Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Fr, 30 Okt 2020 03:17:01 +0100 Fr, 30 Okt 2020 03:17:01 +0100 TYPO3 EXT:news Keine Entschädigung mehr bei höherer Gewalt /reise-news/detail/keine-entschaedigung-mehr-bei-hoeherer-gewalt.html Solveig Michelsen 5679 2020-10-28T09:27:00+01:00

Keine Entschädigung mehr bei höherer Gewalt

Deutsche Bahn

Solveig Michelsen

Deutsche Bahn

Bahnfahrer sind nicht glücklich über die Entscheidung, die das EU-Parlament mit den Mitgliedsstaaten in Brüssel getroffen hat: Die Entschädigung der Bahnreisenden sollte an die der Flugreisenden angeglichen werden. Das war eine Forderung der EU-Verkehrsminister, allen voran Andreas Scheuer. Zwar müssen EU-Staaten und Europaparlament dieser vorläufigen Einigung noch einmal zustimmen, allerdings gilt dies als Formsache.

Die neue Regelung macht einen Anspruch auf Entschädigung in Fällen höherer Gewalt zunichte. Sprich, bei extremen Wetterbedingungen, großen Naturkatastrophen oder Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit bleibt der Fahrgast in Zukunft auf etwaigen Folgeschäden sitzen. "Die Bahnunternehmen können Entschädigungsansprüche für Zugausfälle und -verspätungen künftig mit dem Hinweis auf die neue Höhere-Gewalt-Klausel einfach ablehnen", erläuterte Klaus Müller, Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband. "Ob Kunden Geld bekommen, hängt also vom Gutdünken der Unternehmen ab."

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Tourist darf ganz alleine nach Machu Picchu /reise-news/detail/tourist-darf-ganz-alleine-nach-machu-picchu.html Sinja Stiefel 5682 2020-10-28T09:22:00+01:00

Tourist darf ganz alleine nach Machu Picchu

Inka-Stätte erteilt Sondergenehmigung

Sinja Stiefel

Inka-Stätte erteilt Sondergenehmigung

Kann ein internationales Reiseverbot auch Vorteile haben? Kaum vorstellbar. Dem 26-jährigen Japaner Jesse Katayama hat die Corona-Pandemie jedoch tatsächlich einen unvergesslichen Augenblick beschert. Er durfte als erste Person nach dem Lockdown Machu Picchu besuchen – ganz alleine, ohne die üblichen Touristenmassen die sich normalerweise tagtäglich durch die archäologische Stätte schieben.

Bereits vor sieben Monaten hatte der Boxlehrer ein reguläres Eintrittsticket für die Inkastadt gekauft. Seinen geplanten Besuch konnte er damals aber aufgrund der Pandemie-Beschränkungen nicht mehr antreten. Stattdessen strandete er monatelang im kleinen Örtchen Aguas Calientes, das am Fuße des Bergs liegt, auf dem das UNESCO-Weltkulturerbe thront. Immer wieder fragte der Japaner bei den peruanischen Behörden nach, ob er nicht doch Zutritt zu Machu Picchu bekommen könnte. Am 10. Oktober wurden seine Bitten schließlich erhört. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Aguas Calientes und einigen Mitarbeitern des Tourismusbüros Machu Picchu durfte er als alleiniger Tourist die weltberühmte Inka-Stätte betreten. Stolz kommentierte Jesse Katayama dieses Erlebnis auf seinem Instagram-Kanal mit den Worten: „Die erste Person auf der Erde, die seit dem Lockdown nach Machu Picchu gegangen ist, bin iiiiiiich.“

Die Wiedereröffnung der beliebten Touristenattraktion ist aktuell für den November 2020 geplant. Allerdings sollen nur noch 675 Besucher pro Tag zugelassen werden. Dies entspricht gerade einmal 30 Prozent der Besucher, die vor der Pandemie nach Machu Picchu kamen.

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Thailand schickt Müll an Touristen zurück /reise-news/detail/thailand-schickt-muell-an-touristen-zurueck.html Solveig Michelsen 5673 2020-10-16T10:10:00+02:00

Thailand schickt Müll an Touristen zurück

Umweltschutz

Solveig Michelsen

Umweltschutz

Der Khao Yai National Park, ältester Nationalpark Thailands, ist vor allem für seine grandiosen Wasserfälle bekannt, aber auch für Tierbegegnungen mit Elefanten, Gibbons, Makaken, Waranen, Nashornvögeln und Riesen-Schmetterlingen. Ein registrierungspflichtiger Campingplatz erlaubt eine Übernachtung in diesem Paradies und bietet dafür alle nötige Infrastruktur. Trotzdem haben zuletzt überdurchschnittlich viele Camper ihren Müll zurückgelassen; die dafür aufgestellten Tonnen wurden dagegen kaum genutzt. Das ließ nicht nur Parkrangern, sondern zuletzt auch Umweltminister Warawut Silpa-archa den Kragen platzen: „Die Behörden haben den Besuchern alles nur Vorstellbare zur Verfügung gestellt. Sie mussten nur hierherkommen und die wunderschöne Natur genießen.“
Auf sein Geheiß wurde der liegengebliebene Müll nun an die Touristen zurückgeschickt, die ihn verursacht hatten, zusammen mit einer Botschaft, dass dies ihnen hoffentlich eine Lehre sei. Die Empfänger wurden zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Nationalparkgesetz bei der örtlichen Polizei registriert. Eine immer noch milde Maßnahme, wirft man einen Blick auf den Gesetzestext aus dem National Park Act. Demnach können Handlungen, die die natürlichen Ressourcen oder das Ökosystem schädigen, mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 500.000 Baht (rund 13.600 Euro) bestraft werden.

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Sicher reisen mit dem Omio Open Travel Index /reise-news/detail/sicher-reisen-mit-dem-omio-open-travel-index.html Solveig Michelsen 5675 2020-10-16T08:25:00+02:00

Sicher reisen mit dem Omio Open Travel Index

Unterwegs in Corona-Zeiten

Solveig Michelsen

Unterwegs in Corona-Zeiten

Beinahe täglich gibt es neue Entwicklungen bezüglich der weltweiten Einreisebestimmungen. Bundesländer oder ganze Staaten werden zum Risikogebiet erklärt – oder dieser Status wird wieder aufgehoben. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten und alles richtig zu machen. Wer sich nicht direkt beim Auswärtigen Amt informieren möchte (per Internet oder App), kann mit dem Omio Open Travel Index auf eine gute Übersicht zurückgreifen.
Dieser bietet ein Ampelsystem, das mittels einer interaktiven Karte auf einen Blick erfasst werden kann und Auskunft darüber gibt, ob eine Einreise möglich, eingeschränkt möglich oder unmöglich ist. Außerdem liefert Omio auch Infos zu Stornierungsmöglichkeiten einzelner Unternehmen.
Was allerdings nicht integriert ist, aber unbedingt bedacht werden muss: die Rückkehrbestimmungen nach Deutschland. Denn selbst Länder mit einer unkomplizierten Einreise für Deutsche können hierzulande als Risikogebiet eingestuft sein. Mit unangenehmen (Quarantäne-)Folgen für den Reisenden … Es bleibt also nicht aus: Bei Reisen in andere Regionen lieber alles doppelt checken!

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Swimply: allein im fremden Pool /reise-news/detail/swimply-allein-im-fremden-pool.html Solveig Michelsen 5674 2020-10-13T11:35:00+02:00

Swimply: allein im fremden Pool

Pool-Vermietung

Solveig Michelsen

Pool-Vermietung

Das Sharing-Konzept hat bereits Airbnb bekannt gemacht: Die einen haben ein Zimmer übrig, die anderen einen Pool, der nicht ständig genutzt wird. Dieser kann über die Plattform Swimply nun stundenweise vermietet werden – an registrierte Nutzer, die den Luxus eines privaten Pools genießen möchten. Und das sind – gerade in Zeiten von Corona – eine Menge. Die Preise variieren dabei je nach Angebotslage: In Gegenden mit hoher Pooldichte gibt es das Planschbecken schon ab 35 Dollar die Stunde, in Nachbarschaften mit kleinerem Angebot muss man bis zu 100 Dollar für den gleichen Zeitraum berappen. Leider sind die Offerten derzeit noch auf die USA, Kanada und Australien beschränkt.
Die Idee mit Swimply kam dem jungen Gründer Bunim Laskin, als er – erst 19-jährig – sehnsüchtig auf den Pool des Nachbarn starrte. "Als ältestes von zwölf Kindern war es für meine Familie schwierig, eine Möglichkeit zu finden, gemeinsam draußen Zeit zu verbringen. Dann habe ich gesehen, dass unser Nachbar seinen Pool nur selten nutzt und habe ihn gefragt, ob wir darin schwimmen dürfen", berichtete Laskin der Los Angeles Times. Sein Anliegen ist es, Luxus für so viele Menschen wie möglich zugänglich zu machen.

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Sightseeing-Flüge nach nirgendwo /reise-news/detail/sightseeing-fluege-nach-nirgendwo.html Sinja Stiefel 5678 2020-10-13T11:15:00+02:00

Sightseeing-Flüge nach nirgendwo

Rundflug statt Langstrecke

Sinja Stiefel

Rundflug statt Langstrecke

Gerade einmal zehn Minuten dauerte es, bis der erste offizielle Sightseeing-Flug der australischen Airline Quantas komplett ausverkauft war. Fluggäste, die eines der begehrten Tickets ergattern konnten, reisten allerdings nicht in ein exotisches Land, sondern hoben am 10. Oktober von Sydney aus zu einem siebenstündigen Rundflug über Australien ab: Während der Boeing 787 Dreamliner in möglichst geringer Reisehöhe über ikonische Landstriche wie die Whitesundays, das Great Barrier Reef und den Uluru fliegt, genießen die 150 Passagiere an Bord ein mehrgängiges Menü von Starkoch Neil Perry. Für $787 (ca. 477 Euro) bekommt man ein Ticket für die Economy-Class, für $3787 (ca. 2800 Euro) nimmt man in der komfortablen Business-Class Platz.

Ein Pressesprecher von Quantas erklärte, dass es nach dem großen Erfolg des ersten Sightseeing-Flugs bald noch weitere Angebote dieser Art geben soll: „Die Menschen vermissen ganz deutlich das Reisen und Fliegen. Wenn die Nachfrage da ist, werden wir in Zukunft noch weitere ‚Scenic-Flights‘ anbieten, während wir alle darauf warten, dass die Grenzen wieder öffnen.“ Auch andere Fluggesellschaften wie Singapur Airlines, China Airlines oder das taiwanische Unternehmen EVA Air bieten aktuell ‚Flüge nach nirgendwo‘ an, die am selben Flughafen landen, an dem sie einige Stunden zuvor gestartet sind. Damit sollen die immensen Umsatzausfälle der letzten Monate zumindest teilweise kompensiert werden. In Europa sind solche Fake-Flüge, wohl auch aus Klimaschutzaspekten, momentan nicht geplant.

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Mundraub.org: essbare Landschaften finden /reise-news/detail/mundrauborg-essbare-landschaften-finden.html Solveig Michelsen 5671 2020-10-07T11:22:00+02:00

Mundraub.org: essbare Landschaften finden

Gesund unterwegs

Solveig Michelsen

Gesund unterwegs

Obst liegt manchmal in der Wiese. Oder hängt an Bäumen, die öffentlich zugänglich sind. Trotzdem greift man in der Regel auf plastikverpackte Vitamine aus dem Supermarkt zurück, die oft noch einen langen Transportweg hinter sich haben. „Das muss sich ändern“, dachten sich Kai Gildhorn und Katharina Frosch auf einer Paddeltour, als ihnen etliche Sträucher Unmengen an reifem Obst darboten. Als Folge gründeten sie die Plattform Mundraub.org – einen „Pflück-Atlas“ für öffentliches Obst, in dem inzwischen über 60.000 Fundorte eingetragen sind.
Dort werden Stellen verzeichnet, die Früchte und anderes Essbares zu bieten haben – vom Mirabellen-Baum bis zur Bärlauch-Wiese. Und zwar ganz legal. Einige Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, Eingriffe in Natur und Landschaft durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen zu kompensieren, zum Beispiel durch eine Streuobstwiese. An anderen Orten investieren Kommunen in das Konzept „essbare Stadt“. So meldet etwa die Stadt Lüneburg im September: „Leckere Äpfel und Birnen! Mitnehmen unbedingt erwünscht!! Überall im Stadtgebiet stehen alte Obstbäume und tragen viele Früchte. Die dürft ihr gerne aufsammeln.“
Die Vision der beiden Gründer geht dabei noch weiter: Neben dem Nutzen vorhandener Ressourcen sollen auch neue geschaffen werden. Mit den Aktionsgruppen könnten zum Beispiel Obstbaumalleen gepflanzt werden. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lobte das Projekt mit den Worten „Ich freue mich über das nachhaltige Engagement von Mundraub bei der Gestaltung und Nutzung der Kulturlandschaft (…).“ 2015 hatte Mundraub.org die Gastronomie der Bundesgartenschau Havelregion mit Saft aus Streuobst beliefert, wo der Bundespräsident zu Gast war.

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Neue Regelung: Risikogebiet = Reisewarnung /reise-news/detail/neue-regelung-risikogebiet-reisewarnung.html Solveig Michelsen 5670 2020-10-01T09:50:00+02:00

Neue Regelung: Risikogebiet = Reisewarnung

Covid-19

Solveig Michelsen

Covid-19

In Zeiten von Covid-19 wird man tagtäglich mit neuen Regelungen konfrontiert; nicht wenige davon betreffen das Reiserecht. Seit 1. Oktober 2020 zieht eine Einstufung als Corona-Risikogebiet nun automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes nach sich. So hat es die Bundesregierung im September beschlossen.
Die Einstufung als Risikogebiet wird dabei vom Robert-Koch-Institut vorgenommen, nach gemeinsamer Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium. Kriterien sind dabei der Grenzwert von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen sowie die generelle Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos.
Für Bucher eines Pauschalurlaubs bedeutet das eine Vereinfachung: Reisen in Länder oder Regionen, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, sind kostenlos stornierbar. Bei Individualreisen kommt es vor allem darauf an, wo die jeweilige Leistung gebucht wurde: Sitzt der Vermieter des Ferienhäuschens in Deutschland, können Sie nach deutschem Recht Ihre Unterkunft stornieren und Ihr Geld zurückverlangen. Im Ausland gilt das jeweilige Recht vor Ort, d.h. hier können die Bedingungen anderes aussehen. Ähnliches sichern die Verbraucherzentralen bei Flügen zu: Auch hier sollte die Verbindung kostenlos stornierbar sein. Die Umsetzung in der Praxis hat sich allerdings als recht mühsam erwiesen, da zahlreiche Airlines den vielen Beschwerden und Stornierungen nicht mehr Herr werden oder sogar Insolvenz anmelden müssen.

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Brückentage 2021 optimal nutzen /reise-news/detail/brueckentage-2021-optimal-nutzen.html Solveig Michelsen 5663 2020-10-01T08:50:00+02:00

Brückentage 2021 optimal nutzen

Urlaubsplaner

Solveig Michelsen

Urlaubsplaner

Das allererste Wochenende im Jahr ist gleich einmal ein langes: Der 1. Januar, ein Freitag, verlängert es um einen weiteren Tag. Wer noch nicht genug hat und in Bayern, Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt wohnt, kann mit dem 6. Januar, ein Mittwoch, noch eines draufsetzen und ein 5-Tages-Wochenende draus machen – allerdings mit zwei Urlaubstagen Einsatz.
Weiter geht's zu Ostern für alle: Der Karfreitag am 2. April und der Ostermontag am 5. April machen aus dem Osterwochenende einen Vier-Tage-Kurzurlaub.
Der Tag der Arbeit am 1. Mai fällt 2021 auf einen Samstag, weshalb erst wieder Christi Himmelfahrt am 13. Mai, wie immer ein Donnerstag, die nächste Gelegenheit zum Brückenwochenende bietet. An vielen Orten ist es jetzt schon schön warm, und ein Städtetrip lohnt sich für vier Tage allemal.
Der 24. Mai als Pfingstmontag bietet hingegen eine Wochenend-Verlängerung ohne zusätzlichen Urlaubstag.
Für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland (teilweise auch Sachsen und Thüringen) steht kurz danach das nächste Brückenwochenende an: Am 3. Juni wird Fronleichnam gefeiert, traditionellerweise an einem Donnerstag.
Der Juli ist wie immer feiertagsfrei – und nächstes Jahr leider auch der August, denn Mariä Himmelfahrt am 15. August fällt auf einen Sonntag.
Auch der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober ist ein Sonntag und dehnt die Zeit zum nächsten Kurzurlaub ordentlich in die Länge. Der Reformationstag am 31. Oktober ist ärgerlicherweise schon wieder ein Sonntag; nur vom 1. November (Allerheiligen) am Montag profitieren ein paar Bundesländer: Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Eine Sonderstellung nimmt der Buß- und Bettag am 17. November (Mittwoch) ein: Er wird nur in Sachsen als Feiertag gehandhabt.
Auch die Weihnachtsfeiertage liegen 2021 recht ungünstig für den Arbeitnehmer: 25. und 26. Dezember sind mit Samstag und Sonntag ein Wochenende. Manche Unternehmen geben immerhin den 24. Dezember ganz oder halb frei.

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Viel Spaß beim Urlaubsplanen wünscht
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Bett + Bike für Fahrradfahrer /reise-news/detail/bett-bike-fuer-fahrradfahrer.html Solveig Michelsen 5659 2020-09-28T09:47:00+02:00

Bett + Bike für Fahrradfahrer

Mehrtagestouren

Solveig Michelsen

Mehrtagestouren

Radtouren sind en vogue, und das nicht erst seit die Corona-Epidemie uns auf Reisen mit Abstand getrimmt hat. Man macht in kurzer Zeit viel Strecke – mit E-Bike gleich noch ein bisschen mehr – und genießt eine große Bandbreite an Eindrücken. Gleichzeitig bewegt man sich draußen in der freien Natur und regt den Kreislauf an.
Besonders beliebt sind übrigens Flussradwege. Hier ist der Weg vorgegeben, das Gefälle gering – und meist finden sich interessante Städte oder Ortschaften entlang des Wegs. Wer sich auf eine mehrtägige Tour aufmacht, muss allerdings vorsorgen und sich um die Übernachtungen kümmern. Zahlreiche Veranstalter können einem dieses – für einen oft kräftigen Aufpreis – zwar abnehmen, doch wer lieber selbst aussucht, wohin er sein Haupt abends bettet, freut sich über ein Verzeichnis, das speziell auf radfahrende Gäste zugeschnitten ist.
Hier bietet der ADFC eine gute Zusammenstellung an Pensionen, Gasthöfen, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen an, die auf Radfahrer eingestellt sind – und die Übernachtung auch nur für eine Nacht anbieten. Gefiltert werden kann übrigens auch nach Unterkünften, die E-Bikes verleihen oder zentral in einer größeren Stadt gelegen sind (Bett+Bike City).
www.bettundbike.de

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Insel für Corona-Infizierte /reise-news/detail/insel-fuer-corona-infizierte.html Solveig Michelsen 5661 2020-09-24T09:43:00+02:00

Insel für Corona-Infizierte

Brasilien

Solveig Michelsen

Brasilien

Die Inselgruppe Fernando de Noronha trägt ihren Ruf als Naturparadies weit in die Welt hinaus. Ihre Schönheit über und unter Wasser – Taucher erfreuen sich hier eines der besten Reviere weltweit – hat schon viele in den Bann gezogen. Die meisten der kleineren Inseln gehören seit 1988 zum Meeres-Nationalpark Fernando de Noronha und stehen damit offiziell unter Schutz, was ihnen den UNESCO-Weltnaturerbe-Titel eingebracht hat.

Urlauber, die sich hier dem sanften Tourismus hingeben wollten, müssen erst einmal in die Tasche greifen: Rund 100 Euro kostet die obligatorische Naturtaxe, noch einmal 35 Euro der Eintritt in den Meeres-Nationalpark. Nachdem sich die Inselgruppe Ende März vor dem Tourismus gänzlich verschlossen hatte, öffnete sie ihre Zugänge ab 1. September auf ganz besondere Weise: Besucher müssen bereits eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben und genesen sein. Damit möchte man das Ansteckungsrisiko möglichst gering halten.
Nachgewiesen werden kann dies durch einen positiven PCR-Test, der mindestens drei Wochen vor dem Abreisetag durchgeführt wurde. Schnelltests werden nicht akzeptiert.

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MyCabin: legales Zelten in den Alpen /reise-news/detail/mycabin-legales-zelten-in-den-alpen.html Solveig Michelsen 5658 2020-09-21T09:39:00+02:00

MyCabin: legales Zelten in den Alpen

Privates Camping

Solveig Michelsen

Privates Camping

Egal ob Wiese, Stellplatz, Scheune oder Hütte – das neue Portal MyCabin sammelt private Übernachtungsangebote nahe der Alpen. Für Zelter, Wohnmobilisten oder auch Menschen, die lediglich mit dem Schlafsack unterwegs sind. Noch sind erst 63 Schlafmöglichkeiten in der Datenbank, doch die Idee hat Potenzial.
Für Anbieter, die mit einer vielleicht ungenutzten Wiese ein wenig Geld verdienen wollen, ist die Veröffentlichung kostenlos. Nutzer werden derzeit nur zu einer Spende aufgerufen, deren Höhe vom Gastgeber festgelegt wird. Auskunft über die Gastgeber bekommt man über eine Profilseite und die Bewertung der vorherigen Gäste. Und Corona-tauglich ist so ein abgelegener Schlafplatz sowieso.
Diese Art naturnahen Couchsurfings ist übrigens ein Start-up von Studierenden der Universität Konstanz. Einer der Gründer wurde einst beim unerlaubten Zelten auf einer Wiese erwischt – und kam anschließend mit dem Landwirt ins Gespräch. Daraus entstand die zündende Idee, den zunehmend knapper und immer teurer werdenden Übernachtungsraum in den Alpen etwas zu erweitern. Das ist nicht nur Selbstzweck, sondern fördert auch den nachhaltigen Tourismus. Ganz abgesehen davon führen die meisten Angebote abseits der Touristenhochburgen an versteckte und ganz private Plätze – die besten Voraussetzung für eine schnelle Entschleunigung. Nette Begegnungen und spannenden Austausch mit den Gastgebern gibt es obendrein.

Gastgeber oder Gast werden auf: www.mycabin.eu

Das Projekt im Blog verfolgen auf: www.mycabin.eu/blog

Ahnliches Projekt, aber deutschlandweit (und ohne Alpen-Bezug): www.hinterland.camp

» Gefährlicher Naturpool am Königsee wird gesperrt

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Die wertvollsten Reisepässe der Welt /reise-news/detail/die-wertvollsten-reisepaesse-der-welt.html Solveig Michelsen 5662 2020-09-15T09:58:00+02:00

Die wertvollsten Reisepässe der Welt

Hitliste

Solveig Michelsen

Hitliste

Beim Reisen in ferne Länder wird schnell klar: Für einige gibt es komplizierte Visumsbestimmungen bei der Einreise, während andere Grenzkontrolleure nur kurz auf den Reisepass schielen. In welchem Ausmaß das vom Reisepass abhängt, den man in der Hand hält, zeigt der jährliche Henley Passport Index. Dieser untersucht, in viele Länder eine visumsfreie Einreise mit dem jeweiligen Dokument möglich ist.

Für das Jahr 2020 hat das Ranking einen neue Spitzenreiter ergeben: Japan hat Singapur von seinem Thron gestoßen und nimmt nun die Nummer 1 ein. In 191 Länder führt der japanische Pass ohne Beantragung eines Visums; in Singapur ist es eines weniger. Deutschland teilt sich mit Südkorea den dritten Platz: 189 Länder können ohne Visum bereist werden. Das Ende des Rankings nimmt ein Staat ein, der seinen Bürgern nur in 26 Ländern eine unkomplizierte Einreise ermöglichen kann: Afghanistan.

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Das Ende der pauschalen Reisewarnung /reise-news/detail/das-ende-der-pauschalen-reisewarnung.html Solveig Michelsen 5660 2020-09-14T13:57:00+02:00

Das Ende der pauschalen Reisewarnung

Corona-Pandemie

Solveig Michelsen

Corona-Pandemie

Bis Ende September 2020 gilt in Deutschland noch die pauschale Reisewarnung für alle Länder außerhalb der EU sowie des grenzkontrollfreien Schengen-Raums. Das macht rund 160 Länder zur „verbotenen Zone“ – und einen Urlaub oder Aufenthalt an diesen Orten umständlich bis unmöglich. Immerhin konnten Pauschal-Urlauber ihre Reise aufgrund der Reisewarnung kostenlos stornieren.

Ab 1. Oktober 2020 werden die einzelnen Staaten nun individuell eingestuft, so wie es auch innerhalb Europas bereits der Fall ist. Diese differenzierte Betrachtungsweise erlaubt wieder einen – zumindest zaghaften – weltweiten Tourismus, mit den bekannten Einschränkungen.

Parallel dazu verschärft sich allerdings die Lage in Europa wieder: Mit den zunehmenden Corona-Fallzahlen erweitert sich auch die Zahl der Risikogebiete, vor denen innerhalb Europas gewarnt wird.

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Gefährlicher Naturpool am Königsee wird gesperrt /reise-news/detail/gefaehrlicher-naturpool-am-koenigsee-wird-gesperrt.html Sinja Stiefel 5653 2020-08-26T09:58:00+02:00

Gefährlicher Naturpool am Königsee wird gesperrt

Nach Influencer-Ansturm

Sinja Stiefel

Nach Influencer-Ansturm

Der "Natural Infinity Pool" am Königsbach-Wasserfall war einst ein versteckt gelegener, ruhiger und naturschutzfachlich wertvoller Ort, der abseits des offiziellen Wegenetzes im Nationalpark Berchtesgaden liegt. Durch Instagram und die damit verbundenen, unzähligen Geotaggings wurde der Naturpool in den letzten Jahren weltweit bekannt. Mittlerweile pilgern täglich Dutzende Touristen (mit oft ungeeigneter Ausrüstung) den alpinen Pfad zu den Wasserfällen hinauf. Die Folgen: Weitläufig zertretene Vegetation sowie illegale Feuerstellen, Müll, Lärm, Zelte und Kameradrohnen. Rund um den Gumpen sind laut Aussage des Nationalparks bis heute rund drei Kilometer neue Trampelpfade im Bergwald entstanden. Hinzu kommen zahlreiche Rettungseinsätze für in Not geratene Besucher. Da in diesem Jahr besonders viele Menschen Urlaub im eigenen Land machen, spitzte sich in den vergangenen Wochen der Besucherandrang immer weiter zu.

Aufgrund der untragbaren Situation vor Ort wurde nun ein Betretungsverbot ausgesprochen, damit sich die Natur rund um den Königsbachwasserfall erholen kann. Laut der Pressemitteilung des Nationalparks Berchtesgaden werden ab sofort vermehrt Nationalpark-Ranger im Bereich des Königsbach-Wasserfalls unterwegs sein, um die Einhaltung der bestehenden Verbote zu überprüfen und unerlaubtes Verhalten mit Bußgeldern zu ahnden.

Sowohl die Bergrettung als auch die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden haben in der Vergangenheit immer wieder versucht, die Fotojäger und Flipflop-Kraxler mit Social-Media-Aufrufe vor den Gefahrenstellen rund um den Königsbachwasserfall zu warnen und auf ein angemessenes Verhalten innerhalb des Naturschutzgebietes hinzuweisen. Dass diese Warnungen durchaus berechtigt sind, zeigt ein tragischer Unfall, der im April 2019 für zwei junge Männer tödlich endete. Aufgrund des starken Schmelzwasserzustroms konnten sie das Naturbecken nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Trotz der hinzugerufenen Bergrettung kam für beide jede Hilfe zu spät.

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Reisewarnung: Das musst du jetzt wissen /reise-news/detail/reisewarnung-das-musst-du-jetzt-wissen.html Sinja Stiefel 5652 2020-08-26T09:50:00+02:00

Reisewarnung: Das musst du jetzt wissen

Corona in Spanien

Sinja Stiefel

Corona in Spanien

Die gute Nachricht zuerst: Wer bereits eine Reise nach Spanien oder auf die Balearischen Inseln gebucht hat, kann diese auch trotz der neuen Reisewarnung grundsätzlich antreten. Auch Urlauber, die sich schon im Land befinden, können ihre Ferien fortsetzten, da es sich bei einer Reisewarnung nicht um ein generelles Reiseverbot handelt. „Ich weiß, wie sehr viele Deutsche Spanien als Urlaubsland lieben, Mallorca als Urlaubsziel lieben, und wie viele sich auf diesen Urlaub gefreut haben. Gleichzeitig sind die [Infektions-] Zahlen gestiegen, deswegen war es nötig eine Reisewarnung auszusprechen“, erklärt Gesundheitsminister Jens Spahn in einem Interview mit den „tagesthemen“.

Für Spanien-Reisende bedeutet dieser Schritt, dass sie sich ab sofort bei der Rückkehr nach Deutschland einem verpflichtenden, kostenlosen Corona-Test unterziehen müssen. Solange bis ein Testergebnis vorliegt (in der Regel dauert die Testphase 24-48 Stunden), müssen sich die Urlauber danach in häusliche Quarantäne begeben. Jens Spahn appelliert zusätzlich an die Reisenden, schon während des Aufenthalts in Spanien auf ausreichende Schutzmaßnahmen zu achten: „Abstand halten, Hygieneregeln, Alltagsmasken in bestimmten Situationen. Das Virus macht keine Ferien und deswegen müssen wir auch im Urlaub gut aufeinander aufpassen […].“ Ohnehin herrscht in Spanien landesweit eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume. Bei Nichteinhaltung dieser Regel drohen Geldstrafen von ca. 100 Euro.

Alle, die ihren bereits geplanten Urlaub nach Spanien nun nicht mehr antreten wollen, können gebuchte Pauschalreisen kostenlos stornieren. Ohnehin werden die Reiseveranstalter in den nächsten Tagen alle über sie geplanten Spanien-Reisen automatisch (und für die Urlauber kostenlos) absagen. Das gehört zum Standardprozedere nach einer ausgesprochenen Reisewarnung. Für Individualurlauber ist es im Zweifelsfall nicht ganz so einfach, ihr Geld zurückerstattet zu bekommen. Viele Hotels und Fluggesellschaften zeigen sich aufgrund der aktuellen Warnung zwar kulant, treffen die Entscheidung über eine Rückerstattung der Reisekosten aber jeweils individuell. Am besten ist es, die aktuellen Stornobedingungen direkt beim jeweiligen Hotels oder bei der Fluggesellschaft abzufragen.

Übrigens: Aufgrund der bisher geringen Fallzahlen sind die Kanarischen Inseln von der Reisewarnung ausgenommen. Abgesehen von den üblichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen kann man hier bislang noch ohne Corona-Test ein- und ausreisen.

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Malle nur noch mit Maske /reise-news/detail/malle-nur-noch-mit-maske.html Sinja Stiefel 5645 2020-08-10T10:53:00+02:00

Malle nur noch mit Maske

Urlaub in Zeiten von Corona

Sinja Stiefel

Urlaub in Zeiten von Corona

Schluss mit Sommersprossen von der Sommersonne:  An den vergangenen Wochenenden feierten hunderte deutsche und britische Urlauber ohne Maske, Sicherheitsabstand und Rücksicht auf Verluste exzessiv an der berühmt berüchtigten Playa del Palma, in El Arenal und Magaluf. Als Reaktion darauf und um eine zweite Corona-Infektionswelle durch den wieder angelaufenen Tourismus zu vermeiden, entschied sich die Regierung der Balearen nun dafür, die Regeln für das Tragen von Schutzmasken für alle Menschen auf den Inseln deutlich zu verschärfen.

Jede Person ab sechs Jahren muss ab sofort, sowohl beim Aufenthalt in öffentlichen Gebäuden als auch im Freien, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wer ohne Maske erwischt wird, muss ein Bußgeld von bis zu 100 Euro pro Person bezahlen. Nur am Strand, am Pool, beim Sport, beim Essen und Trinken, sowie in der Natur (außerhalb von Städten und Dörfern) darf das Gesicht unbedeckt bleiben. Der allgemeine Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu fremden Personen bleibt in jeglicher Situation bestehen.

Mit diesen Maßnahmen hofft die Inselregierung die gefürchtete Ausbreitung des Corona-Virus durch allzu sorglose Urlauber einzudämmen. Spanien ist mit über 28.000 Corona-Toten und einer Viertelmillion infizierten Menschen eines der am schwersten von der Virus-Erkrankung getroffenen Länder Europas. Seit dem 15. Juni ist es wieder möglich, aus Deutschland nach Spanien und somit auch auf die Balearischen Inseln zu reisen.

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Kennst du den Unterschied zwischen Reisewarnung und Reisehinweis? /reise-news/detail/kennst-du-den-unterschied-zwischen-reisewarnung-und-reisehinweis.html Sinja Stiefel 5642 2020-08-03T10:43:00+02:00

Kennst du den Unterschied zwischen Reisewarnung und Reisehinweis?

Reisen in Zeiten von Corona

Sinja Stiefel

Reisen in Zeiten von Corona

Eine Reisewarnung ist die höchstmögliche Warnstufe die das Auswärtige Amt erst dann ausspricht, wenn in einem Land akute Gefahr für Leib und Leben der Reisenden besteht. In diesem Fall wird dringend empfohlen, eine nicht notwendige, touristische Reise in dieses Land zu unterlassen. Deutsche, die in einem Land leben, für das eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert. Sollte im entsprechenden Land bereits vor der Reisewarnung ein Urlaub gebucht worden sein, können Touristen diese Reise (wenn der Vertrag nach deutschem Recht geschlossen wurde) in der Regel kostenfrei stornieren. Momentan liegt eine solche Reisewarnung bis vorerst einschließlich 31. August 2020 für einen Großteil der Länder außerhalb der EU vor. Übrigens: Ob man letztendlich in ein Land einreisen darf oder nicht, bestimmen die dort vorherrschenden Einreisebestimmungen und nicht die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Reisehinweise des Auswärtigen Amtes enthalten hingegen Informationen zu den Besonderheiten eines Landes, die aktuell für Urlauber relevant sind. Dabei handelt es sich unter anderem um aktuelle Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, strafrechtliche Vorschriften und medizinische Hinweise. Letztere sind besonders während der aktuellen Corona-Pandemie von höchster Relevanz. Durch die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes sollen Reisende in die Lage versetzt werden, fundierte Entscheidung über den Antritt oder Nicht-Antritt einer Reise treffen zu können. Seit Mitte Juni gelten für die 26 EU-Partner Deutschlands sowie Island, Großbritannien, Norwegen, Lichtenstein und die Schweiz keine offiziellen Reisebeschränkungen mehr. Spezielle Reisehinweise, insbesondere zur medizinischen Lage während der Corona-Pandemie, bleiben aber weiterhin bestehen. Achtung: Einen Anspruch auf eine kostenlose Urlaubsstornierung besteht bei einem Reisehinweis nicht.

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von Sinja Stiefel

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