Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Di, 22 Okt 2019 01:56:54 +0200 Di, 22 Okt 2019 01:56:54 +0200 TYPO3 EXT:news App statt Auto? Whim kann alle Transportmittel https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/app-statt-auto-whim-kann-alle-transportmittel.html Solveig Michelsen 5509 2020-10-22T08:23:00+02:00

App statt Auto? Whim kann alle Transportmittel

Reise-App

Solveig Michelsen

Reise-App

Whim heißt die Meta-Transport-App, die alle öffentlichen (und auch einige nicht-öffentlichen) Verkehrsmittel in sich vereint. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Es gibt sie bislang nur in wenigen Städten. Wir sprechen hier über Helsinki, Antwerpen und Birmingham; in Kürze wird sie auch in Wien und Amsterdam ausgerollt. Dabei kommt sie mit bahnbrechendem Potenzial daher, zumindest für Stadtbewohner.

Nur fünf Mal im Jahr fährt der durchschnittliche Finne zu seinem Sommerhaus. Die restliche Zeit nutzt er das Auto in der Stadt. Viel anders sieht es auch bei den restlichen Europäern nicht aus. Trotzdem werden durchschnittlich 616 Euro pro Monat (samt Versicherung, Abnutzung etc.) für den Luxus eines privaten Pkw ausgegeben. Der in Großstädten aber zunehmend unbequemer wird: wenige und teure Parkplätze, ständiger Stau …

Das hat Sampo Hietanen auf den Plan gerufen. Seine App namens Whim erlaubt die Abfrage und Nutzung fast aller vorhandener Transportmittel. Eingegeben werden muss nur das gewünschte Ziel – schon bekommt man Vorschläge, wie am schnellsten dorthin zu gelangen ist. Das kann einmal der Bus kombiniert mit einem City Bike sein, ein anderes Mal empfiehlt die App vielleicht ein Taxi. Die gestaffelte Preisgestaltung der App erlaubt Einheitspreise, sodass man vor unliebsamen Überraschungen sicher ist. Das macht mutig und kreativ.

So kann der Nutzer zwischen den Modellen „to go“, „urban“ oder „unlimited“ wählen. Während bei Ersterem die Einzelnutzung bezahlt wird, beinhaltet die urbane Variante eine Flatrate für öffentliche Verkehrsmittel sowie Stadträder, einen Festpreis fürs Taxi  und einen Höchstsatz für Mietwägen. Die „unlimited“-Version ist für 499 Euro im Monat zu haben, erlaubt aber dafür alles in unbegrenztem Maße zu nutzen – selbst Mietwägen. Das ist immer noch günstiger als der Unterhalt eines eigenen Pkws und inkludiert auch noch die öffentlichen Transportmittel.

Praktisch ist es freilich vor allem für Menschen, die sich in Metropolregionen bewegen müssen und eine dementsprechende Infrastruktur vorfinden. Für solche Städte aber kann man sich nur wünschen: Möge Whim bald Einzug halten!

» Handy-Ticket und Akku leer – was tun?

» 10 Fahrradtouren für den Herbst

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

© MARCO POLO
]]>
Die beliebtesten Winterreiseziele 2019/20 https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/die-beliebtesten-winterreiseziele-201920.html Solveig Michelsen 5511 2019-10-19T08:49:00+02:00

Die beliebtesten Winterreiseziele 2019/20

Der Kälte entfliehen

Solveig Michelsen

Der Kälte entfliehen

Costa Rica: Gold, Kaffee und exotische Tiere

Etliche Nationalparks, Vulkane und eine vielfältige Flora und Fauna – die „Schweiz“ Mittelamerikas weist auch allgemein hohe Reisestandards auf und gilt als sehr sicheres Land. Nachhaltiger Tourismus wird hier groß geschrieben, auch an den sauberen Stränden. Neben Gold (Museum in San José) gibt es hier auch hochwertigen Kaffee.

Curacao: Niederlande in der Karibik

Die Insel, die viele nur als Cocktail-Zutat kennen, gehört politisch zu den Niederlanden. Die  Hauptstadt Willemstad gehört zum UNESCO-Weltkulturererbe, die Sandstrände zum Besten, was die Karibik zu bieten hat.

Marokko: Königsstädte und Gebirge

Angenehme Temperaturen bei nicht allzu langer Flugreise – die Königsstädte Fès, Meknès und Rabat sind ebenso spannend wie Dauerbrenner Marrakesch. Wer genug vom Trubel hat, flüchtet ins Atlasgebirge oder einen Schlucht mit Dattelpalmen.

Mexiko: Kakteen, Strand und Maya-Kult

So groß das Land Mexiko ist, so vielfältig ist es auch. Auf der Halbinsel Yucatan werden vor allem Strandliebhaber fündig, zum Beispiel in den berühmten Badeorten Cancún und Playa del Carmen. Mit Tulum ist eine alte Maya-Stadt nicht weit. Eine Fahrt lohnt sich aber auch im Westen des Landes entlang der Pazifikküste.

Namibia: Wüste, Tiere und Sterne

Die Wüste Namib ist ein Paradies für Tierfotografen und bietet mit dem rötlichen Sand einzigartige Farbkontraste. Ein weiteres Highlight bietet der Gamsberg, einer der besten Beobachtungsmöglichkeiten des Sternehimmels – ohne die übliche Luft- und Lichtverschmutzung.

» Sanfter Winter auf dem Mieminger Hochplateau

» Pssst … Osttirol zum Anfassen: Wintersport für Naturliebhaber

» 10 spannende Wintersportarten

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

© MARCO POLO
]]>
Österreichs 1. Selfie-Museum eröffnet https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/oesterreichs-1-selfie-museum-eroeffnet.html Solveig Michelsen 5510 2019-10-17T12:07:00+02:00

Österreichs 1. Selfie-Museum eröffnet

Wien

Solveig Michelsen

Wien

In Deutschland gibt es bereits ein Popup-Selfie-Museum (ab 1. November wieder in Köln); nun kann auch Österreich mit einem inszenierten Instagram-Spot aufwarten. Seit 4. Oktober 2019 warten in Wien 24 peppige Räume auf Selfie-Wütige – und solche, die es im Lauf des Besuches erst werden. Vom Bällebad zur Glitzer-Station, vom aufblasbaren Flamingo bis zum Bärchen-Wohnzimmer – mit ein bisschen Fantasie lassen sich sogar die gewünschten Botschaften damit vermitteln.

Die Ideen dazu sollte man allerdings schon mitbringen, denn das Eintrittsticket (Early Bird für 15 Euro) gilt nur für 90 Minuten. Spot besetzen und sich dann ewig fotografieren lassen ist also nicht. Und: Ende März 2020 wird der Spaß schon wieder vorbei sein. Bis dahin heißt es: „be part of the art“ im ersten Instagram-Museum Wiens.

Mehr Information unter https://www.nofiltermuseum.at/

» Kuriose Fakten über Wien

» Essverbot in Wiens U-Bahn-Linien

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

© MARCO POLO
]]>
Urlaub im Jahr 2025 https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/urlaub-im-jahr-2025.html Solveig Michelsen 5506 2019-10-16T08:17:00+02:00

Urlaub im Jahr 2025

Reisetrends

Solveig Michelsen

Reisetrends

Weltraumtourismus: Davon träumt die Menschheit wie einst vom Flug zum Mond. Technisch liegt es bereits im Bereich des Möglichen, aber aufgrund der exorbitant hohen Preise ist es noch lange nicht massentauglich. Raumfahrt-Interessierte können auf die kleinere Variante zugreifen: Mars-Simulationen, die in Spanien und Kanada durchgeführt werden (ab 6000 Euro). Diese Art von Abenteuer-Urlaub mit Lerneffekt wird weiter zunehmen.

Einsam auf der Insel: In Zeiten von Overtourism fliehen viele Reisende in einsame Gegenden – um unter sich zu sein, aber auch um einen Hauch von Exklusivität zu bewahren. Der Klassiker: eine Insel für sich alleine zu mieten. Die Angebote dafür werden immer mehr – und immer erschwinglicher. Der Grund hierfür ist leider kein schöner: Viele der Mini-Inseln sind vom Untergang bedroht, liegen sie ja meist nur ein, zwei Meter über dem Meeresspiegel, und viele Inselparadiese sehen hier ihre letzte Einnahmequelle.

Bargeldlos: Die Zeiten von Traveller-Schecks sind längst vorbei; nun geht es auch den üblichen Karten an den Kragen. Immer mehr Menschen bezahlen per App und Smartphone. Auch die Bedeutung von Kryptowährungen wird in Zukunft zunehmen. Bitcoin gegen Urlaub also? Wir werden sehen.

Ohne Kontrollen: Wie oft musstest du deinen Boarding-Pass zücken beim letzten Mal am Flughafen? In naher Zukunft wird das überflüssig sein: Ein Gesichtsscanner sorgt dafür, dass man nirgends unbemerkt hindurchkommt. Das spart Kontrollen und Zeit. Vielleicht hat das Warten in Flughafenschlangen damit ein Ende? Nicht ohne Grund werden die Möglichkeiten der Facial Recognition jedoch kritisch gesehen.

Virtuelle Reisen: Auch für diejenigen, die nicht mehr mobil sind, wird es in Zukunft Urlaubsoptionen geben: Stichwort Virtual Reality. Wer Fernweh verspürt, aber nicht selbst reisen kann, leiht sich dann in der örtlichen Bibliothek das gewünschte Material und beamt sich mit Hilfe der Virtual-Reality-Brille weit weit weg. Bester CO2-Fußabdruck ever.

» Virtual-Reality-Reisen für Senioren – Trend der Zukunft?

» Zunehmender Trend Erwachsenen-Hotels – hui oder pfui?

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

© MARCO POLO
]]>
Reisen zu exotischen Tierarten https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/reisen-zu-exotischen-tierarten.html Solveig Michelsen 5503 2019-10-08T11:58:00+02:00

Reisen zu exotischen Tierarten

Tierische Verführer

Solveig Michelsen

Tierische Verführer

Australien: Quokka

Das australische Quokka ist ein Kurzschwanzkänguru und gehört zu den Beuteltieren. Seine Beliebtheit hat es einer Art Dauergrinsen zu verdanken, das jedes Selfie aufpeppt. Zu finden sind die süßen Tiere vor allem auf Rottnest Island in Westaustralien, wo sie einem strengen Schutz unterliegen. Also: entführen ist nicht!

Bahamas: schwimmende Schweine

Neben den Quokkas sind auch die schwimmenden Schweine der Bahamas-Insel Big Major Cay heimliche Instagram-Stars. Ein stinknormales rosa Hausschwein in glasklarem Wasser schwimmen zu sehen, grenzt an eine Halluzination. Deswegen greifen Touristen für die Anreise zur Insel auch tief in die Tasche: Rund 350 Dollar kostet eine Überfahrt mit dem Speed Boat.

Indonesien: Komodowaran

Die indonesische Insel Komodo beheimatet den Komodowaran, das größte lebende Schuppentier. Mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von fast 70 Kilogramm verspeist er sogar Hirsche oder Wildschweine. Leider gilt ihr Bestand von wenigen tausend Tieren als gefährdet.

Tasmanien: Tasmanischer Teufel

Nirgendwo sonst auf der Erde trifft man auf den kleinen schwarzen Beuteteufel, dessen Ohren sich bei Aufregung rot färben. Er ist sehr neugierig und kann laut kreischen, wenn er sich bedroht fühlt. Die größte Bedrohung stellt leider eine ansteckende Tumorart (DFTD) dar, die zu einem drastischen Schwinden der Population führt. Bester Sichtungsspot: Maria Island, eine Insel ohne Supermarkt oder Handyempfang.

» Australien für Tierliebhaber

» Hier leben die gefährlichsten Tiere der Welt

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

© MARCO POLO
]]>
So schmutzig sind Kreuzfahrtschiffe wirklich https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/so-schmutzig-sind-kreuzfahrtschiffe-wirklich.html Sinja Stiefel 5494 2019-09-16T10:27:00+02:00

So schmutzig sind Kreuzfahrtschiffe wirklich

Neues Ranking des Naturschutzbundes

Sinja Stiefel
Die meisten Kreuzfahrtschiffe belasten laut NABU die Umwelt auch 2019 immer noch erheblich. ©Anton Watman/shutterstock

Neues Ranking des Naturschutzbundes

Der Primus unter den Kreuzfahrtschiffen ist die AIDAnova. Das Urlaubsschiff der Rostocker Reederei Aida Cruises führt das Kreuzfahrtranking 2019 des Naturschutzbundes (NABU) an, gemeinsam mit der Costa Smeralda des italienischen Unternehmens Costa Crociere. Die Motoren beider Schiffe werden - als bislang einzige in der europäischen Kreuzfahrtindustrie - ausschließlich mit Flüssiggas (LNG) betrieben. Laut der Reederei Aida Cruises wird durch den Flüssiggas-Antrieb die Emission von Stickoxiden um bis zu 80 Prozent und der CO₂-Ausstoß um etwa 20 Prozent verringert. Damit kann der Großteil der insgesamt 90 aufgelisteten Kreuzfahrtschiffe des europäischen Rankings allerdings noch lange nicht mithalten: Zwar verzichten einige wenige Schiffe ganz oder teilweise auf Schweröl und setzen Stickoxid-Katalysatoren ein, der Großteil der Ozeankreuzer arbeitet aber immer noch mit den billigsten und umweltschädlichsten Treibstoffen. Bis man also nachhaltig mit dem Kreuzfahrtschiff reisen kann, werden wohl noch einige Wellen auf den Meeren dieser Welt entstehen und vergehen. Wer sich trotzdem trotzdem den Traum von einer Kreuzfahrt verwirklichen möchte, sollte sich zumindest genau darüber informieren, welche Maßnahmen die einzelnen Reedereien zum Schutz der Umwelt ergreifen. Oder sich einfach noch ein klein wenig gedulden: 2020 soll nämlich das Ecoship, das erste mit Wind- und Solarenergie betriebene Kreuzfahrtschiff fertiggestellt werden!

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
Wo Touristen saftige Strafen zahlen müssen https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/wo-touristen-saftige-strafen-zahlen-muessen.html Sinja Stiefel 5496 2019-09-09T07:50:00+02:00

Wo Touristen saftige Strafen zahlen müssen

Achtung, teuer!

Sinja Stiefel
Früher erlaubt, heute verboten: das Sitzen auf der Spanischen Treppe in Rom. ©Pit Stock/shutterstock

Achtung, teuer!

1) Spanische Treppe, Rom Wer sich auf einer der berühmten 136 Stufen der Spanische Treppe in Rom niederlassen möchte, um nach dem ausgiebigen Sightseeing kurz die Füße auszuruhen oder ein cremiges Eis zu verdrücken, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Auf den berühmten Treppen herrscht nämlich, aufgrund des übermächtigen Touristenandrangs der letzten Jahre, absolutes Sitzverbot. Zu zahlende Strafe bei Verstoß: bis zu 400 Euro. Autsch!

2) Palma, Palma de Mallorca Das man auch im Urlaub lieber die Finger von Fake-Ware lassen sollte, ist den meisten Touristen eigentlich klar. Doch ab und zu scheint die Verlockung der vermeintlichen Marken-Schnäppchen am Straßenrand immer noch groß genug zu sein, sodass unter der Hand Geld gegen (Möchtegern-) Gucci getauscht wird. Damit soll auf Mallorca nun Schluss sein. Wer beim Kauf von Markenimitaten erwischt wird, zahlt bis zu 750 Euro Strafe. Dann doch lieber gleich zum Original greifen, oder?

3) Markusplatz, Venedig Obwohl sie die inoffiziellen, geflügelten Wahrzeichen der Stadt sind (nach dem Markuslöwen, versteht sich): In Venedig ist es streng verboten, Tauben zu füttern. Also, Finger weg vom häufig gegen Geld angebotenen Futter der „fliegenden“ Händler auf dem Markusplatz! Es sei denn, der Spaß ist dir die 450 Euro Bußgeld wert.

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
5 ultimative Tipps gegen Jetlag https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/5-ultimative-tipps-gegen-jetlag.html Sinja Stiefel 5493 2019-09-06T09:09:00+02:00

5 ultimative Tipps gegen Jetlag

Bye, bye Reisemüdigkeit

Sinja Stiefel
Kampf gegen die Zeitzonen: Diese Tricks helfen gegen Jetlag. ©file404/shutterstock

Bye, bye Reisemüdigkeit

Tipp 1: Vorbereitung ist alles Nicht die Flugdauer entscheidet darüber, ob und wie stark du unter Jetlag leidest, sondern die Flugrichtung. Wer Richtung Westen fliegt, sollte die Flugzeit bestenfalls so planen, dass das Flugzeug mittags am Zielort ankommt. Danach heißt es: wach bleiben – und zwar bis es vor Ort dunkel wird. Dadurch hat man den schlimmsten Jetlag meistens schon am nächsten Morgen überwunden. Wer hingegen in Richtung Osten unterwegs ist, darf und sollte dagegen möglichst schon im Flugzeug schlafen und dementsprechend einen Nachtflug buchen. 

Tipp 2: Wasser marsch Schon während des Flugs heißt es trinken, trinken, trinken. Und nein, wir sprechen hier nicht von Spirituosen oder Tomatensaft – sondern von Wasser. Eine kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass du dich nicht nur während der Reise, sondern auch nach der Ankunft deutlich frischer und weniger müde fühlst. Als Faustregel gilt, dass man pro Flugstunde etwa 0,2 Liter Wasser zu sich nehmen sollte. 

Tipp 3: Es werde Licht Die absolute Geheimwaffe gegen die unerwünschte Reisemüdigkeit ist Tageslicht. Daher solltest du dich nach der Ankunft am Flughafen nicht gleich ins Hotelzimmer zurückziehen, sondern einen entspannten Spaziergang an der frischen Luft einlegen. Das Tageslicht unterbindet die Bildung des Schlafhormons Melatonin, der Sauerstoff sorgt für zusätzliche Energie. 

Tipp 4: Powernapping verboten Auch wenn das Hotelbett absolut verführerisch aussieht: Mittagsschläfchen, und seien sie noch so kurz, sind für alle streng verboten, die ihren Jetlag schnell loswerden möchten. Denn zum einen bleibt es dank Schlafdefizit meist nicht beim vorgenommenen Fünf-Minuten-Schlaf und zum anderen ruinieren Powernaps den ohnehin schon angeschlagenen Tag-und-Nacht-Rhythmus komplett. Also: Augen tagsüber immer schön offenhalten! 

Tipp 5: Mach dich nicht verrückt Du hast dich brav an alle Regeln gegen Jetlag gehalten und bist trotzdem entweder total groggy oder könntest mitten in der Nacht Bäume ausreißen? Take it easy und atme tief durch! Wenn du tagsüber müde wirst, gönn dir eine Pause und einen starken Kaffee oder Matcha-Tee. Wachst du auf, obwohl es noch dunkel ist? Dann nutze die Zeit ganz entspannt, um eine Runde Yoga zu machen oder eine Folge deiner Lieblingsserie zu schauen. Keine Sorge, früher oder später geht jeder Jetlag vorbei.  

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
Nicht ohne mein dänisches Sommerhaus https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/nicht-ohne-mein-daenisches-sommerhaus.html Sinja Stiefel 5495 2019-09-02T09:00:00+02:00

Nicht ohne mein dänisches Sommerhaus

Touristenboom in Dänemark

Sinja Stiefel
Sehnsuchtsort im Norden: Die meisten Urlaubsgäste Dänemarks kommen aus Deutschland. ©alexandre zveiger/shutterstock

Touristenboom in Dänemark

Bereits letztes Jahr wurden in Dänemark mit 27,4 Millionen Übernachtungsgästen aus dem Ausland alle jemals dagewesenen Besucherzahlen geknackt. 15,5 Millionen Gäste kamen alleine aus Deutschland. Und auch in diesem Jahr scheint es kein Halten zu geben. Die Deutschen lieben die Gemütlichkeit der dänischen Sommerhäuser so sehr, dass sich schon jetzt ein neuer Rekord für 2019 abzeichnet. Mads Schreiner, Direktor von VisitDenmark, Dänemarks offizieller Tourismuszentrale in Deutschland, weiß, warum es so viele Deutsche in Richtung Norden zieht: „Dänemark bietet das, was viele deutsche Urlauber wünschen: Schöne Strände und ein gutes Klima gibt es auch an den deutschen Küsten, aber wir punkten zusätzlich mit deutlich mehr Platz für alle, typisch dänischer Entspanntheit und tollen Ferienhäusern. Wir sehen auch, dass immer mehr Gäste die günstigeren Preise in der Nebensaison nutzen. 2018 verzeichneten wir vor allem ein Wachstum in der Vor- und Nachsaison, was nicht zuletzt an den vielen neuen Attraktionen entlang der Küsten liegt. 90% der deutschen Gäste kommen zudem immer wieder: Es gibt einfach noch viel zu entdecken in Dänemark.“ 

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

» Mehr Infos zum Urlaub in Dänemark im MARCO POLO Online-Reiseführer

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
Alte Pyramide, neu eröffnet https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/alte-pyramide-neu-eroeffnet.html Sinja Stiefel 5492 2019-08-27T10:56:00+02:00

Alte Pyramide, neu eröffnet

Knickpyramide in Ägypten

Sinja Stiefel

Knickpyramide in Ägypten

Wer an die berühmtesten Gebäude Ägyptens denkt, hat meist ein ganz genaues Bild vor Augen: das der Pyramiden von Gizeh. Abseits der Touristenmassen, 30 Kilometer von Gizeh entfernt, in Dahschur steht allerdings die erste „echte“ Pyramide der Welt. Die Knickpyramide ist das erste Grabmal, das jemals in der ikonischen Dreiecksform gebaut wurde - und das bereits im Jahr 2.600 v.Chr. Pharao Snofru, der erste König der 4. Dynastie, ließ die Pyramide als eine seiner möglichen Grabstätten errichten – tatsächlich begraben wurde er aber höchstwahrscheinlich in der zwei Kilometer entfernten roten Pyramide. Über 50 Jahre lang war die Knickpyramide nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Das hat sich seit diesem Sommer geändert: Besucher können erstmals nach der umfangreichen Restaurierung der Anlage wieder einen Blick hinter die jahrtausendealten Mauern werfen. Auch gefundene Sarkophage und darin teils sehr gut erhaltene Mumien wurden hier von den Forschern in den letzten Jahren entdeckt und können teilweise vor Ort besichtigt werden. Der „Knick“ in der Pyramide, der dem Gebäude seinen Namen und die außergewöhnliche Form verleiht, entstand übrigens aufgrund von Bauproblemen. Um Stabilität und Statik der riesigen Pyramide zu erhalten, musste deren Form während der Bauphase mehrfach angepasst werden. Bis heute ist die Kalksteinfassade der viertgrößten Pyramide Ägyptens zu großen Teilen im Original erhalten. Auf jeden Fall ist sie einen Besuch wert, oder was meint ihr? 

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

» Mehr Infos zu Ägypten im MARCO POLO Online-Reiseführer

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
Der Stierkampf kehrt nach Mallorca zurück https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/der-stierkampf-kehrt-nach-mallorca-zurueck.html Sinja Stiefel 5489 2019-08-12T12:19:00+02:00

Der Stierkampf kehrt nach Mallorca zurück

Umstrittene Traditionsveranstaltung

Sinja Stiefel

Umstrittene Traditionsveranstaltung

Die Regierung der Baleareninsel selbst erließ 2017 ein Gesetz, das die Tötung und Verletzung von Stieren auf Mallorca untersagte. Doch Ende 2018 kippte das Verfassungsgericht in Madrid die Entscheidung der Inselregierung, mit der Begründung, dass nur der Staat über Verbote dieser Art entscheiden dürfe. Zudem gilt die „Corrida de Toros“, die aus dem Mittelalter stammende Tradition des Stierkampfs, in Spanien bis heute als immaterielles Kulturgut. Mittlerweile sprechen sich allerdings gut 56 Prozent aller Spanier gegen die umstrittenen Veranstaltungen aus und auch vor der Stierkampfarena Coliseo Balear in Palma kam es zu Protesten von Tierschützern. Mallorcas erster Stierkampf seit zwei Jahren fand trotzdem statt. Mit der Baleareninsel ist somit eine der letzten stierkampffreien Bastionen des Landes gefallen. Abgesehen von den Kanaren, findet das umstrittene Spektakel nun wieder in ganz Spanien statt. 

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
Fünf Orte, die durch Instagram zerstört werden https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/fuenf-orte-die-durch-instagram-zerstoert-werden.html Sinja Stiefel 5486 2019-08-04T08:50:00+02:00

Fünf Orte, die durch Instagram zerstört werden

#overtourism – Urlaub fürs perfekte Bild

Sinja Stiefel

#overtourism – Urlaub fürs perfekte Bild

1. Pragser Wildsee, Italien

Der Lago di Braies ist DER einsame Bergsee schlechthin! Danach sieht es zumindest auf den zahlreichen Bildern aus, die unter dem Hashtag #lagodibraies auf Instagram kursieren. Doch alleine ist man fürs Sonnenuntergangsfoto am malerischen Bergsee schon lange nicht mehr. Dank seines leuchtendblauen Wassers und den spektakulären Bergspitzen, die dem See seine ganz besondere Kulisse verleihen, ist das Gewässer auch aufgrund zahlreicher Instagram-Verlinkungen zum Urlauber-Hotspot geworden, der besonders in den Ferien oft überlaufen ist. Schade!

2. Tulpenfelder, Niederlande

Geotags sei (nicht) dank, musste in den letzten Jahren so mancher Tulpenbauer in den Niederlanden große Ernteverluste hinnehmen. Viele übermotivierte Influencer spazieren auf der Suche nach dem perfekten Bildwinkel ohne Rücksicht auf Verluste durch die bunten Tulpenreihen – und zertrampeln dabei das eigentliche Fotomotiv. Das Ende der Geschichte: Viele Bauern haben ihre Felder mittlerweile für Touristen gesperrt.

3. Trolltunga, Norwegen

Wer dem Hashtag #trolltunga folgt, um die scheinbar endlose Einsamkeit der Natur rund um die spektakuläre Felsformation einmal mit eigenen Augen zu sehen, wird vor Ort schnell eines Besseren belehrt. Obwohl viele Bilder absolute Einsamkeit rund um den spektakulären Felsvorsprung suggerieren, bilden sich häufig schon morgens lange Menschenschlangen hinauf zur ‚Trollzunge‘. Das perfekte Foto vor dem Abgrund? Das will hier natürlich jeder haben. Hinzu kommt, dass die Instagram-Wut schnell gefährlich werden kann: Immer wieder verunglücken leichtsinnige und schlecht ausgerüstete Touristen bei der Jagd nach dem perfekten Selfie schwer. Das ist es nun #wirklichnichtwert.

4. Pig Beach, Bahamas

Süüß! Die schwimmenden Schweinchen am traumhaften Strand von Big Major Cay sind zweifellos ein echtes Highlight für Bahamas-Urlauber. Das obligatorische Posing mit den Rüsselnasen, für die daheimgebliebene Followerschaft, gehört selbstverständlich zu jedem Besuch mit dazu. Problem: Das klassische Neben-dem-Schwein-Stehen ist vielen Hobby-Fotografen mittlerweile zu langweilig geworden. Die Tiere werden hochgehoben, mit Alkohol gefüttert und sogar zum Reiten missbraucht - alles fürs vermeintlich ‚einzigartige‘ Instagramfoto. 2017 führte dieses andauernde Fehlverhalten augenscheinlich zu einem Massensterben der Tiere. Verantwortungsvolle Urlauber schalten den Geotag daher lieber aus und genießen den Anblick der Schweine, ohne sich mit Tierquälerei online profilieren zu müssen.

5. Gasthaus Aescher-Wildkirchli, Schweiz

Spätestens seit das spektakulär gelegene Gasthaus Aescher-Wildkirchli 2015 auf dem Cover des National Geographic Reisemagazins erschien, strömen Besucher aus der ganzen Welt in Scharen auf den Berg um Käserösti zu essen – und das kleine Gasthaus, das sich eng an die Felswand der Appenzeller Alpen schmiegt, in ihrem Instagram-Feed zu verewigen. In den letzten Jahren wurde der Andrang jedoch so groß, dass die Pächterfamilie, die das Aescher seit drei Jahrzehnten bewirtschaftete, 2018 das Handtuch warf. Grund: Kapitulation vor den Besuchermassen. Seit Sommer 2019 ist das Gasthaus nun wieder unter neuer Leitung geöffnet. Man kann nur hoffen, dass ab jetzt mehr Ausblick und weniger Ablichten für die Wanderer im Vordergrund steht.

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Sinja Stiefel

© MARCO POLO
]]>
Leichtes Radgepäck auf Mehrtagestouren https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/leichtes-radgepaeck-auf-mehrtagestouren.html Solveig Michelsen 5476 2019-07-29T08:04:00+02:00

Leichtes Radgepäck auf Mehrtagestouren

Checkliste

Solveig Michelsen

Checkliste

Campingausrüstung braucht nur, wer nicht in Pensionen oder Hotels nächtigt. Hiermit ist das meiste Gewicht zu sparen. Wer trotzdem autark oder günstig unterwegs sein möchte, nimmt am besten mit: Zelt, Schlafsack, Isomatte (alles gibt es als Ultralight-Versionen).

Essen und Trinken: Die allermeisten Radwege führen an Gasthöfen, Restaurants, Cafés oder Würstelbuden vorbei. Für zwischendurch bieten sich getrocknete Früchte oder Riegel aller Art an (am besten schmecken selbstgemachte!). Trinkflaschen nicht vergessen!

Kleidung: Funktionskleidung trocknet schnell, lässt sich also über Nacht waschen und minimiert damit die Anzahl der mitzunehmenden Shirts. Eine Wind- und Regenjacke sollte immer dabei sein, ebenso wie Regenhose, Fahrradhandschuhe, Fahrrad-/Sonnenbrille, Helm und evtl. Badebekleidung. Für abends freut man sich über ein Set „normaler“ Klamotten.

Orientierung: Ein GPS (+ Ersatzbatterien) leistet gute Dienste am Lenker; eine Gebietskarte verschafft den richtigen Überblick.

Werkzeug: Für den Fall der Fälle gibt es winzige Fahrradpumpen, Flickzeug und ein Allzweck-Tool. Wenn das nächste Fahrradgeschäft weit entfernt ist, empfehlen sich auch Ersatzseilzüge für Bremsen und Schaltung sowie ein Ersatzschlauch.

Sonstiges: Ein kompaktes Erste-Hilfe-Set sollte nicht fehlen. Dazu Sonnencreme und die üblichen Toilettenartikel. Für Handy und Kamera ans Ladekabel denken. Solar-Powerbanks machen müde Akkus auch unterwegs wieder frisch.

» Bahntrassenradeln: Radfahren auf stillgelegten Bahnstrecken

» 10 Fahrradtouren für den Herbst

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

© MARCO POLO
]]>
Die höchsten Statuen weltweit https://www.marcopolo.de/reise-news/detail/die-hoechsten-statuen-weltweit.html Solveig Michelsen 5477 2019-07-22T08:59:00+02:00

Die höchsten Statuen weltweit

Hoch, höher, am höchsten

Solveig Michelsen

Hoch, höher, am höchsten

Die unangefochtene Nummer eins unter den höchsten Statuen der Welt ist seit 2018 die Statue der Einheit in Indien. Allein der Sockel misst 58 Meter, die Statue selbst – eine Würdigung des indischen Widerstandskämpfers Vallabhbhai Jhaverbhai Patel – weist eine Höhe von 182 Metern auf. Macht zusammen unglaubliche 240 Meter. Selbst der große Zeh ist schon größer als der Durchschnittsmensch. Der Bau der Statue kostete ebenso unglaubliche 380 Millionen Euro – was dem Staat Indien viel Kritik einbrachte. Trotzdem legte Premierminister Modi in Mumbai bereits den Grundstein für eine weitere Kolossalstatue, die noch etwas höher als die Statue der Einheit werden soll.

Nummer zwei unter den höchsten Statuen weltweit ist der stehende Buddha Laykyun Setkyar in Myanmar. Er ragt 116 Meter hoch auf und steht auf einem 13 Meter hohen Sockel, was zu einer Gesamthöhe von 129 Metern führt.

Die dritthöchste Statue der Welt findet sich in China – ebenfalls ein stehender Buddha. Der Zhongyuan-Buddha misst 108 Meter und steht auf einem Gebäude, das nicht mitgerechnet wird, ihm aber zu einer Gesamthöhe von über 208 Metern verhilft.

» Extreme Städtereiseziele – wo die größten Gefahren lauern

» Europas 10 günstigste Städte für Backpacker

» Die am wenigsten besuchten Länder der Welt

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

von Solveig Michelsen

]]>