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Reiseblog

Christoph Pfaff

www.vonunterwegs.com

www.vonunterwegs.com
So heißt der Reiseblog von Christoph Pfaff. Hier erzählt der 28-jährige mit viel Humor seine amüsanten Geschichten aus aller Herren Länder.

Christoph Pfaff

Eines hat der gebürtige Nordhesse aus Rotenburg an der Fulda gelernt: "Jeans und Gürtel sind zu unbequem. Ich fliege nur noch in Jogginghose." Und fliegen tut er oft und in der ganzen Welt herum. Was Christoph Pfaff da erlebt, erzählt er auf "www.vonunterwegs.com". Neben seinen Stories und Fotos sind dort auch selbst produzierte Videos und Musiktipps zu finden. Denn Chris war zuvor jahrelang als Moderator für delta radio auf Sendung.

Wie lange bloggst Du schon?
Die ersten Schritte als Blogger habe ich im Oktober 2009 mit meinem Projekt “Roadtrip Enterprises” unternommen, für das ich ganz klassisch Reiseerlebnisse in Textform veröffentlicht habe. Als ich mich Anfang 2011 selbstständig gemacht habe und wusste, dass ich als Reisejournalist in der kommenden Zeit viel unterwegs sein werde, wollte ich die Blogidee ein wenig vorantreiben und habe „www.vonunterwegs.com" gegründet. Neben kurzweiligen Texten stehen hier vor allem die kurzen Reiseepisoden in Videoform im Vordergrund. Dafür habe ich mich zum Beispiel schon von meinem Thai-Box-Trainer in Thailand verhauen lassen, berühmte Filmkulissen in New York aufgespürt und getestet, ob ich die Karnevalskönigin von Panama rumkriege.

Wie oft bist Du unterwegs?
Pro Jahr komme ich auf etwa 10 bis 15 Reisen, die mal nur ein paar Tage, mal bis zu zwei Wochen dauern. So lande ich bei einer Reisezeit von ungefähr drei Monaten pro Jahr.

Was ist Dir wichtig auf Reisen?
Beim „Akt der Reise“ selbst ist mir Gemütlichkeit unheimlich wichtig. Da ich viele Fernziele ansteuere und daher oft lange im Flugzeug sitze, bin ich irgendwann dazu übergegangen, nur noch in Jogginghose zu reisen. Jeans und Gürtel sind einfach zu unbequem. Vor Ort finde ich es dann am wichtigsten, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. An den Reaktionen meiner Leser und Zuschauer merke ich, dass die Geschichten und Videos, in denen ich mit Locals agiere, am besten ankommen, weil sie einfach eine wichtige Facette des Landes zeigen. Ein schönes Beispiel ist ein Blogpost über meinen thailändischen Reiseführer Woody, der mir auf ganz charmante Art und Weise ein paar Eigenheiten der Thai-Sprache beigebracht hat.

Was nimmst Du für Dich persönlich mit von Deinen Reisen?
Das Gefühl, etwas erlebt zu haben. Ganz egal, ob es die optisch eher übersichtlich schöne Innenstadt von Panama-Stadt ist, der tiefgrüne und mit Blutegeln gespickte Regenwald Malaysias ist oder die traumhafte Inselwelt von Australiens Great Barrier Reef. Spannend ist es überall da, wo man nicht daheim ist. Und trotzdem genieße ich genauso das Gefühl, wieder nach Hause zu kommen und zu wissen, wo man hingehört.


Hast Du manchmal Angst?
Oh ja! Mir ging ganz schön der Stift, als ich in Australien in einem Flugzeug mit offener Tür saß, angekettet an einen mir unbekannten Mann. Irgendwann schob mich der Mann zur Öffnung und schmiss sich zusammen mit mir in die Tiefe. Mein erster Fallschirmsprung – Wahnsinn! Doch diese schrecklichen Minuten im Vorfeld würde ich immer wieder auf mich nehmen. Angst vor bösen Menschen oder gefährlichen Tieren habe ich allerdings noch nicht gehabt.

Was würdest Du nie wieder machen?
Ich glaube, da gibt es nichts. Wirklich schlechte Erfahrungen habe ich auf meinen Reisen bisher nicht gemacht. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, was nicht mehr vorkommen soll, dann möchte ich nie wieder meine Sonnenbrille verlieren. Das passiert mir nämlich ständig auf Reisen. Komisch eigentlich, da ich auch im normalen Leben eine Brille trage. Und die habe ich noch nie verloren.

Was macht einen guten Blog aus?
Es gibt verschiedene Ansprüche, die man an einen guten Blog stellen kann. Persönlich lese ich gerne Blogs, die mich unterhalten. Klar, es dürfen hier und da auch gerne praktische Reiseinfos enthalten sein, die mich weiterbringen, wenn ich dieses oder jenes Land tatsächlich selbst bereisen möchte. Ich denke aber, dass sich die meisten Menschen durch Reiseblogs klicken, um sich mal für einen Moment wegzuträumen. Da helfen mir Fakten über die Einwohnerzahl eines Landes oder den Wechselkurs einer Währung nur wenig. Dann möchte ich unterhalten und emotional gepackt werden – mit schönen Bildern und einem witzigen Erzählstil.

Welche Tipps gibst Du denen, die auch ein Reiseblogger werden möchten?
Eine Seite, die auf WordPress oder anderen Content Management Systems basiert, ist kostenlos und in fünf Minuten angelegt. Damit ist schon mal der Grundstein gelegt. Was den Inhalt angeht, macht es Sinn zu schauen, welche Nischen (Outdoor/Wandern, Tauchen/Funsport oder Ähnliches) noch nicht von anderen Reisebloggern belegt sind. Wer bekannt werden will, sollte irgendein Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen können. Außerdem ist es wichtig, sich mit der Szene zu vernetzen: Andere Blogger anschreiben, sich in Blogrolls von anderen Seiten aufnehmen lassen und in offenen Bloggercommunities Fragen stellen. So kommt man recht schnell voran und kann sich durch die Tipps von anderen verbessern. Am allerwichtigsten für einen Reiseblogger ist aber natürlich immer noch das Reisen. Man muss sich auf den Weg machen und tolle Geschichten finden, die die User gerne lesen.

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