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Schöne Geschenke aus New York (2/2)

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Ganz billig ist das alles nicht. Aber Gucken kostet nichts, wenn man an den Luxusläden in der Madison Avenue vorbei schlendert oder in die Fabriklofts in SoHo hinein lugt – und es macht Spaß. Es ist, als würden Woody Allen oder Sarah Jessica Parker gleich um die Ecke biegen. Kommt einem die Szenerie, die man aus so vielen Filmen kennt, wunderbar vertraut vor. Und natürlich: Schnäppchen gibt‘s auch. Sie findet man besonders gut den Broadway rauf und runter. Billig-Jeans, günstige Schuhe, hippe Kleider. Die Taschen sind schnell voll, aber das Portemonnaie noch lang nicht leer. Richtig weihnachtlich sind die Marktstände im Bryant Park. Mehr als 100 verglaste Stände verkaufen Kleinigkeiten: Schmuck, Brieftaschen, handgestrickte Mützen, bunte Socken. Schon Ende Oktober wurden die Kioske aufgestellt. Auch der Christmas Market am Union Square bietet Kunsthandwerkliches – aus Tibet, Guatemala und von lokalen Anbietern. Ab Mitte November lässt sich‘s unter freiem Himmel herrlich herumstöbern.

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Teenager schwören allerdings nach wie vor eher auf Abercrombie & Fitch. Ist ja auch ein kleines Erlebnis, in die beiden, betont dunkel gehaltenen Filialen Manhattans einzutauchen. Wo wird man schon von einem knackigen Jungzwanziger mit freiem, muskelmodelliertem Oberkörper begrüßt, der sich sogar mit einem fotografieren lässt. Dass die Kleidung dann auch mit „hot“ und „sexy“ angepriesen wird, versteht sich von selbst. Aber noch wichtiger als nackte Haut ist es, zu wissen, wo gerade die aktuellen „Sales“ sind. Und das finden die Besucher gemeinsam mit den besten Shoppingtipps jederzeit im Stadtmagazin „Time Out“.

Stöbern, Drängeln, Anprobieren – das strengt an. Wer eine Pause vom Getümmel braucht, geht nicht in einen der zahllosen Coffeeshops, sondern mal auf einen Chai-Latte ins Café der wohltätigen Organisation “Housing Works”. Das liegt versteckt in einer Seitenstraße SoHos, der Crosby Street, und hat sehr viel Charme. Zwischen Büchern und Wendeltreppen blättern Sie in alten Schinken, beobachten die bunte Mischung der Gäste und genießen die sehr leckeren Warmgetränke. Apropos, versuchen Sie sich unbedingt mal an Eggnog. Eierpunch gehört für die Amerikaner zur Vorweihnachtszeit wie das Weißbier zum Oktoberfest. Aus Weißwein, Zucker, Eiern und Vanille brauen die Amerikaner ein süßes, sahniges Gesöff, mit dem sich der Shoppingstress gut abbauen lässt. Auch nett für einen Zwischenstopp: die berühmte „Oysterbar“ im Grand Central. Im Gewölbe des Hauptbahnhofs locken eine Vielzahl an unterschiedlichen Austern, Venusmuscheln in Butter und die berühmte „New York Clam Chowder“, eine Muschel-Tomaten-Suppe.

 

Und das Wetter? Spielt meistens mit. Die Winter in New York sind normalerweise kalt, aber sonnig. Und mitunter gibt es natürlich auch ein romantisches Schneegestöber. Dann nichts wie in den Central Park. Mit einer weißen Decke überzogen sieht New Yorks grüne Lunge besonders entzückend aus. Lassen Sie sich treiben, schauen Sie auf die leuchtende Skyline, und dann leihen Sie sich noch ein Paar Schlittschuhe. Auf den Eislaufbahnen im Central Park, am Rockefeller Center und im Bryant Park spüren Sie den Zauber des weihnachtlichen New Yorks ganz besonders.

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Ebenfalls ein großes Erlebnis: der Spaziergang über die Hochbahntrasse des neuen High Line Parks in Greenwich Village. Zwischen wilden Gräsern schlendert man neben den alten Schienen quasi auf halber Höhe durch das hübsche Viertel und kann dabei sogar die Schiffe auf dem Hudson vorbei gleiten sehen. Auch den verkehrsberuhigten Time Square kennen noch nicht alle Touristen. Die grellen Riesenwerbetafeln gibt es noch. Doch jetzt stehen Stühle auf dem Platz, damit man in Ruhe die Werbefilme ansehen oder sich einfach ausruhen kann. Und das macht fit für den Abend. Denn dann bietet New York beste Unterhaltung. Zum Beispiel Live Jazz im kleinen Kellerclub Smalls oder im legendären Club Village Vanguard, wo schon Miles Davis in seine Trompete blies. Wer sich nicht für Jazz erwärmen kann, kann das teuerste Musical in der Geschichte des Broadway angucken.

Die U2 Bandmitglieder Bono und The Edge verhalfen dem Musical „Spider-Man“ nach anfänglichen Pannen zu ungeahntem Erfolg. Weihnachtszeit in New York – daran kann man sich gewöhnen. Manchmal so sehr, dass man auch noch gern über Silvester bleiben möchte. Wer das tut, sollte die vielen Stunden Wartezeit inmitten einer riesigen Menschenmenge am Times Square vermeiden. Touristen warten hier dicht gedrängt, bis um Mitternacht ein Glitzerball 20 Meter herunterfällt und Konfetti in die Luft geworfen wird. Viel spannender ist das Feuerwerk in Brooklyns Prospect Park. Danach auf die New-Year-Party in die angesagte Webster Hall im East Village. Wo Sie zu Rock, House, Hip Hop, Reggae und Disco bis zum Morgengrauen in den ersten Januar tanzen – und verstehen, warum New York auch „The city that never sleeps“ genannt wird.

 

Seite 1: Schöne Geschenke aus New York

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