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Balearen

Couchsurfen auf Mallorca - geht das? (4/4)

Couchsurfen auf Mallorca


Nach einem Abendessen in Palma verabschieden wir uns, und ich fahre weiter nach S’Arracó zu meinen nächsten Hosts, Max und Alex. Wir beginnen unsere gemeinsame Zeit bei Einbruch der Nacht mit einem kühlen Bier auf den Mauern der kleinen Kirche des Ortes im Westen von Mallorca. Webdesignerin Max und Programmierer Alex sind beide Mitte 40 und haben ihrer Heimat England schon vor vielen Jahren den Rücken gekehrt. Angekommen sind sie in dem kleinen Künstlerort S’Arracó und wollen dort vorerst auch bleiben. Das hübsche Städtchen mit den für Mallorca typischen, kleinen verwunschenen Gassen ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Strandbesuche. Das Haus der beiden ist nur wenige Minuten Fußweg vom Pub entfernt, und das Zimmer, in dem ich diese Nacht verbringe, bietet einen wundervollen Ausblick und hat sogar ein eigenes Bad. Glück gehabt.

Die Hosts Alex und Max
Die Hosts Alex und Max fühlen sich nach mehr als zehn Jahren auf Mallorca sehr heimisch

Das Beste am Couchsurfen ist, dass man niemals genau weiß, was einen erwartet. Wie an diesem Morgen: Host Max bietet mir spontan an, sie zum Segelkurs zu begleiten. Ich darf im Motorboot des Segellehrers mitfahren. Und Max hat danach noch Zeit, mir ihre Lieblingsplätze auf der Insel zu zeigen. Die Tage auf Mallorca fühlen sich lang und intensiv an, das Couchsurfen bringt mich von der ersten Begegnung an mitten in den Alltag der Insel und beschert mir wunderbar vielfältige Erlebnisse. Mit Tauchlehrerin Mel aus Bremen verbringe ich nur einen kurzen, aber schönen Abend auf ihrer Dachterrasse in Andratx, auf der sie köstliche Mojitos mixt. Und mein letzter Host, der 33-jährige Pedro, der eigentlich aus Asturien im Norden des spanischen Festlandes stammt, serviert leckeres selbstgekochtes Essen auf seinem Balkon und erzählt mir lange Geschichten vom Couchsurfing. Mehr als 100 Gäste hat er schon gehabt.

P.S. Seit meinem Besuch auf Mallorca bin ich mit meinen Hosts auch auf Facebook befreundet. Max fiel auf, dass einer meiner Facebook-Freunde ebenfalls in der Freundesliste ihrer hawaiianischen Schwägerin Jill vertreten ist. Wir fanden heraus, dass sie die Ex-Freundin meines Cousins aus Norwegen ist. „It‘s a tiny tiny world.“



Seite 1: Das Prinzip des Couchsurfens Seite 2: Guten Morgen, Huhn Seite 3: Ankunft und Abschied

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