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Bayern

Auf die sanfte Tour

Bayrisches Thermenland

Auch Camper wollen Wellness. Ganz besonders gut klappt das im Bayerischen Thermenland. Zwischen Bad Gögging und Bad Füssing finden sich erstklassige Campingplätze und dazu beste Kur- und Spa-Anlagen. Probieren Sie's gleich jetzt mal aus. Denn im Winter ist Wellness hier besonders kuschelig. Übrigens auch für alle, die keine Camper sind...

 

Die Sissi hat goldene Hände. Sie hat aber auch harte Unterarme und Ellenbogen, mit denen sie gerade liebevoll, aber kräftig die verspannte Nackenmuskulatur malträtiert. Kerzen geben ein weiches Licht, hawaiianische Musik klingt vom Band wie eine Mischung aus Sirtaki und balinesischem Gamelan, das Mandelöl duftet. „Lomi Lomi Nui ist eine alte Tempelmassage aus Hawaii“, sagt die Sissi und spricht vor Beginn der 90minütigen Behandlung ein altes Gebet von den fernen Inseln: „J ka malu – Friede und Harmonie sollen dich erfüllen.“

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Diese vielleicht wohltuendste aller Massagen wird gerade nicht im fernen Hawaii, sondern im behaglichen Bayerischen Thermenland verabreicht. Genauer gesagt im Therapie- und Wellnesszentrum auf dem Campingplatz Dreiquellenbad in Bad Griesbach, einer Anlage vom Allerfeinsten. Es gibt hier etliche solcher Wohlfühl-Oasen – fürs Kuren beim Camping richten viele große Thermen gar eigens Stellplätze für die Rolling Homes ein. Und wer ohne Wohnmobil unterwegs ist, kann auf guten Plätzen kuschelige Blockhütten mieten, wie hier die Campingsuiten mit Feuerstelle. Das ist naturnah und hat Stil. „Ich führe den Platz wie ein Hotel“, sagt Chef Wolfgang Hartl, der tatsächlich ausgebildeter Hotelfachmann ist.

Will meinen: Neben den Unterkünften in frischester Luft gibt es eine Thermal-Vitaloase samt Sole-Außenbecken, Dampfgrotte, Arztpraxis, Kosmetiksalon und großem Wellnessbereich, wo bis zu 22 Therapeuten an sechs Tagen pro Woche in 29 Kabinen mit Wärme-, Kälte-, Ultraschall- und Elektrotherapie, Shiatsu, Salzpeeling, Massagen aller Art und mehr für Wohlsein sorgen – egal ob auf Rezept im Rahmen einer Badekur, als Wellnessurlaub oder einfach nur so zum Auftanken während einer gemütlichen Tour durchs liebliche Niederbayern. Wohliger kann man‘s im Winter kaum haben.

Aus bis zu 1522 Meter Tiefe sprudelt in Bad Griesbach das wertvolle Nass, das die gesamte Region zu Deutschlands größter Thermenlandschaft macht. Mit Temperaturen von 30 bis 60 Grad Celsius versorgen fluoridhaltige Natrium-Hydrogenkarbonat-Chlorid-Quellen auch die Bad Griesbacher Wohlfühl-Therme, in deren großen Becken ausgiebig schwimmen kann, wem die Vitaloase am Campingplatz auf Dauer nicht groß genug ist – einen steilen, nachts beleuchteten Pfad hoch, und schon ist man da. Das Hamam, Kneippbecken und 1001 weitere Anwendungen belohnen den Aufstieg, und auf dem Rückweg genießt man einen traumhaften Blick über das Hügelland.




Seite 2: Bayrisches Thermenland: Bad Griesbach Seite 3: Drei Tipps fürs Thermenland

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