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Neuseeland

Die ganze Welt auf 2 Inseln (3/3)

Neuseeland: Die ganze Welt auf 2 Inseln

 

Mit dem Wohnmobil funktioniert die Logistik prima, man lässt es einfach auf einem Parkplatz stehen und freut sich dann den ganzen Wandertag darauf, dass da ein vollgepackter Kühlschrank bei der Rückkehr abends auf einen wartet, inklusive kaltem Bier. Dann geht man einfach los. Auf eine spektakuläre Tagesetappe im Abel Tasman Nationalpark zum Beispiel, wo man durch einen Zauberwald immer entlang der Küste läuft. Raus ins Hooker Valley am Mount Cook, den die Maori Aoraki nennen, “Durchbohrer der Wolken”. Oder auf die Tongariro Alpine Crossing. Bei der kraxelt man in jenen Vulkangebirgen herum, die bei “Der Herr der Ringe” das düstere Bösereich Mordor gaben.

Die Film-Trilogie nach Tolkiens Fantasy-Epos hat Neuseeland übrigens mehr Besucher beschert als alle Bemühungen der Tourismusindustrie zusammen genommen. Mehrere Jahre lang hat Regisseur Peter Jackson kreuz und quer über beide Inseln gedreht. Am Ende waren nicht bloß sämtliche spektakulären Landschaften für immer mit dem Sticker „Bekannt aus dem Kino!“ versehen, sondern auch halb Neuseeland auf Jacksons Lohnzettel: Auf der Südinsel gibt es Orte, deren komplette Bevölkerung bei den großen Schlachten als Orks die Schwerter schwang. Schauplätze wie Isengart und die Ebenen von Rohan stehen mittlerweile sogar auf den Karten der Auto-Atlanten, die in den Campern liegen. Und demnächst geht es weiter: Am 13. Dezember kommt „Der Hobbit“ in Deutschland in die Kinos. Der erste von drei Teilen. Peter Jackson kann in seinem Haus bei Wellington schon mal den Champagner kalt stellen.

 

Darüber müssen wir eh noch reden: Über das Trinken. Über das Essen. Über Neuseelands Küche. Es ist noch nicht allzu lange her, da wurden hungrige Reisende hier gerne mit mikrowellenerhitzten Pies mit undefinierbarem Inhalt abgespeist, und bei den Beilagen konnte man wählen zwischen Kartoffelbrei und Gemüse, wobei das eine dem anderen optisch sehr nahe kam. Vorbei! Heute scheint die ganze Nation in der Küche zu stehen. Beziehungsweise: Spitzenrestaurants zu betreiben oder Weltklasseweine zu keltern. Die Weinauswahl in einem ganz normalen Supermarkt ist sensationell, und was man an Gemüse- und Käsetheken oder in kleinen Läden an lokalen Produkten einkaufen kann, lässt einen sämtliche guten Kalorienvorsätze augenblicklich vergessen.

 

Abends kann man seine Einkäufe dann probieren, wenn man mit seinem Wohnmobil einen Stellplatz gefunden hat. Weg von allem, sogar von den Sandfliegen, aber ganz nah am Meer, dessen Brandung schwarzes Kieselgestein über den Strand schubbert. Man sollte nur so viel Abstand halten, dass man nicht plötzlich im Wasser steht, wenn die Flut kommt.

Neuseeland — Die ganze Welt auf 2 Inseln: Seite 1 Seite 2 Im Camper durch Neuseeland

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