins Leben gerufen. Bei diesem sollen sich Tourist und Einheimischer auf Augenhöhe treffen und ihre gegenseitigen Bedürfnisse besser verstehen lernen. Bei einem zwanglosen Essen mit authentischem Lokalkolorit. Denn das ist es, dem die meisten Touristen hinterherjagen. Pauschaltouristen sind out, Individualreisende sind in. Dabei sind es gerade Letztere, die in Scharen kommen und viele Spuren hinterlassen. Von den Effekten des Airbnb bis hin zu dem Drang, besonders originell und verrückt zu reisen. Dänemark holt die Besucher also genau hier ab, wenn mit einem einzigartigen und authentischen Erlebnis geworben wird: Essen bei Einheimischen. Der Besucher kann sich auf der Webseite www.meetthedanes.com in aller Ruhe seine Gastfamilie aussuchen. Welches Alter soll sie haben? Welche Gerichte werden gekocht? Gibt es spezielle Gesprächsthemen? Das Konzept scheint aufzugehen. Touristen fühlen sich als Individuen wahrgenommen und weltoffene Dänen bekommen Geschichten aus aller Welt erzählt. Na wenn das mal nicht noch mehr Touristen in die Stadt lockt ... » Stopover-Buddies bei Icelandair: Ein voller Erfolg » Greeters: ehrenamtliche Stadtführer mit Wunschprogramm » Couchsurfing – Was ist das eigentlich? » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Die lebenswerteste Stadt der Welt https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/die-lebenswerteste-stadt-der-welt.html Solveig Michelsen 5154 2018-04-10T00:06:00+02:00

Die lebenswerteste Stadt der Welt

Wien

Solveig Michelsen

Wien

Zunächst einmal: Das Attribut „lebenswert“, erst recht im Superlativ, ist subjektiv. Nicht jeder Besucher oder Einwohner hat dieselben Kriterien für ein gelungenes Stadtleben. Da ist es hilfreich zu wissen, dass das Beratungsunternehmens Mercer Großstädte auf der ganzen Welt nach ihrer Tauglichkeit und Qualität für Expatriats untersucht, d.h. für ins Ausland versendete Mitarbeiter. Dafür werden 39 objektive Kriterien angesetzt wie öffentlicher Nahverkehr, Kultur- und Freizeitangebot oder Gesundheit und Bildung. Vor diesem Hintergrund hat es Wien zum neunten Mal in Folge geschafft, auf Platz 1 zu landen. Dicht gefolgt von Zürich (Platz 2) sowie München und Auckland (Platz 3). Weitere deutsche Städte im Ranking sind Berlin (Platz 13), Hamburg (Platz 19), Nürnberg (Platz 23) und Stuttgart (Platz 28). Schlusslichter bilden die irakische Hauptstadt Bagdad (Platz 231), die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik Bangui (Platz 230), die jemenitische Hauptstadt Sanaa (Platz 229) und Haitis Hauptstadt Port-au-Prince (Platz 228). Beim Spezial-Ranking Hygiene und Versorgung schnitt Honolulu am besten ab. Eine sehr gute Infrastruktur bei der Abfallbeseitigung und eine der besten Luftqualitäten der Welt waren dafür verantwortlich. » Wien – von nostalgisch bis szenig » Kuriose Fakten über Wien » Katzencafés in München, Wien, Paris und London » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Riech-Stadtführungen für Olfaktoriker https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/riech-stadtfuehrungen-fuer-olfaktoriker.html Solveig Michelsen 5149 2018-04-09T18:02:00+02:00

Riech-Stadtführungen für Olfaktoriker

Der Nase nach

Solveig Michelsen

Der Nase nach

Die Künstlerin Kate McLean bietet so genannte Smell walks im englischen Canterbury an. Ein Mensch könne über eine Billion Duftreize unterscheiden, behauptet sie und schickt sich an, einige davon mit ihrer Gruppe zu entdecken. Auch wenn es schwer ist, zuerst den Geruch und dann die optischen Gegebenheiten wahrzunehmen, kann eine bewusste Sinnesverschiebung völlig neue Eindrücke vermitteln. Gerade der Geruchssinn konserviert Erinnerungen besser als jeder andere Sinn – und löst sie ebenso zuverlässig wieder aus. Damit man auch auf eigene Faust losziehen kann, legt sie Geruchsparcours für weitere Städte wie Kiew, New York und Edinburgh an. Auch in Bern gibt es etwas Ähnliches. Zusammen mit dem Duftatelier „art of scent“ hat Bern Tourismus die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit Gerüchen verknüpft und einen Rundgang entwickelt. Am Ende der Führung dürfen die Gäste sogar ihren eigenen Bern-Duft kreieren. Ein besonderes Erlebnis ist das „Ulm Feeling“, eine Stadtführung durch einen Blinden. Auch hier ist – neben dem Tastsinn – die Nase gefragt, wenn es zum Beispiel in den blumigen Duft- und Tastgarten geht. » Greeter: ehrenamtliche Stadtführer mit Wunschprogramm » Bildergalerie: Würdest Du in diesen Glaskojen an der Steilwand übernachten? » Bildergalerie: Die skurrilsten Landschaften der Erde » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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In diesen deutschen Städten gibt es das beste Hotel-Angebot https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/in-diesen-deutschen-staedten-gibt-es-das-beste-hotel-angebot.html Jonathan Berg 5126 2018-04-03T04:00:00+02:00

In diesen deutschen Städten gibt es das beste Hotel-Angebot

Zahl der Hotels und Hotelbetten

Jonathan Berg

Zahl der Hotels und Hotelbetten

Deutschland wird als Reiseziel immer beliebter. Das spiegelt sich in der Zahl der Hotels wider. Das Buchungsportal ByHours hat untersucht, welche deutsche Großstadt die Hotel-Rangliste anführt – und wo der Besucher tatsächlich die größte Auswahl hat. Wenig überraschend dominiert Berlin bei der Zahl der Hotels. Die jährlich 12,7 Millionen Besucher können in der Hauptstadt unter 789 Hotels wählen. Das ist laut ByHours unter den 20 größten deutschen Städten absolute Spitze. Anders sieht es bei der Zahl der Hotelbetten pro 100.000 Gäste aus. Hier zeigt sich: Das tatsächlich verfügbare Angebot ist für Touristen in drei anderen Städten größer.

Gemessen an der Gesamtzahl der Hotels und Pensionen sieht die ByHours-Rangliste wie folgt aus:
Platz 1: Berlin, 789 Hotels Platz 2: Hamburg, 417 Hotels Platz 3: München, 362 Hotels Platz 4: Frankfurt am Main, 285 Hotels
Bremen ist der zweite Spitzenreiter Das Buchungsportal wollte aber auch herausfinden, in welcher deutschen Stadt der Gast die größte Auswahl unter verfügbaren Hotelzimmern hat. Denn je stärker Unterkünfte um Kunden buhlen müssen, desto bessere Preise kann der Besucher erwarten. In dieser Kategorie landete Berlin nur auf dem vierten Rang. Spitzenreiter ist Bremen mit 1.374 Betten je 100.000 Gästen. Es folgen Bielefeld (1.317), Essen (1.316) und dann erst die Hauptstadt (1.129). Womöglich kommen Hoteliers in Berlin einfach nicht mit dem Bauen hinterher. Die Zahl der Touristen hat sich seit 1996 in etwa vervierfacht. Gleichzeitig verdoppelte sich der Anteil der ausländischen Gäste nahezu. Und diese Gruppe bucht im Schnitt mehr Übernachtungen als Besucher aus Deutschland, die nur für einen Tagestrip in die Hauptstadt kommen oder bei Freunden übernachten. Wenn hier von „Hotels“ die Rede ist, sind übrigens meist keine großen Hotelketten gemeint. Die 789 Beherbergungsbetriebe in Berlin entfielen laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg auf folgende Kategorien: 302 Hotel garni (Bed an Breakfast), 233 Hotels, 90 Pensionen, 9 Gasthöfe, 155 übrige Betriebe. Die durchschnittliche Auslastung lag zuletzt bei 61 Prozent. » Das sind die 10 außergewöhnlichsten Hotels in Deutschland » Das darfst du aus dem Hotelzimmer mitnehmen » Das hingegen wurde dort vergessen: Merkwürdige Funde im Hotelzimmer » Und das solltest du beim Beziehen des Zimmers prüfen » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Jonathan Berg

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Kuriose Fakten über Liechtenstein https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/kuriose-fakten-ueber-liechtenstein.html Solveig Michelsen 5138 2018-04-02T17:34:00+02:00

Kuriose Fakten über Liechtenstein

Fürstentum Liechtenstein

Solveig Michelsen

Fürstentum Liechtenstein

Das kleine Fürstentum Liechtenstein ist mit seinen 160 Quadratkilometern der viertkleinste Staat Europas und der sechstkleinste der Welt. Trotzdem hat es mit durchschnittlich einem Unternehmen pro neun Einwohner die vermutlich höchste Unternehmensdichte der Welt. Es liegt als einziges Land vollständig im Alpenmassiv und besteht zur Hälfte aus Bergen. In der anderen Hälfte tummeln sich rund 37.000 Bewohner, die keine eigene Währung besitzen und deshalb mit dem Schweizer Franken zahlen. Das Fürstentum hat weder eine eigene Autobahn noch einen Flughafen. Es ist nicht Mitglied der EU, aber des europäischen Wirtschaftsraums EWR. Seit 2014 werden in Liechtenstein keine Babys mehr geboren – so eine Null-Geburtenrate gibt es sonst nur im Vatikan. Grund dafür ist die Auflösung der einzigen Geburtsabteilung des Landes. Werdende Mütter müssen zur Entbindung nun ausreisen. Frauen hatten es aber auch davor schon schwer: Erst 1984 wurde das allgemeine Frauenwahlrecht eingeführt –  nach mehreren gescheiterten Versuchen. Die Volksentscheide aus den Jahren 1971 und 1973 stimmten mit einer Mehrheit der (männlichen) Wähler dagegen. Als einige Frauen vor dem Staatsgerichtshof klagten, wurden sie mit einem Zitat aus dem Neuen Testament abgespeist: „Die Frau schweige in der Gemeinde.“ Erst nach einer Klage vor dem Europa-Rat wird der Druck von außen so groß, dass beim nächsten Referendum 1984 für das Frauenwahlrecht gestimmt wird – mit gerade einmal 51,3 Prozent aller Stimmen. » Kuriose Fakten über Wien » Kuriose Fakten rund um Reisepässe » Die am wenigsten besuchten Länder der Welt » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Wie lange dauert der optimale Urlaub? https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/wie-lange-dauert-der-optimale-urlaub.html Solveig Michelsen 5155 2018-03-29T05:43:00+02:00

Wie lange dauert der optimale Urlaub?

Erholungseffekt

Solveig Michelsen

Erholungseffekt

Dem Bundesurlaubsgesetz zufolge muss der Arbeitgeber einen mindestens 14-tägigen Urlaub am Stück gewähren. Das kommt nicht von ungefähr. Denn erst ab dem achten Urlaubstag, haben Studien herausgefunden, schaltet man so richtig ab. Danach allerdings stagniert das Glücksgefühl und hängt wesentlich von ganz anderen Faktoren ab: Warmes Wetter, ausreichend Sport, guter Schlaf und interessante Bekanntschaften bestimmen nun, wie erholsam wir einen Urlaub empfinden. Nun könnte man meinen, dass ein achttägiger Urlaub damit das Nonplusultra ist. Aber: Je mehr Abstand zum Alltag vorhanden ist, desto mehr neue Impulse lässt man zu. Steht also eine größere Veränderung an oder geht dem Urlaub eine allgemeine Unzufriedenheit voraus, ist eine ausgedehnte Erholungszeit von großem Nutzen. Was wiederum für mehrere Kurzurlaube spricht, ist die Tatsache, dass uns vor allem die Vorfreude auf den Urlaub in ein Stimmungshoch versetzt. Bereits ab dem Zeitpunkt der Buchung konnte eine Studie einen positiven Effekt auf die Laune und die Zufriedenheit der Probanden feststellen. Der Erholungseffekt hingegen verpufft, sobald wir uns wieder im Alltagsrädchen drehen. » Reisen als Schlüssel zum Glück » Was treiben die Deutschen in ihrem Urlaub? » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Brückenrekorde: In welchen Städten sind sie zu finden? https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/brueckenrekorde-in-welchen-staedten-sind-sie-zu-finden.html Solveig Michelsen 5125 2018-03-28T13:50:00+02:00

Brückenrekorde: In welchen Städten sind sie zu finden?

Die längste, die höchste, die gruseligste

Solveig Michelsen

Die längste, die höchste, die gruseligste

Bei der Frage nach der Stadt mit den meisten Brücken liegen die meisten Menschen daneben. Es ist nämlich nicht Venedig – das liegt weit abgeschlagen hinter einigen deutschen Städten. Sogar Berlin hat mehr Brücken als die Lagunenstadt. Platz 1 unter den Städten mit den meisten Brücken hat Hamburg – mit knapp 2500 Brücken (im Vergleich zu Venedig mit nur 450 Brücken). Wer hätte das gedacht. Die längste Brücke weltweit gibt es seit 2011 in China und nennt sich „Große Brücke Danyang–Kunshan“. Was ihr mit sagenhaften 164 Kilometern auch zusteht. In China sind im Übrigen gleich sechs der sieben längsten Brücken zu Hause, darunter auch die längste Brücke über Wasser mit über 42 Kilometern, die Jiaozhou-Bucht-Brücke. Die höchste Brücke der Welt befindet sich ebenfalls in China und wurde erst 2016 fertiggestellt: Es ist die Beipanjiang-Brücke mit einer Höhe von 565 Metern. Den Brückenrekord mit den höchsten Pfeilern indessen hält das französische Viadukt de Millau. Der höchste der insgesamt sieben Pfeiler misst 343 Meter und ist damit sogar höher als der Eiffelturm. Gleichzeitig ist das Viadukt die längste Schrägseilbrücke weltweit. Die älteste Brücke ist schwer zu ermitteln. Mit Sicherheit gehört aber die Pons Fabricius in Rom zu den ältesten noch erhaltenen Brücken (errichtet 62 v. Chr.). Die wohl am meisten fotografierte Brücke der Welt ist die …. Golden Gate Bridge in San Francisco. Und zu den gruseligsten Brücken gehört – zahlreiche windige und selbst geflochtene Hängebrücken mal ausgenommen – die Eshima-Ohashi-Brücke in Japan, die mit über 6 Prozent Steigung auch zu den steilsten Brücken gehört und von Weitem an eine Achterbahn erinnert. » Verrückte Straßen und seltsame Wege (Bildergalerie)  » Die spektakulärsten Brücken weltweit (Bildergalerie) » Die 10 spektakulärsten Bahnbrücken in Deutschland (Bildergalerie) » Die am wenigsten besuchten Länder der Welt » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Neues Dackelmuseum in Passau https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/neues-dackelmuseum-in-passau.html Solveig Michelsen 5151 2018-03-27T06:20:00+02:00

Neues Dackelmuseum in Passau

Hunde im Fokus

Solveig Michelsen

Hunde im Fokus

Am Ostermontag öffnet das weltweit erste Dackelmuseum in Passau seine Pforten – und spaltet damit die Gemüter. Die einen halten es für überflüssigen Quatsch, die anderen sprechen von einer humorvollen Bereicherung für die Stadt. In jedem Fall aber ist es eine Liebeserklärung an den Lieblingshund der Deutschen: den Dackel. Rund 2.000 Exponate werden in den Räumen am Residenzplatz zu bewundern sein. Die beiden Gründer Josef Küblbeck und Oliver Storz, selbst Dackelbesitzer, haben die Stücke über Jahrzehnte zusammengetragen, von Flohmärkten und Antiquariaten, sogar eine umfangreiche Schenkung eines Dackelfans ist dabei. Seit der Barockzeit sei der Dackel vor allem bei Adelsfamilien beliebt, erzählen die Initiatoren. Auch heute noch gelte der „Wursthund“, wie er auf Englisch heißt, als Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit. Und Jagdhund ist er außerdem. Ungeachtet aller Kritik haben sich auch benachbarte Geschäfte auf den Dackel-Ansturm eingestellt und bieten Dackel-Pralinen und Dackel-Pizza an. Wer sich selbst von Sinn oder Unsinn des Museums überzeugen möchte, kann es täglich – außer freitags – von 10 bis 16 Uhr besuchen. Für Dackel ist der Eintritt übrigens frei. » Die exotischsten Museen in Europa » Ein Besuch im Pariser Vampirmuseum » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News von Solveig Michelsen

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Kreuzfahrten sind so beliebt wie nie https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/kreuzfahrten-sind-so-beliebt-wie-nie.html Jonathan Berg 5144 2018-03-26T17:33:00+02:00

Kreuzfahrten sind so beliebt wie nie

Passagierrekord in Deutschland

Jonathan Berg

Passagierrekord in Deutschland

Der Kreuzfahrt-Boom nimmt an Fahrt auf. Die Zahl der Hochsee-Passagiere stieg 2017 hierzulande um 8,4 Prozent auf 2,19 Millionen – ein neuer Rekord. Das teilten der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) und der Deutsche Reiseverband (DRV) auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin 2018 mit. Die Anzahl der Übernachtungen stieg um 8,8 Prozent auf 19,6 Millionen Nächte. DRV-Präsident Norbert Fiebig würdigte die Branche als ein Wachstumstreiber des deutschen Reisemarkts. „Seit 1995 haben wir eine 870-prozentige Steigerung der Passagierzahlen“, sagte er auf der Messe. Die beliebtesten Kreuzfahrt-Ziele Drei von vier deutschen Passagieren entschieden sich der Bilanz zufolge für eine Kreuzfahrt innerhalb Europas. Am beliebtesten waren Nordeuropa (28,1 %) und das Mittelmeer (25,7 %). Mit weitem Abstand folgten:

  • Karibik (10,9 %)
  • Kanaren (9,0 %)
  • Ostsee (7,3 %)
  • Afrika und Mittlerer Osten (5,5 %)
  • Asien (2,7 %)
  • Transatlantikreisen (2,1 %)
Passagiere unter 40 Jahren bevorzugten die Karibik. Ziele in Asien hingegen waren fest in der Hand der Generation 50plus. Im Durchschnitt waren deutsche Kreuzfahrtgäste 49,6 Jahre alt und verbrachten je Reise knapp neun Nächte auf dem Schiff. Für die Erhebung wurden die Daten von 38 deutschen und internationalen Hochsee-Kreuzfahrtanbietern ausgewertet. Saison für Karibik und Ostsee Der deutsche Kreuzfahrtmarkt wuchs damit das zwölfte Jahr in Folge. Helge Grammerstorf, National Director von CLIA Deutschland, erklärte das auch mit einer veränderten Grundeinstellung zu dieser Art des Urlaubs: „Kreuzfahrtreisen waren einmal auf die wärmeren Monate begrenzt, heute sind sie zu jeder Jahreszeit gefragt.“ Die Anbieter verzeichneten das Jahr über eine nahezu gleichbleibend hohe Nachfrage nach Kreuzfahrten. Karibik und Kanaren waren im deutschen Winter besonders gefragt. Die Ostsee dominierte das Geschäft im Juli und September. » Tipps für das Telefonieren und Surfen während der Kreuzfahrt » So nimmt man auf Kreuzfahrten nicht zu » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Jonathan Berg

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Thailand schützt seine Traumstrände https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/thailand-schuetzt-seine-traumstraende.html Hannah Sommer 5156 2018-03-26T08:01:00+02:00

Thailand schützt seine Traumstrände

Verbote auf Ko Samui

Hannah Sommer

Verbote auf Ko Samui

Die Regierung Thailands zieht die Reißleine. „Das Ausmaß an Müll und Abwässern um diese Inseln ist so groß geworden, dass in naher Zukunft unerträgliche Zustände drohen“, sagte Jatuporn Burutphat, Direktor der Behörde für Meeres- und Küstenressourcen. Verantwortlich sind die Touristen, die jährlich zu Millionen auf die Inselparadiese Ko Samui, Ko Tao und Ko Pha-ngan strömen. Ab Juli gelten deshalb strenge Umweltauflagen. Das berichtete die australische Nachrichtenseite „News.com.au“. Thailand geht gegen Umweltsünder vor Angeltouren auf den Korallenriffen der Inseln gehören ab dem Sommer der Vergangenheit an. Die Regierung verbietet das Fangen und das Füttern von Fischen. Boote dürfen künftig nicht mehr auf den Riffen ankern. Untersagt sind auch Bauprojekte an den Stränden sowie Spaziergänge mit Tauchglocken auf dem Meeresboden. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis 100.000 Baht (2.600 Euro) und bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet werden. Die Verbote sind die nächste Stufe im Versuch, der grassierenden Umweltzerstörung Einhalt zu gebieten. Erst im Februar war an 24 thailändischen Stränden ein Rauchverbot in Kraft getreten. Die Behörden reagierten damit auf die Unmengen weggeworfener Zigarettenkippen. Urlaub in Thailand boomt Die drei Inseln gehören zu den beliebtesten Urlaubsregionen des Landes. Ko Samui zählte dem Bericht zufolge 2016 mehr als 2,3 Millionen Urlauber. Ko Pha-ngan zieht mit seinen Vollmondpartys fast eine Million Besucher jährlich an. Thailand erlebt dank günstiger Preise und traumhaften Klimas einen anhaltenden Tourismusboom. Das Tourismusministerium rechnet 2018 mit 37,5 Millionen Besuchern. Das wären über zwei Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Die Touristenmassen sorgen nicht nur mit ihrem Müll für Unmut. Einheimische beklagen sich auch über ungebührliches Verhalten. Gerade erst lösten Fotos einer nackten Urlauberin Empörung aus. Sie hatte sich auf Ko Samui an einem phallusförmigen Stein gerieben. Bei der Felsformation Hin Ta handelt es sich jedoch um einen Schrein. Anwohner forderten die Festnahme der Urlauberin, wie die Lokalzeitung „Phuket Gazette“ berichtete. » Indien: Taj Mahal begrenzt Besucherzahlen » Palau: Touristen müssen Umwelt-Versprechen abgeben » Touristenmassen - und wie Du ihnen entfliehen kannst » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Hannah Sommer

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Blinde und Amputierte dürfen wieder auf den Mount Everest https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/blinde-und-amputierte-duerfen-wieder-auf-den-mount-everest.html Hannah Sommer 5143 2018-03-21T10:24:00+01:00

Blinde und Amputierte dürfen wieder auf den Mount Everest

Verbot ausgesetzt

Hannah Sommer

Verbot ausgesetzt

Diese Entscheidung von Nepals Tourismusministerium hatte erst kürzlich weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Es untersagte Menschen mit doppelter Amputation oder extrem eingeschränkter Sehkraft, den Mount Everest zu besteigen. Damit sollte die Zahl der Unfälle am höchsten Gipfel der Erde gesenkt werden. Das Verbot verstößt jedoch womöglich gegen die Verfassung des Landes. Das Oberste Gericht Nepals sieht Klärungsbedarf und hat die Regelung ausgesetzt. Die fünf Richter erließen eine einstweilige Verfügung gegen das Verbot. Das berichtete die „Himalayan Times“. Somit könnten nun doppelt amputierte oder blinde Menschen wieder Aufstiegsgenehmigungen für den Mount Everest beantragen. Der Saisonstart 2018 im April steht unmittelbar bevor. Die Richter forderten die Regierung dem Bericht zufolge auf, binnen 15 Tagen Argumente für das Verbot vorzulegen. Laut einer Sprecherin wird das Tourismusministerium dem Folge leisten. Behinderung nicht gleich Unvermögen Die Kläger hatten der nepalesischen Regierung vorgeworfen, gegen die in der Landesverfassung garantierten Menschenrechte verstoßen zu haben. Sie machten zudem eine Verletzung des UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderung geltend. Sie sahen sich durch die Entscheidung bestärkt. „Das Gericht hat klargestellt, dass Behinderung nicht gleichbedeutend ist mit Unvermögen“, sagte Kläger Madhav Prasad Chamlagain. Er vertritt im nepalesischen Journalistenverband die Interessen behinderter Menschen. Gegen das Verbot geklagt hatte auch der blinde Bergsteiger Amit KC. Erik Weihenmayer aus den USA hatte 2001 als erster Blinder den Gipfel des Mount Everest erklommen. Fünf Jahre später gelang dem Neuseeländer Mark Inglis als erstem beidseitig Beinamputierten der Aufstieg. » Die besten Tipps für deine Nepal Reise » Hast du diese 10 Weltwunder schon besucht? » Die skurrilsten Landschaften der Erde » Mehr spannende MARCO POLO Reise-News Von Hannah Sommer

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