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Kanaren

Fuerteventura — Sonnige Zeiten

Fuerteventura - Sonnige Zeiten

Blitzblaues Meer, endlos lange Strände, viel Platz für Wassersport und zum Wandern: Die Kanaren-Insel ist ein perfektes Ziel für alle, die mal aktiv und genussvoll ausspannen wollen. Gerade jetzt im Winter verwöhnt einen Fuerte mit reichlich Wärme und Stille.

Der Wind hat an Stärke zugenommen, feinste weiße Sandkörnchen pritzeln über die Haut. Also besser die bequeme Strandliege nahe beim Hotel aufgeben, bevor der sonnendurchwärmte Körper von oben bis unten paniert ist. Man spaziert unter gleißendem Licht am rauschenden Ozean entlang, dessen Farbe von hellem Türkis ins tiefdunkle Blau wechselt, der heiße Ostwind vom nur 120 Kilometer entfernten afrikanischen Festland wuselt durchs Haar. Die beiden einzigen Hotels an diesem Luxus-Beach bleiben zurück. Scheinbar endlos erstrecken sich die Wanderdünen, die hauptsächlich aus zerriebenen Muschelgehäusen bestehen, rund acht Kilometer am Atlantik entlang und weit ins Inselinnere hinein, die schmale Asphaltstraße nach Corralejo wird immer wieder vom Sande verweht. Die Luft zaubert eine kleine Salzkruste auf die Lippen, nichts als Wüste, Meer und ockerfarbene Berge am Horizont – da kommen die Augen und auch der hartnäckig ratterndste Kopf ganz schnell zur Ruhe.

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Dann zwischen zwei Dünen eine winzige Strandbude, ein Generator versorgt die Eisbox mit Strom, der Weißwein ist kühl, und die Füße des Plastikstuhls versinken im Sand. Es sind nur zwei andere Gäste da, Calamares mit viel Knoblauch werden gereicht, leise spielt Chillmusik. Ein junges Pärchen, braungebrannte Sonnengeschöpfe und Anhänger der Freikörperkultur, sucht nebenan einen windstillen Platz in einem Bruchsteinrondell. Der Strand dehnt sich still und weit, draußen pfeilen ein paar Surfer über die Wellen, hier und da taucht ein Wanderer auf, sonst Einsamkeit, Ruhe.

Fuerteventura ist nicht nur die älteste (rund 20 Millionen Jahre) und nach Teneriffa zweitgrößte kanarische Insel, sondern auch mit Abstand am dünnsten besiedelt: Rund 100.000 Menschen leben hier, das macht etwa 60 pro Quadratkilometer (zum Vergleich: auf Gran Canaria sind’s ca. 530, im asiatischen Macau 20.000) – da klingen 1,7 Millionen Urlauber pro Jahr schon beinahe nach Invasion. Doch die Gäste verlaufen sich auf dieser Insel buchstäblich im Sand.


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