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Mietwagen

Mehr Durchblick im Tarif-Dschungel (3/3)

Mietwagen - Mehr Durchblick im Tarif-Dschungel

Hilfreich bei der Buchung sind die Dienste einer Meta-Suchmaschine für Ferienautos wie www.billiger-mietwagen.de, aber auch – weniger spezifisch – www.skyscanner.de (siehe auch unsere Links unten). Das Portal vergleicht die Preise verschiedener Car-Broker. Ideal ist es vor allem dann, wenn man vorab ein erstes Preisgefühl für den Mietwagenmarkt am Reiseziel und zum Reisezeitpunkt bekommen möchte.

Völlig unterschiedlich fällt unterdessen das Preisbild für Leihwagen von Land zu Land aus. In Griechenland oder Frankreich sind sie zum Beispiel deutlich teurer als in Spanien oder Portugal. Das hat mit der Konkurrenzsituation zu tun, aber auch mit der Marktlage und gewachsenen Strukturen. Spanien und Portugal etwa sind seit jeher Flugziele mit starker Leihwagennachfrage, ebenso das Autofahrerland USA. Frankreich dagegen liegt in Europa zentraler, wird von umso mehr Urlaubern aus den Nachbarländern mit dem eigenen Auto angesteuert. Und im Fall Griechenland ist es von Logistik und Unterhalt her teurer, Wagen, Ersatzteile und Sprit auf die vielen kleinen Inseln zu bringen. Alles das hat Einfluss auf den Preis.

UNSER MIETWAGEN-PREISCHECK: DIE WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE

Wir haben bei unseren Probebuchungen Leihwagen der Kategorie Economy (z.B. Ford Ka, Renault Twingo, Polo, Ford Fiesta) für einen einwöchigen Aufenthalt auf Mallorca und in Nizza sowie für einen dreitägigen Aufenthalt in München sowohl für Februar wie für Juli probegebucht und die Preise verglichen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Inklusivleistungen gehen weit auseinander. Was beim einen eingeschlossen ist, kostet beim anderen einen Aufpreis oder ist nur in abgespeckter Version eingeschlossen.

  • Wagen auf Mallorca sind im Sommer bei Brokern oft doppelt so teuer wie im Februar. Bei Verleihern geht die saisonale Preisschere nicht so weit auseinander. In Nizza und München gibt es diese saisonalen Preisschwankungen längst nicht in dem Maße.

  • Fast immer, jedoch nicht ausnahmslos sind Verleiher auf Mallorca in der Nebensaison deutlich teurer als die Broker. In Nizza und München sind sie auf den ersten Blick billiger, bieten jedoch oft weniger umfangreiche Versicherungsleistungen. Im Sommer kehrt sich das Bild um: Verleiher schlagen die Eck-Preise der Broker auch auf Mallorca – wiederum bei oft weniger umfangreichem Leistungspaket. Hier ist wichtig, in jedem Einzelfall vor der Buchung ganz genau hinzuschauen.

  • Es lohnt sich, auch die Preise der an sich so günstigen Broker untereinander zu vergleichen. In der Nebensaison liegt der Teuerste auf Mallorca 42 Prozent oberhalb des günstigsten Brokers, im Sommer sind es sogar 56 Prozent. In München sind es 40, in Nizza nur knapp 15 Prozent bei den Nebensaisonpreisen.

  • Preise weichen je nach Ziel, Datum und Wagenkategorie trotz des starken Konkurrenzkampfes oft deutlich voneinander ab. Insofern gibt es den einen Broker oder den einen Verleiher nicht, der immer der Günstigste ist. Vorsicht ist bei Abzock-Tankregelungen geboten, wo bei einem für 90 Euro pro Woche gebuchten Kleinwagen auf Mallorca noch mal vor Ort mehr als dasselbe für die Tankfüllung zum Wucherpreis fällig werden kann. Es ist stets ratsam, ganz genau hinzuschauen und eingeschlossene Versicherungsleistungen, Freikilometer, Gebühren usw. zu vergleichen, um zu einem präzisen Einzelfall-Ergebnis zu kommen.

 

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