Spanien

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Bloß nicht

Ein paar Spielregeln und Vorsichtsmaßnahmen

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    Lärmempfindlich sein

    Typisch südländisch, dass es in Spanien laut zugeht. Armadas an Mofas knattern durch die Gassen, in den Kneipen dröhnen die Fernseher, aus Spielhallen schwappen die Schallwellen, Plätze erbeben unter fröhlichem Palaver, Open-Air-Konzerte beginnen kurz vor Mitternacht - und zur selben Zeit rumpeln die Müllwagen durch die Altstädte. Unter den Einheimischen stört das kaum jemanden. Wer als Auswärtiger Ruhe sucht, sollte mit besonderer Bedacht sein Hotelzimmer auswählen. Faustregel: weit oben und nach hinten heraus.


    Auf Verkehrsregeln verlassen

    Regeln sind eine Sache, ihre Einhaltung eine andere. Wer als Fußgänger bei Grün oder über den Zebrastreifen geht, sollte sich vergewissern, dass wirklich kein Fahrzeug kommt bzw. dass die Fahrer willig sind anzuhalten. Spanische Steuerhalter, speziell Taxi- und Busfahrer, zeigen sich vielfach respektlos und scheren sich wenig um Zebrastreifen oder rote Ampeln. Seien Sie stets auf der Hut!


    Auf Profibettler hereinfallen

    In größeren Städten sitzen vor Kirchenportalen oft ärmliche Gestalten, Straßenmusiker sehen bedauernswert aus - doch das ist oft nur Show. Nach „Dienstschluss“ zieht man das Handy hervor und setzt sich ins nahebei geparkte Auto.


    Das Kleingedruckte übersehen

    Auf Speisekarten in Restaurants und in Preisaushängen von Hotels steht oft ganz klein zu lesen „IVA no incluido“. Will heißen: IVA, die Abkürzung der spanischen Mehrwertsteuer, ist hier nicht inbegriffen. Dies passiert in Spanien häufig. In Restaurants und Hotels bezahlt man sieben Prozent IVA zusätzlich, ansonsten 16 Prozent. Gelegentlich ist die Mehrwertsteuer jedoch eingeschlossen, dann heißt es „IVA incluido“. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie am besten vorher.


    Allzu hölzern wirken

    Statt eines eher förmlichen Händedrucks begrüßen sich in Spanien Mann und Frau bzw. Frau und Frau mit zwei Wangenküssen, einmal rechts, einmal links. Hier gilt die Regel: einfach mit-küssen! Außerdem pflegt man sich in Spanien, jedenfalls unter Gleichaltrigen, häufig sofort zu duzen, also tú statt das vielleicht aus Lehrbüchern bekannte Usted („Sie“). Diesen lockeren Landessitten sollten Sie sich nicht verschließen.


    Den Tisch teilen

    Freie Plätze an einem halb belegten Tisch im Pub oder Restaurant: Da denkt man gleich an die Frage „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“ Auf keinen Fall in Spanien! Diese Sitte ist hierzulande nicht nur unbekannt, sondern würde die anderen verstören oder sogar zum baldigen Abmarsch bewegen.

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