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Italien

5 gute Gründe für eine Reise ins Piemont

5 gute Gründe für eine Reise ins Piemont

Italien ist einfach schön. Und ganz besonders im Piemont, das sich mit seinen auf- und abwogenden Weinbergen zu Füßen mächtiger Viertausender ausbreitet. Jetzt haben vor allem Genießer gute Karten: Die Trüffelsaison ist in vollem Gange – und die Auswahl an Spitzenweinen riesengroß

1. Trüffel, Pasta, Genuss ...

Piemont: Trüffel, Pasta, Genuss

Sie sind ebenso kostbar wie köstlich: Die weltberühmten weißen Albatrüffel gibt es nur zwischen Spätherbst und Januar – jetzt ist also die beste Zeit für eine Feinschmeckerreise durch die Trüffelregionen des Piemont. Ein Hauch von gehobeltem Tartufo adelt selbst simple Gerichte wie ein Rührei zur kulinarischen Götterspeise.

Für Diättreibende ist das Piemont ohnehin der falsche Platz: Nirgends isst man so gut und üppig wie in dieser Region, in der eine Köchin, die etwas auf sich hält, ihren Pastateig mit 15 Eigelb pro Kilo Mehl knetet. Ob sie daraus Tajarin formt, schmale Bandnudeln, oder Agnolotti, mit Braten und Wirsing gefüllte Teigtäschchen, die mit Parmesan serviert werden – der Gast, und sei es in der unscheinbarsten Trattoria, wird auf alle Fälle glücklich. Weitere Highlights der piemontesischen Küche sind Antipasti wie gefüllte Zucchiniblüten oder gegrillte Paprikaschoten, die mit der Knoblauch-Sardellen-Sauce bestrichen sind, Tatar oder Schmorbraten aus dem Fleisch der „Razza Piemontese“, einer besonders wohlschmeckenden Rinderart.

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2. Schöne, neue Weinwelten

Piemont: Schöne, neue Weinwelt

Barolo und Barbaresco, aber auch Barbera und Dolcetto, Gavi und Moscato: Das Piemont zählt zu den besten Weinanbaugebieten der Welt.

Fast nur Qualitätsweine werden hier gekeltert, allen voran der aus der Nebbiolotraube gewonnene Spitzenwein Barolo, ein anspruchsvoller und tanninreicher Roter, den schon die Savoyerfürsten zu schätzen wussten und der nur im südöstlichen Piemont, in elf Winzergemeinden rund um das 900-Seelen-Dorf Barolo, gekeltert werden darf. Aber auch Geheimtipps wie der kirschrote, leichte Grignolino, oder die unkomplizierten Nebbioloverschnitte Ghemme oder Gattinara lohnen ein Gläschen. Auch der Roero Arneis, ein fruchtiger, trockener Weißwein, den es nur in dieser Region gibt, ist bei Weinliebhabern in aller Welt sehr begehrt. Bei den meisten Winzern kann man direkt kaufen – und zuvor natürlich erst einmal probieren.

3. Entschleunigt: Langhe und Monferrato

Piemont: Entschleunigung in Langhe und Monferrato

“Das Meer der tausend Hügel” wird Monferrato und Langhe genannt. Hier im südöstlichen Piemont, zwischen dem Po im Norden und den Gebirgsketten des Appenins im Süden, schlägt das Herz der Region. Nichts als Hügelkuppen und Täler und wieder Hügel, bunt getupft mit Weinbergen und Wiesen, Äckern und Haselnussbüschen.

Auf den Hügelspitzen sitzen historische Dörfer wie Castagnole delle Lanze, eng herumgebaut um meist barocke Pfarrkirchen, deren rötliche, unverputzte Backsteinfassaden so typisch sind für das Piemont. Fast jedes Dorf hat sein “Belvedere”, einen oft mit schattenspendenden Platanen umstandenen Aussichtsplatz, von dem der Blick in die Ferne, über die bis zur steil aufragenden Kette der Westalpen, besonders prächtig ist. Das Monferrato ist ein Ort der Entspannung und des stillen Durchatmens, eine Landschaft, in der man schon deshalb entschleunigt, weil die Sträßchen, die die Wellentäler im Hügelmeer auf und abklettern, so schmal und kurvig sind, dass man es besser nicht eilig hat. Doch auch wer das typisch italienische Leben sucht, wird im Monferrato fündig. In Casale Monferrato etwa, einem munteren Barockstädtchen mit einer eindrucksvollen Basilika, in Acqui Terme mit seinen römischen Ausgrabungen und seinem bekannten Thermalbad oder in Asti mit seinen hübschen Einkaufsstraßen.

4. Turin – charmante Kunsthauptstadt

Piemont: Turin – charmante Kunsthauptstadt

Fiat, Fußball und sonst nichts? Von wegen. Die piemontesische Hauptstadt hat sich von einer Industriemetropole in ein Zentrum zeitgenössischer Kunst verwandelt – das bedeutendste Italiens. Zwischen Patrizierpalästen, Platanenalleen und dem Charme der Industrieruinen haben Künstler und Galeristen ein perfektes Habitat gefunden.

Highlights sind Stadtviertel wie San Salvario oder Porta Palazzo mit ihren Ateliers, in denen viele „off“-Kunst-Events stattfinden, und Institutionen wie das Savoyerschloss von Rivoli, das eine angesehene Sammlung zeitgenössischer Kunst beherbergt. Mit anspruchsvollen Ausstellungen lockt die Stiftung Sandretto Re Rebaudengo in eine ehemalige Fabrikhalle. Die Lichtinstallationen „Luci d’ Artista“ stammen von internationalen Künstlern – und verleihen der Stadt zwischen November und Januar einen besonderen Zauber.
www.turismotorino.org

5. Ungestörtes Wandervergnügen

Piemont: Ungestörtes Wandervergnügen

Monviso 3841, Gran Paradiso 4061, Monterosa 4634 Meter: Gewaltige Felsberge umstehen das Piemont und schaffen die perfekte Szenerie für herrliche Wander- und Trekkingtouren. Der Weitwanderweg GTA etwa führt den ganzen nordwestitalienischen Alpenbogen entlang vom Monte Rosa bis ans ligurische Meer. Herrlich für ungestörte Touren sind die einsamen, schluchtartigen Bergtäler nördlich von Cuneo – das Val Maira oder das Val Varaita. Auch die Täler westlich des Monte Rosa haben Charme: Hier siedelten sich im Mittelalter die aus dem Wallis kommenden Walser an und prägten mit ihrer Holzarchitektur und altertümlichen deutschen Sprache die Atmosphäre. Das ist auch heute noch so.

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