Hamburg Top Sehenswürdigkeiten

Elbphilharmonie Hamburg
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Landungsbrücken
Touristenattraktionen
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Miniatur-Wunderland
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Kunsthalle
Museen
Hamburg
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Sankt Michaeliskirche
Architektonische Highlights
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Sankt Michaeliskirche
Außenalster
Landschaftliche Highlights
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Ohlsdorfer Friedhof
Botanische Gärten & Parks
Hamburg
Ohlsdorfer Friedhof
Tierpark Hagenbeck
Zoologische Gärten
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Tierpark Hagenbeck
Alster Arkaden
Architektonische Highlights
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Jenischpark
Botanische Gärten & Parks
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Jenischpark
Hamburger Hafen
Touristenattraktionen
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Hamburger Hafen
KL!CK Kindermuseum
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Jenischhaus
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IBA-Dock
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Museum für Kunst und Kultur
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Alster
Landschaftliche Highlights
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Magdeburger Hafen
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Chilehaus
Architektonische Highlights
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Chilehaus
Mahnmal St. Nikolai
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Sankt Nikolaikirche
Großneumarkt
Touristenattraktionen
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Mönckebergstraße
Touristenattraktionen
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Mönckebergstraße
Große Elbstraße
Touristenattraktionen
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Hanseviertel
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Deichtorhallen
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Ballinstadt
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Cap San Diego
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Cap San Diego
Hayns Park
Botanische Gärten & Parks
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Reeperbahn
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Stolpersteine Hamburg
Touristenattraktionen
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Stolpersteine

    Touristenattraktionen

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    Architektonische Highlights

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Zoologische Gärten


  • Elbphilharmonie Hamburg

    Touristenattraktionen
    • © Mirko Keiner, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hamburgs coolste Klassiktruppe

    Das Wichtigste, was es über die Elbphilharmonie zu sagen gibt, ist: Hingehen! Selber angucken! Die Plaza ist für alle Besucher zugänglich, bei besonders großem Andrang (vor allem an Feiertagen und Wochenenden) lohnt sich die Vorbuchung eines Zeitfenster-Tickets. Ja, und dann fährst du über die 82 m lange und elegant gewölbte Rolltreppe nach oben – und bist vermutlich erst mal ganz still. Der Blick von der Plaza bzw. der Galerieterrasse, die einmal um den Glaskubus herumführt, schlägt alles, was Hamburg bisher zu bieten hatte. Wer so glücklich war, eine Konzertkarte zu ergattern, sitzt dann im Großen Saal und darf weiter staunen: Keiner der 2072 Plätze in den 16 steilen Rängen ist vom Dirigenten weiter entfernt als ca. 30 m. Fachleute schwärmen gerade von den (billigen) Plätzen ganz oben. Die geniale Sound des japanischen Akustikers Yasuhisa Toyota macht es möglich – demokratischer Musikgenuss! Ganz und gar unfair wäre es, den Kleinen Saal der „Elphi“ zu unterschlagen mit seinem tollen, oft sehr außergewöhnlichem Programm. Feste Größe im kleinen wie im großen Saal ist das Ensemble Resonanz. Dort heißen Konzertreihen „urban string“, und mal treten auch junge Rapperinnen mit einer Violinistin auf – genau das Richtige für Klassikneulinge.

    • © Mirko Keiner, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hamburgs coolste Klassiktruppe

    Das Wichtigste, was es über die Elbphilharmonie zu sagen gibt, ist: Hingehen! Selber angucken! Die Plaza ist für alle Besucher zugänglich, bei besonders großem Andrang (vor allem an Feiertagen und Wochenenden) lohnt sich die Vorbuchung eines Zeitfenster-Tickets. Ja, und dann fährst du über die 82 m lange und elegant gewölbte Rolltreppe nach oben – und bist vermutlich erst mal ganz still. Der Blick von der Plaza bzw. der Galerieterrasse, die einmal um den Glaskubus herumführt, schlägt alles, was Hamburg bisher zu bieten hatte. Wer so glücklich war, eine Konzertkarte zu ergattern, sitzt dann im Großen Saal und darf weiter staunen: Keiner der 2072 Plätze in den 16 steilen Rängen ist vom Dirigenten weiter entfernt als ca. 30 m. Fachleute schwärmen gerade von den (billigen) Plätzen ganz oben. Die geniale Sound des japanischen Akustikers Yasuhisa Toyota macht es möglich – demokratischer Musikgenuss! Ganz und gar unfair wäre es, den Kleinen Saal der „Elphi“ zu unterschlagen mit seinem tollen, oft sehr außergewöhnlichem Programm. Feste Größe im kleinen wie im großen Saal ist das Ensemble Resonanz. Dort heißen Konzertreihen „urban string“, und mal treten auch junge Rapperinnen mit einer Violinistin auf – genau das Richtige für Klassikneulinge.


  • Rathaus

    Architektonische Highlights
    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock

    Eine Rathausführung ist zu empfehlen: Gold und Prunk, wohin das Auge blickt. So auch im großen Kaisersaal, der so heißt, weil Wilhelm II. am 19.Juni 1895 hier die Einweihung des Nord-Ostsee-Kanals feierte. Feierlich geben sich die Hamburger Honoratioren alle Jahre im Februar: Seit 1356 feiern sie dann mit "Vertretern der Hamburg freundlich gesinnten Mächte" das Matthiae-Mahl. Beim Großen Brand 1842 war das Alte Rathaus an der Trostbrücke gesprengt worden, in der Hoffnung, so das Feuer eindämmen und Schlimmeres verhindern zu können. Anschließend stritt man Jahrzehnte um einen Neubau. Erst dem Architekten Martin Haller gelang 1880 mit dem von ihm gegründeten "Rathausbaumeisterbund" der Durchbruch. Einfach war der Bau auch aus technischer Sicht nicht. 4000 Pfähle mussten in den morastigen Alstermarschboden gerammt werden. Sie tragen noch heute den 111 m breiten und 70 m tiefen Baukörper mit seinem 112 m hohen Mittelturm. Mit viel Glück hat das Rathaus im Zweiten Weltkrieg wenig gelitten und gilt heute als eines der wichtigsten deutschen Bauwerke des Historismus. Für Sprachkundige gibt es sogar Führungen auf Plattdeutsch! Parlament heißt das Restaurant in den Räumen des Rathauskellers.

    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock

    Eine Rathausführung ist zu empfehlen: Gold und Prunk, wohin das Auge blickt. So auch im großen Kaisersaal, der so heißt, weil Wilhelm II. am 19.Juni 1895 hier die Einweihung des Nord-Ostsee-Kanals feierte. Feierlich geben sich die Hamburger Honoratioren alle Jahre im Februar: Seit 1356 feiern sie dann mit "Vertretern der Hamburg freundlich gesinnten Mächte" das Matthiae-Mahl. Beim Großen Brand 1842 war das Alte Rathaus an der Trostbrücke gesprengt worden, in der Hoffnung, so das Feuer eindämmen und Schlimmeres verhindern zu können. Anschließend stritt man Jahrzehnte um einen Neubau. Erst dem Architekten Martin Haller gelang 1880 mit dem von ihm gegründeten "Rathausbaumeisterbund" der Durchbruch. Einfach war der Bau auch aus technischer Sicht nicht. 4000 Pfähle mussten in den morastigen Alstermarschboden gerammt werden. Sie tragen noch heute den 111 m breiten und 70 m tiefen Baukörper mit seinem 112 m hohen Mittelturm. Mit viel Glück hat das Rathaus im Zweiten Weltkrieg wenig gelitten und gilt heute als eines der wichtigsten deutschen Bauwerke des Historismus. Für Sprachkundige gibt es sogar Führungen auf Plattdeutsch! Parlament heißt das Restaurant in den Räumen des Rathauskellers.


  • Landungsbrücken

    Touristenattraktionen
    • Landungsbrücken© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kommt Fisch, kommt Rat!

    Auf dem Wasserbahnhof ist immer was los. 1904–10 wurde die Pontonanlage errichtet. Im Minutentakt legen Hafenfähren an und ab, dazwischen kommen der Helgoland-Katamaran oder andere Ausflugsschiffe. Wichtig für deine Orientierung ist, dass die Brücken Nummern haben. Die Hadagfähre Linie 62 z. B. findest du auf Brücke 3, ganz links, wenn man von oben kommt. Lass dich von der Hektik – werbende Hafenrundfahrtskapitäne, gehetzte Pendler, Ausflügler mit Fahrrädern – nicht verunsichern. Kauf dir ein Fischbrötchen, steig ein paar Stufen hoch, betrachte das Gewimmel von oben und freu dich, dass du jetzt kein Berufspendler bist. Spazier oben auf der großzügigen Promenade an den Museumsschiffen „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“ vorbei bis zur Hafencity – die Silhouette der Elbphilharmonie immer im Blick.

    • Landungsbrücken© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kommt Fisch, kommt Rat!

    Auf dem Wasserbahnhof ist immer was los. 1904–10 wurde die Pontonanlage errichtet. Im Minutentakt legen Hafenfähren an und ab, dazwischen kommen der Helgoland-Katamaran oder andere Ausflugsschiffe. Wichtig für deine Orientierung ist, dass die Brücken Nummern haben. Die Hadagfähre Linie 62 z. B. findest du auf Brücke 3, ganz links, wenn man von oben kommt. Lass dich von der Hektik – werbende Hafenrundfahrtskapitäne, gehetzte Pendler, Ausflügler mit Fahrrädern – nicht verunsichern. Kauf dir ein Fischbrötchen, steig ein paar Stufen hoch, betrachte das Gewimmel von oben und freu dich, dass du jetzt kein Berufspendler bist. Spazier oben auf der großzügigen Promenade an den Museumsschiffen „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“ vorbei bis zur Hafencity – die Silhouette der Elbphilharmonie immer im Blick.


  • Miniatur-Wunderland

    Touristenattraktionen
    • Miniatur-Wunderland© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Staunen ohne Gedrängel

    Superlative über Superlative und diesmal zu Recht: Was die Gebrüder Braun in der Speicherstadt verwirklicht haben, lässt sich nur so beschreiben: ein Spitzenerlebnis für die ganze Familie! Die Zahlen sind beeindruckend: Hunderttausende von Figuren, kilometerlange Gleise, sogar auf einer Brücke über das Wasser eines Fleets hinweg usw., usw. Gesteuert wird diese größte Modellbahnanlage der Welt mit Dutzenden von Computern und viel Herzblut des Teams. Überall gibt es entzückende kleine Szenarien und Sensationen: brasilianische Sambatänzerinnen, Elche im verschneiten Schweden, den Grand Canyon oder „Knuffingen“, ein Flughafen mit startenden und landenden Maschinen. Neu seit 2024 und wirklich spektakulär ist auch das Autorennen in Monaco – unglaublich, was die Jungs da mal wieder geschaffen haben. Seit Jahren zählt das Wunderland zu den beliebtesten Attraktionen Deutschlands. Gönnt euch eine Führung hinter die Kulissen oder kommt zu speziellen Abendöffnungszeiten.

    • Miniatur-Wunderland© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Staunen ohne Gedrängel

    Superlative über Superlative und diesmal zu Recht: Was die Gebrüder Braun in der Speicherstadt verwirklicht haben, lässt sich nur so beschreiben: ein Spitzenerlebnis für die ganze Familie! Die Zahlen sind beeindruckend: Hunderttausende von Figuren, kilometerlange Gleise, sogar auf einer Brücke über das Wasser eines Fleets hinweg usw., usw. Gesteuert wird diese größte Modellbahnanlage der Welt mit Dutzenden von Computern und viel Herzblut des Teams. Überall gibt es entzückende kleine Szenarien und Sensationen: brasilianische Sambatänzerinnen, Elche im verschneiten Schweden, den Grand Canyon oder „Knuffingen“, ein Flughafen mit startenden und landenden Maschinen. Neu seit 2024 und wirklich spektakulär ist auch das Autorennen in Monaco – unglaublich, was die Jungs da mal wieder geschaffen haben. Seit Jahren zählt das Wunderland zu den beliebtesten Attraktionen Deutschlands. Gönnt euch eine Führung hinter die Kulissen oder kommt zu speziellen Abendöffnungszeiten.


  • Kunsthalle

    Museen
    • Kunsthalle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kultur, die satt macht

    Das Verhältnis der Hamburger zur Kunst ist merkwürdig. Einerseits ist ihnen die Kultur ein „Staatsziel“, andererseits scheinen viele nicht zu wissen, dass die Kunsthalle eines der wichtigsten Kunstmuseen der Republik ist. In den letzten Jahren wurden über 20 Mio. in die Sanierung investiert, eine großzügige Spende der Mäzene Dorit und Alexander Otto machte es möglich. Toll ist der chronologische Rundgang im 1.Stock: Vom Wandelaltar des Meisters Bertram bis zur Nachkriegsmoderne geht es einmal rundherum. Wer mehr Zeit hat, nutzt den Kellergang, da geht‘s hinüber in die Galerie der Gegenwart. Das Spruchband von Jenny Holzer an der Decke des Durchgangs ist großartig, hochgucken! Den weißen Kubus für die Galerie der Gegenwart baute Oswald Mathias Ungers. Dort finden Sonderausstellungen statt, dazu in der Dauerausstellung Werke von u.a. Gerhard Richter, Jeff Koons und Georg Baselitz. Im Hubertus-Wald-Forum werden kleinere Sonderausstellungen gezeigt. Immer wieder neue Ideen hat man in den Restaurants: Cafe Liebermann im Altbau, The Cube in der Galerie der Gegenwart: So gibt es zu fast jeder großen Ausstellung ein speziell kreiertes Themenmenü und das ganze Jahr über jeweils Sa und So um die Mittagszeit „Art and Cube“: drei Gänge, zwei Führungen, ein Preis.

    • Kunsthalle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kultur, die satt macht

    Das Verhältnis der Hamburger zur Kunst ist merkwürdig. Einerseits ist ihnen die Kultur ein „Staatsziel“, andererseits scheinen viele nicht zu wissen, dass die Kunsthalle eines der wichtigsten Kunstmuseen der Republik ist. In den letzten Jahren wurden über 20 Mio. in die Sanierung investiert, eine großzügige Spende der Mäzene Dorit und Alexander Otto machte es möglich. Toll ist der chronologische Rundgang im 1.Stock: Vom Wandelaltar des Meisters Bertram bis zur Nachkriegsmoderne geht es einmal rundherum. Wer mehr Zeit hat, nutzt den Kellergang, da geht‘s hinüber in die Galerie der Gegenwart. Das Spruchband von Jenny Holzer an der Decke des Durchgangs ist großartig, hochgucken! Den weißen Kubus für die Galerie der Gegenwart baute Oswald Mathias Ungers. Dort finden Sonderausstellungen statt, dazu in der Dauerausstellung Werke von u.a. Gerhard Richter, Jeff Koons und Georg Baselitz. Im Hubertus-Wald-Forum werden kleinere Sonderausstellungen gezeigt. Immer wieder neue Ideen hat man in den Restaurants: Cafe Liebermann im Altbau, The Cube in der Galerie der Gegenwart: So gibt es zu fast jeder großen Ausstellung ein speziell kreiertes Themenmenü und das ganze Jahr über jeweils Sa und So um die Mittagszeit „Art and Cube“: drei Gänge, zwei Führungen, ein Preis.


  • Sankt Michaeliskirche

    Architektonische Highlights
    • Sankt Michaeliskirche© (c)iStockphoto.com, Oliver Kohn, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Ein Turm in der Nacht

    Der Michel, pardon, die St.-Michaelis-Kirche, ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Keine andere Kirche genießt bei den Hamburgern ein derartiges Ansehen. Geht es dem Michel schlecht, dann kommen sie und spenden. Der jetzige prachtvolle Barockbau wurde von den Baumeistern Johann Leonard Prey und Ernst Georg Sonnin geplant und 1786 endgültig fertiggestellt. Als ein Feuer 1906 die Kirche komplett zerstörte, entschied sich der Senat ohne Zögern für einen Wiederaufbau. Ohne einen Besuch des Michels sollte man Hamburg nicht verlassen! Am schönsten dort sind die Konzerte, z. B. während der Bach-Wochen im Herbst; romantisch die Weihnachtskonzerte und Gottesdienste, wenn das weiße Holz der Balustrade mit seinen Goldverzierungen von Kerzen erleuchtet ist. Der Turm ist 132 m hoch, 452 Stufen führen nach oben (es gibt auch einen Fahrstuhl). Beim „Nachtmichel“ gibt es ein kleines, gewärmtes Turmzimmer, etwas zu trinken – und den großartigen Nachtblick! Besichtige auch die Krypta: Hamburgs ehemaliger Musikdirektor Carl Philipp Emanuel Bach (1714–88) ist hier begraben. Der zweite Sohn von Johann Sebastian Bach hatte die Stelle 1767 als Nachfolger von Georg Philipp Telemann angetreten. Der Platz rund um den Michel wird zzt. grundsaniert. Was bleibt: Die Turmbläser. Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich. Alles andere erfährst du im Besucherzentrum rechts vom Haupteingang.

    • Sankt Michaeliskirche© (c)iStockphoto.com, Oliver Kohn, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Ein Turm in der Nacht

    Der Michel, pardon, die St.-Michaelis-Kirche, ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Keine andere Kirche genießt bei den Hamburgern ein derartiges Ansehen. Geht es dem Michel schlecht, dann kommen sie und spenden. Der jetzige prachtvolle Barockbau wurde von den Baumeistern Johann Leonard Prey und Ernst Georg Sonnin geplant und 1786 endgültig fertiggestellt. Als ein Feuer 1906 die Kirche komplett zerstörte, entschied sich der Senat ohne Zögern für einen Wiederaufbau. Ohne einen Besuch des Michels sollte man Hamburg nicht verlassen! Am schönsten dort sind die Konzerte, z. B. während der Bach-Wochen im Herbst; romantisch die Weihnachtskonzerte und Gottesdienste, wenn das weiße Holz der Balustrade mit seinen Goldverzierungen von Kerzen erleuchtet ist. Der Turm ist 132 m hoch, 452 Stufen führen nach oben (es gibt auch einen Fahrstuhl). Beim „Nachtmichel“ gibt es ein kleines, gewärmtes Turmzimmer, etwas zu trinken – und den großartigen Nachtblick! Besichtige auch die Krypta: Hamburgs ehemaliger Musikdirektor Carl Philipp Emanuel Bach (1714–88) ist hier begraben. Der zweite Sohn von Johann Sebastian Bach hatte die Stelle 1767 als Nachfolger von Georg Philipp Telemann angetreten. Der Platz rund um den Michel wird zzt. grundsaniert. Was bleibt: Die Turmbläser. Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich. Alles andere erfährst du im Besucherzentrum rechts vom Haupteingang.


  • Außenalster

    Landschaftliche Highlights
    • © katatonia82, Shutterstock

    Kein schönerer Platz an einem Sonnentag als das Ufer der Außenalster: Schwäne, Segelboote und prachtvolle Villen im Blick.

    • Schöne Aussicht, 20000 Hamburg
    • © katatonia82, Shutterstock

    Kein schönerer Platz an einem Sonnentag als das Ufer der Außenalster: Schwäne, Segelboote und prachtvolle Villen im Blick.

    • Schöne Aussicht, 20000 Hamburg

  • Ohlsdorfer Friedhof

    Botanische Gärten & Parks
    • Ohlsdorfer Friedhof© MAIRDUMONT

    Der größte Parkfriedhof der Welt ist viel mehr als nur eine Ruhestätte für Verstorbene - er ist auch ein Ausflugsziel. Auf den Bänken unter den großen Bäumen lässt sich trefflich über den Sinn des irdischen Daseins sinnieren. Architektonisch herausragend ist das 1930-32 von Fritz Schumacher erbaute Krematorium. Ein Jahr später wurde Hamburgs Oberbaudirektor von den Nazis geschasst. Etliche Prominente fanden hier ihre letzte Ruhestätte, u.a. Hans Albers, Alfred Lichtwark, Gustav Gründgens, Ida Ehre, Heinz Erhardt. Bei über 200.000 Gräbern auf einer Gesamtfläche von 400 ha gibt es viel zu sehen. Es gibt ein Infocenter und ein kleines Museum.

    • Ohlsdorfer Friedhof© MAIRDUMONT

    Der größte Parkfriedhof der Welt ist viel mehr als nur eine Ruhestätte für Verstorbene - er ist auch ein Ausflugsziel. Auf den Bänken unter den großen Bäumen lässt sich trefflich über den Sinn des irdischen Daseins sinnieren. Architektonisch herausragend ist das 1930-32 von Fritz Schumacher erbaute Krematorium. Ein Jahr später wurde Hamburgs Oberbaudirektor von den Nazis geschasst. Etliche Prominente fanden hier ihre letzte Ruhestätte, u.a. Hans Albers, Alfred Lichtwark, Gustav Gründgens, Ida Ehre, Heinz Erhardt. Bei über 200.000 Gräbern auf einer Gesamtfläche von 400 ha gibt es viel zu sehen. Es gibt ein Infocenter und ein kleines Museum.


  • Tierpark Hagenbeck

    Zoologische Gärten
    • Tierpark Hagenbeck© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Schnapp den Hering!

    „Gehen wir mal zu Hagenbeck“ – so sagen vieler Hamburger Familien immer noch, wenn sie einen Ausflug in den Tierpark nach Stellingen machen. Und es ist auch immer wieder klasse. Kattas, die einem auf die Schulter springen, lauernde Kaimane, ein sensationelles Orang-Utan-Haus, Elefanten, die aus der Hand „rüsseln“ und ein begehbares Eismeer mit Walrossen. Komm zu den Fütterungszeiten; dann ist richtig was los! Dazu gibt es eines der schönsten Tierparkgelände der Welt, seit Generationen in der Hand der Familie Hagenbeck.

    • Tierpark Hagenbeck© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Schnapp den Hering!

    „Gehen wir mal zu Hagenbeck“ – so sagen vieler Hamburger Familien immer noch, wenn sie einen Ausflug in den Tierpark nach Stellingen machen. Und es ist auch immer wieder klasse. Kattas, die einem auf die Schulter springen, lauernde Kaimane, ein sensationelles Orang-Utan-Haus, Elefanten, die aus der Hand „rüsseln“ und ein begehbares Eismeer mit Walrossen. Komm zu den Fütterungszeiten; dann ist richtig was los! Dazu gibt es eines der schönsten Tierparkgelände der Welt, seit Generationen in der Hand der Familie Hagenbeck.


  • Alster Arkaden

    Architektonische Highlights
    • © trabantos, Shutterstock

    Balkon zur Kleinen Alster, dem Verbindungsstück zwischen Binnenalster und Alsterfleet, gegenüber vom Rathausmarkt gelegen. Fast schon italienisch wirkend. Vor einigen Jahren teilweise ausgebrannt, wurden sie originalgetreu wieder aufgebaut.

    • © trabantos, Shutterstock

    Balkon zur Kleinen Alster, dem Verbindungsstück zwischen Binnenalster und Alsterfleet, gegenüber vom Rathausmarkt gelegen. Fast schon italienisch wirkend. Vor einigen Jahren teilweise ausgebrannt, wurden sie originalgetreu wieder aufgebaut.


  • Jenischpark

    Botanische Gärten & Parks
    • Jenischpark© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Park ist ebenso wie das Jenischhaus nach englischem Vorbild angelegt. Baron Caspar Voght hatte das Areal um 1800 zu einem Mustergut ausgebaut und dazu den Park am Elbhang anlegen lassen.

    • Jenischpark© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Park ist ebenso wie das Jenischhaus nach englischem Vorbild angelegt. Baron Caspar Voght hatte das Areal um 1800 zu einem Mustergut ausgebaut und dazu den Park am Elbhang anlegen lassen.


  • Hamburger Hafen

    Touristenattraktionen
    • Hamburger Hafen© Frank Siemers, DuMont Reisebildportal

    Ohne seinen Hafen wäre Hamburg nur eine Stadt unter vielen. So aber nennt es sich stolz Deutschlands "Tor zur Welt". An die 12.000 Schiffe löschen hier pro Jahr ihre Ladung oder nehmen Waren auf, die in 325 verschiedene Häfen der ganzen Welt verschifft werden. Das gesamte Hafengebiet umfasst heute 74,4 km2 einschließlich der Wasserflächen. 145 Mio. t wurden hier 2014 umgeschlagen, über die Hälfte davon in Containern. Trotz aller Rationalisierungen zählt der Hafen immer noch zu Hamburgs größten Arbeitgebern: Weit über 100.000 Menschen leben direkt oder indirekt vom Geschäft mit den Schiffen. Seit der Öffnung des Ostens gibt es einen neuen Aufschwung. Der Hamburger Hafen ist ein so genannter "offener Tidehafen". Die Zufahrt von der Nordsee über die Unterelbe wird nicht durch Schleusen reguliert, und so macht sich der Unterschied von Ebbe und Flut, eben die Tide, bis nach Hamburg hinein bemerkbar. Der Tidenhub beträgt im Hafen im Schnitt immerhin noch 3,61 m.

    • Hamburger Hafen© Frank Siemers, DuMont Reisebildportal

    Ohne seinen Hafen wäre Hamburg nur eine Stadt unter vielen. So aber nennt es sich stolz Deutschlands "Tor zur Welt". An die 12.000 Schiffe löschen hier pro Jahr ihre Ladung oder nehmen Waren auf, die in 325 verschiedene Häfen der ganzen Welt verschifft werden. Das gesamte Hafengebiet umfasst heute 74,4 km2 einschließlich der Wasserflächen. 145 Mio. t wurden hier 2014 umgeschlagen, über die Hälfte davon in Containern. Trotz aller Rationalisierungen zählt der Hafen immer noch zu Hamburgs größten Arbeitgebern: Weit über 100.000 Menschen leben direkt oder indirekt vom Geschäft mit den Schiffen. Seit der Öffnung des Ostens gibt es einen neuen Aufschwung. Der Hamburger Hafen ist ein so genannter "offener Tidehafen". Die Zufahrt von der Nordsee über die Unterelbe wird nicht durch Schleusen reguliert, und so macht sich der Unterschied von Ebbe und Flut, eben die Tide, bis nach Hamburg hinein bemerkbar. Der Tidenhub beträgt im Hafen im Schnitt immerhin noch 3,61 m.


  • KL!CK Kindermuseum

    Museen

    Anfassen und mitmachen - nicht nur erlaubt, sondern erwünscht ist das in den fünf Abteilungen des Kindermuseums. In "Urgroßmutters Alltagsleben" (ab 5 Jahren) helfen kleine Haushaltshelfer mit Rubbelbrettern bei der großen Wäsche.

    Anfassen und mitmachen - nicht nur erlaubt, sondern erwünscht ist das in den fünf Abteilungen des Kindermuseums. In "Urgroßmutters Alltagsleben" (ab 5 Jahren) helfen kleine Haushaltshelfer mit Rubbelbrettern bei der großen Wäsche.


  • Jenischhaus

    Architektonische Highlights
    • Jenischhaus© Mike Schröder, DuMont Reisebildportal

    Schon früh war der Hamburger Westen die bevorzugte Wohngegend reicher Kaufleute. Das Jenischhaus zählt zu den schönsten Landsitzen nach englischem Vorbild. Sogar Preußens Baumeister Karl Friedrich Schinkel hat mitgeplant.

    • Jenischhaus© Mike Schröder, DuMont Reisebildportal

    Schon früh war der Hamburger Westen die bevorzugte Wohngegend reicher Kaufleute. Das Jenischhaus zählt zu den schönsten Landsitzen nach englischem Vorbild. Sogar Preußens Baumeister Karl Friedrich Schinkel hat mitgeplant.


  • IBA-Dock

    Museen

    Kaum zu glauben, denn so riesig sieht es gar nicht aus: Das bunte IBA-Dock direkt gegenüber der Ballinstadt ist Deutschlands größtes schwimmendes Gebäude. Zu sehen ist die interaktive und multimediale Werkstattschau IBA at WORK, dazu ein 27 m2 großes Modell der Elbinseln. So hat man den Süden Hamburgs noch nie gesehen.

    Kaum zu glauben, denn so riesig sieht es gar nicht aus: Das bunte IBA-Dock direkt gegenüber der Ballinstadt ist Deutschlands größtes schwimmendes Gebäude. Zu sehen ist die interaktive und multimediale Werkstattschau IBA at WORK, dazu ein 27 m2 großes Modell der Elbinseln. So hat man den Süden Hamburgs noch nie gesehen.


  • Museum für Kunst und Kultur

    Museen

    Die Wohnräume des Jenisch-Hauses sind original erhalten und bilden heute den Kern des Museums für Kunst und Kultur an der Elbe.

    Die Wohnräume des Jenisch-Hauses sind original erhalten und bilden heute den Kern des Museums für Kunst und Kultur an der Elbe.


  • Alster

    Landschaftliche Highlights
    • Alster© MAIRDUMONT

    Die wunderschöne Tour rund um die Außenalster zeigt Ihnen viele Seiten Hamburgs: Sport und Kultur, Bürgerstolz und Mäzenatentum. Rechne mit gut zwei bis drei Stunden Fußmarsch. 7,5 km ist der Weg um die Außenalster lang. Ideal geeignet für die Joggingrunde, und genau dies nutzen zahllose Hamburger täglich.

    • Alster© MAIRDUMONT

    Die wunderschöne Tour rund um die Außenalster zeigt Ihnen viele Seiten Hamburgs: Sport und Kultur, Bürgerstolz und Mäzenatentum. Rechne mit gut zwei bis drei Stunden Fußmarsch. 7,5 km ist der Weg um die Außenalster lang. Ideal geeignet für die Joggingrunde, und genau dies nutzen zahllose Hamburger täglich.


  • Magdeburger Hafen

    Touristenattraktionen
    • © EMOZION, Shutterstock

    Hier schlägt das "rote Herz" der Hafencity, so hat es Oberbaudirektor Jörn Walter einst ausgedrückt. In der Verlängerung der Speicherstadt dominiert der Ziegel, anders als an der "weißen" Alster mit ihren Bürgervillen. Kritiker finden das langweilig, auch Pirat Klaus Störtebeker schaut von seinem Sockel gegenüber an der Korea-Brücke ziemlich trotzig auf die protzig-hohen Arkaden mit den teuren Restaurants.

    • Osakaallee, 20457 Hamburg
    • © EMOZION, Shutterstock

    Hier schlägt das "rote Herz" der Hafencity, so hat es Oberbaudirektor Jörn Walter einst ausgedrückt. In der Verlängerung der Speicherstadt dominiert der Ziegel, anders als an der "weißen" Alster mit ihren Bürgervillen. Kritiker finden das langweilig, auch Pirat Klaus Störtebeker schaut von seinem Sockel gegenüber an der Korea-Brücke ziemlich trotzig auf die protzig-hohen Arkaden mit den teuren Restaurants.

    • Osakaallee, 20457 Hamburg

  • Chilehaus

    Architektonische Highlights
    • Chilehaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Schildkröten und Stufen zählen

    Das Chilehaus galt bei seiner Fertigstellung 1924 als „architektonisches Weltwunder“ und irgendwie ist es das auch heute noch: Wer‘s nicht glauben will – einfach mal vorne an die Spitze stellen und zum Steinadler hochschauen. Das waren noch Architekten, was? Über 4 Mio. rote Klinker verbaute Architekt Fritz Höger im Auftrag des Kaufmanns Henry B. Sloman. Der verdiente sein Vermögen mit dem Salpeterhandel mit Chile, daher der Name Chilehaus. Sichtbar ist dies an den hübschen Tierfiguren mit Motiven aus Südamerika (z. B. im Innenhof Portal A, Treppenhaus links). Der Bau galt damals als Fanal für Hamburgs Wiederaufstieg nach dem Ersten Weltkrieg.

    • Chilehaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Schildkröten und Stufen zählen

    Das Chilehaus galt bei seiner Fertigstellung 1924 als „architektonisches Weltwunder“ und irgendwie ist es das auch heute noch: Wer‘s nicht glauben will – einfach mal vorne an die Spitze stellen und zum Steinadler hochschauen. Das waren noch Architekten, was? Über 4 Mio. rote Klinker verbaute Architekt Fritz Höger im Auftrag des Kaufmanns Henry B. Sloman. Der verdiente sein Vermögen mit dem Salpeterhandel mit Chile, daher der Name Chilehaus. Sichtbar ist dies an den hübschen Tierfiguren mit Motiven aus Südamerika (z. B. im Innenhof Portal A, Treppenhaus links). Der Bau galt damals als Fanal für Hamburgs Wiederaufstieg nach dem Ersten Weltkrieg.


  • Mahnmal St. Nikolai

    Architektonische Highlights
    • Sankt Nikolaikirche© Frank Siemers, DuMont Reisebildportal
    • Nikolaikirchturm© Frank Siemers, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gegen das Vergessen

    Nur der 147,50 m hohe Turm überlebte den Bombenhagel im Krieg, heute ist der Turm ein Mahnmal. Die frühere Hauptkirche war bei ihrer Zerstörung noch gar nicht so alt: Nach dem Großen Brand war sie als mittelalterlichgotische Kathedrale wiederauferstanden. Im Eintrittspreis für das Kriegsdokumentationszentrum ist die Fahrkarte für den gläsernen Fahrstuhl im Turm inbegriffen. Die Aussichtsplattform in 76 m Höhe bietet einen fantastischen Rundblick, der ergänzt wird durch beeindruckende Fotos vom zerstörten Hamburg.

    • Sankt Nikolaikirche© Frank Siemers, DuMont Reisebildportal
    • Nikolaikirchturm© Frank Siemers, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gegen das Vergessen

    Nur der 147,50 m hohe Turm überlebte den Bombenhagel im Krieg, heute ist der Turm ein Mahnmal. Die frühere Hauptkirche war bei ihrer Zerstörung noch gar nicht so alt: Nach dem Großen Brand war sie als mittelalterlichgotische Kathedrale wiederauferstanden. Im Eintrittspreis für das Kriegsdokumentationszentrum ist die Fahrkarte für den gläsernen Fahrstuhl im Turm inbegriffen. Die Aussichtsplattform in 76 m Höhe bietet einen fantastischen Rundblick, der ergänzt wird durch beeindruckende Fotos vom zerstörten Hamburg.


  • Großneumarkt

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Zu Besuch bei Brahms, Bach, Telemann

    Der „Große Neumarkt“ (so genannt, weil es bereits den kleineren Neumarkt bei der Nikolaikirche gab) war einst Sammelplatz der Hamburger Bürgerwache. Heute gibt es auf dem Großneumarkt viele gute Kneipen; im Sommer kann man dort romantisch unter Lichtern schmausen. Es lohnt ein kleiner Spaziergang weg vom Platz durch die Neustadt – das Viertel lag einst außerhalb der historischen Stadtmauern, im Gegensatz zur Altstadt. Toll geworden ist das Komponistenquartier in den hübsch restaurierten Fachwerkhäusern in der Peterstraße: Johannes Brahms, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann (u. a.) werden hier mit eigenen kleinen Museen geehrt.

    Insider-Tipp
    Zu Besuch bei Brahms, Bach, Telemann

    Der „Große Neumarkt“ (so genannt, weil es bereits den kleineren Neumarkt bei der Nikolaikirche gab) war einst Sammelplatz der Hamburger Bürgerwache. Heute gibt es auf dem Großneumarkt viele gute Kneipen; im Sommer kann man dort romantisch unter Lichtern schmausen. Es lohnt ein kleiner Spaziergang weg vom Platz durch die Neustadt – das Viertel lag einst außerhalb der historischen Stadtmauern, im Gegensatz zur Altstadt. Toll geworden ist das Komponistenquartier in den hübsch restaurierten Fachwerkhäusern in der Peterstraße: Johannes Brahms, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann (u. a.) werden hier mit eigenen kleinen Museen geehrt.


  • Mönckebergstraße

    Touristenattraktionen
    • Mönckebergstraße© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Nachts in der City

    In einem eleganten Bogen wurde die 29 m breite Straße 1908–11 durch die Altstadt geschlagen. Gleichzeitig fräste man sich für eine U-Bahn durchs Erdwerk. Handwerker, Fuhrleute und Arbeiter wurden umgesiedelt, einige Jahre zuvor hatte in den Gassen rund um die Jakobikirche die Cholera gewütet. Nun entstanden Kontorhäuser; der Mönckebergbrunnen am Anfang der Spitalerstraße wurde von Fritz Schumacher entworfen, zur „Förderung des städtischen Lebens“. Lebendig war und ist es auf der Mönckebergstraße immer; doch die Pandemie und die überall grassierende Krise der deutschen Innenstadt haben Lücken gerissen: Zwei Kaufhäuser gegenüber vom Hauptbahnhof wurden geschlossen. Das eine wird nun saniert, für Büros und Wohnungen. Das andere heißt jetzt Jupiter und zeigt da, wo früher Sportschuhe verkauft wurden, viel alternative Kunst, Architektur und Design Mode in Pop-up-Stores und vieles mehr.Abends finden auf dem Dach oft coole Partys statt. Leckere Drinks!

    • Mönckebergstrasse, 20095 Hamburg
    • Mönckebergstraße© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Nachts in der City

    In einem eleganten Bogen wurde die 29 m breite Straße 1908–11 durch die Altstadt geschlagen. Gleichzeitig fräste man sich für eine U-Bahn durchs Erdwerk. Handwerker, Fuhrleute und Arbeiter wurden umgesiedelt, einige Jahre zuvor hatte in den Gassen rund um die Jakobikirche die Cholera gewütet. Nun entstanden Kontorhäuser; der Mönckebergbrunnen am Anfang der Spitalerstraße wurde von Fritz Schumacher entworfen, zur „Förderung des städtischen Lebens“. Lebendig war und ist es auf der Mönckebergstraße immer; doch die Pandemie und die überall grassierende Krise der deutschen Innenstadt haben Lücken gerissen: Zwei Kaufhäuser gegenüber vom Hauptbahnhof wurden geschlossen. Das eine wird nun saniert, für Büros und Wohnungen. Das andere heißt jetzt Jupiter und zeigt da, wo früher Sportschuhe verkauft wurden, viel alternative Kunst, Architektur und Design Mode in Pop-up-Stores und vieles mehr.Abends finden auf dem Dach oft coole Partys statt. Leckere Drinks!

    • Mönckebergstrasse, 20095 Hamburg

  • Große Elbstraße

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Käpt‘ns View von der Brücke

    Es ist schon eine Weile her, dass die Straße wegen ihres Autostrichs verrufen war. Heute steht ein Neubau am anderen, im PR-Sprech heißt das: „Perlenkette am Elbufer“. Von den „Perlen“ stehen viele leer; das Übliche: Glas, Beton, zu hohe Mieten. Trotzdem ist der Spaziergang vom Fischmarkt bis Övelgönne direkt am Elbufer spannend. Es gibt zahllose Restaurants, für eine Pause immer gut ist Hummer Peddersen. Wer etwas mehr Zeit hat, macht einen Abstecher hoch zum Elbhang, auf den „Elbhöhenweg“, und schaut sich das Ganze von oben an. Im Prinzip kannst du von hier aus auch die gut 20 km bis nach Wedel weiterlaufen. Eine tolle Wanderung! Oder du kommst mit der Fähre 62 und steigst am Fähranleger Dockland aus; so heißt auch das steil aufragende Bürogebäude. Nun wird es sportlich: Raus aus dem Schiff, und hopphopp hoch die Treppen bis ganz nach oben. Fühlt sich an wie auf der Kommandobrücke eines Schiffes. Einfach fantastisch dieser Blick!

    • Große Elbstraße, 22767 Hamburg
    Insider-Tipp
    Käpt‘ns View von der Brücke

    Es ist schon eine Weile her, dass die Straße wegen ihres Autostrichs verrufen war. Heute steht ein Neubau am anderen, im PR-Sprech heißt das: „Perlenkette am Elbufer“. Von den „Perlen“ stehen viele leer; das Übliche: Glas, Beton, zu hohe Mieten. Trotzdem ist der Spaziergang vom Fischmarkt bis Övelgönne direkt am Elbufer spannend. Es gibt zahllose Restaurants, für eine Pause immer gut ist Hummer Peddersen. Wer etwas mehr Zeit hat, macht einen Abstecher hoch zum Elbhang, auf den „Elbhöhenweg“, und schaut sich das Ganze von oben an. Im Prinzip kannst du von hier aus auch die gut 20 km bis nach Wedel weiterlaufen. Eine tolle Wanderung! Oder du kommst mit der Fähre 62 und steigst am Fähranleger Dockland aus; so heißt auch das steil aufragende Bürogebäude. Nun wird es sportlich: Raus aus dem Schiff, und hopphopp hoch die Treppen bis ganz nach oben. Fühlt sich an wie auf der Kommandobrücke eines Schiffes. Einfach fantastisch dieser Blick!

    • Große Elbstraße, 22767 Hamburg

  • Hanseviertel

    Architektonische Highlights
    • © Flori0, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hanse-Hummer

    Ganz neu und schick soll auch das Hanseviertel wieder werden. Gestartet ist schon mal der Foodcourt Le Big Tamtam im Untergeschoss, bunt und lässig. Also, auch wenn die City in der Krise ist – solang es den Hummerstand im Hanseviertel gibt, ist noch nicht alles verloren. Deshalb: einmal im Leben Hummer schlemmen.

    • © Flori0, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hanse-Hummer

    Ganz neu und schick soll auch das Hanseviertel wieder werden. Gestartet ist schon mal der Foodcourt Le Big Tamtam im Untergeschoss, bunt und lässig. Also, auch wenn die City in der Krise ist – solang es den Hummerstand im Hanseviertel gibt, ist noch nicht alles verloren. Deshalb: einmal im Leben Hummer schlemmen.


  • Deichtorhallen

    Museen
    Insider-Tipp
    1 Ticket, 6 Häuser

    Früher gab es in den zwei Markthallen frische Blumen und Gemüse, heute große Kunst: Das Haus der Fotografie wird allerdings bis ca. 2025 grundsaniert. Bis dahin werden Fotoausstellungen in einer temporären Containerhalle gezeigt. Ein schöner Ort ist das Restaurant Berliner Bahnhof, im Sommer mit Stühlen auf der Wiese. Eine gute Idee ist die Kunstmeile, zu der sich sechs Museen (u. a. Deichtorhallen, Kunsthalle, Kunstverein) in der City zusammengeschlossen haben. Mit dem Kunstmeilenpass besuchst du innerhalb von drei Tagen alle sechs Häuser.

    Insider-Tipp
    1 Ticket, 6 Häuser

    Früher gab es in den zwei Markthallen frische Blumen und Gemüse, heute große Kunst: Das Haus der Fotografie wird allerdings bis ca. 2025 grundsaniert. Bis dahin werden Fotoausstellungen in einer temporären Containerhalle gezeigt. Ein schöner Ort ist das Restaurant Berliner Bahnhof, im Sommer mit Stühlen auf der Wiese. Eine gute Idee ist die Kunstmeile, zu der sich sechs Museen (u. a. Deichtorhallen, Kunsthalle, Kunstverein) in der City zusammengeschlossen haben. Mit dem Kunstmeilenpass besuchst du innerhalb von drei Tagen alle sechs Häuser.


  • Ballinstadt

    Museen
    • © shutternelke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ship-Hopping at its best

    An die 5 Mio. Menschen zogen einst über Hamburg in die Welt. Viele von ihnen verbrachten ihre letzten Wochen auf deutschem Boden in den Baracken der Auswandererstadt auf der Veddel, die der damalige Hapag-Chef Albert Ballin Ende des 19.Jhs. erbauen ließ. Richtig alt ist hier nichts, denn die drei Hallen sind neu wieder auferstanden, allerdings nach Originalplänen. Ein nettes Erlebnismuseum mit vielen Details zur oft tragischen Geschichte der Auswanderung. Jeder kann am PC nach seinen Vorfahren forschen: Alle Passagierlisten seit 1840 sind eingepflegt! Besonders schön ist die Anfahrt mit den Schiffen der Maritimen Circle Line: Mit denen kannst du kreuz und quer durch den Hafen acht Ziele ansteuern und beliebig ein- und aussteigen.

    • © shutternelke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ship-Hopping at its best

    An die 5 Mio. Menschen zogen einst über Hamburg in die Welt. Viele von ihnen verbrachten ihre letzten Wochen auf deutschem Boden in den Baracken der Auswandererstadt auf der Veddel, die der damalige Hapag-Chef Albert Ballin Ende des 19.Jhs. erbauen ließ. Richtig alt ist hier nichts, denn die drei Hallen sind neu wieder auferstanden, allerdings nach Originalplänen. Ein nettes Erlebnismuseum mit vielen Details zur oft tragischen Geschichte der Auswanderung. Jeder kann am PC nach seinen Vorfahren forschen: Alle Passagierlisten seit 1840 sind eingepflegt! Besonders schön ist die Anfahrt mit den Schiffen der Maritimen Circle Line: Mit denen kannst du kreuz und quer durch den Hafen acht Ziele ansteuern und beliebig ein- und aussteigen.


  • Cap San Diego

    Museen
    • Cap San Diego© Mike Schröder, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Dunkel unter Deck

    Weiß und schlank liegt der Stückgutfrachter an der Überseebrücke, dort, wo früher die Kreuzfahrtschiffe anlegten. Die 1961 vom Stapel gelaufene Cap San Diego gilt als größtes fahrtüchtiges ziviles Museumsschiff der Welt. Du kannst an Bord übernachten, Konzerte hören oder im Escape Room Rätsel lösen.

    • Cap San Diego© Mike Schröder, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Dunkel unter Deck

    Weiß und schlank liegt der Stückgutfrachter an der Überseebrücke, dort, wo früher die Kreuzfahrtschiffe anlegten. Die 1961 vom Stapel gelaufene Cap San Diego gilt als größtes fahrtüchtiges ziviles Museumsschiff der Welt. Du kannst an Bord übernachten, Konzerte hören oder im Escape Room Rätsel lösen.


  • Hayns Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Andreas Krumwiede, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schwan ahoi!

    Ach ja, Eppendorf: Schicke Läden, schicke Leute, schicke Restaurants. Zwischendrin findet man auch immer noch viel Alteingesessenes, kleine Bücherläden und nette Boutiquen, z.B. im Lehmweg, der zu Hamburgs „Notting Hill“ werden soll. Ein wunderschön verträumtes Fleckchen altes Eppendorf ist der Hayns Park direkt am Alsterlauf. Im Sommer rangeln die Griller um die besten Plätze auf dem Rasen, in dem großen Planschbecken toben Kinder, und alle zusammen verscheuchen die Gänse. Hier findet sich mit dem Bootshaus Silwar auch Hamburgs ältestes Bootshaus, seit 1874 ein Treff für Kanufreunde. Miete den Schwan oder ein klassisches Boot und ab aufs Wasser!

    • © Andreas Krumwiede, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schwan ahoi!

    Ach ja, Eppendorf: Schicke Läden, schicke Leute, schicke Restaurants. Zwischendrin findet man auch immer noch viel Alteingesessenes, kleine Bücherläden und nette Boutiquen, z.B. im Lehmweg, der zu Hamburgs „Notting Hill“ werden soll. Ein wunderschön verträumtes Fleckchen altes Eppendorf ist der Hayns Park direkt am Alsterlauf. Im Sommer rangeln die Griller um die besten Plätze auf dem Rasen, in dem großen Planschbecken toben Kinder, und alle zusammen verscheuchen die Gänse. Hier findet sich mit dem Bootshaus Silwar auch Hamburgs ältestes Bootshaus, seit 1874 ein Treff für Kanufreunde. Miete den Schwan oder ein klassisches Boot und ab aufs Wasser!


  • Reeperbahn

    Touristenattraktionen
    • Reeperbahn© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Bunte Heimat für alle – schon immer

    Nun gib es schon zu: Auf die Reeperbahn bist du neugierig. Wo auch sonst bekommt man so ungeniert Kontakt zum Rotlichtmilieu? Der käufliche Sex spielt hier immer noch eine Rolle; einige Hundert Prostituierte sind registriert, dazu kommt eine hohe Dunkelziffer. Tagsüber ist das eher traurig, abends, mit Lichtern und Leuchtreklamen, schön bunt. Kiezführungen gibt’s wie Sand am Meer, viele schrill und schräg und keine Geheimtipps mehr. Empfehlenswert sind die Führungen vom St. Pauli Office, z. B. die Queertour, auf der es auch um Spurensuche geht. Die LGBTQI+-Community fand nämlich schon immer eine Heimat auf St. Pauli. Mit Pause in der ältesten Schwulenbar Hamburgs. Gönn dir einen Drink im Clouds, der Bar der Tanzenden Türme, und gewinne den Überblick oder tanz dir die Füße wund im Mojo-Club. Dessen Eingang sieht man übrigens nur, wenn geöffnet und die Wand im Boden versenkt ist. Drumherum wird gebaut und gentrifiziert, was die Kräne hergeben, doch das heißt nicht, dass der ganze Kiez jugendfrei geworden ist. Rund um Davidstraße, Talstraße oder Hamburger Berg gibt‘s weiter Prostitution, Drogen, auch Kriminalität. Die schönste Gelegenheit, die immer noch tollen Seiten der Straße kennenzulernen, bietet das Reeperbahnfestival im Herbst: eine Karte für alle Clubs, durchtanzen bis zum Morgen! Wenn‘s geht, nicht Fr/Sa kommen: Wild gewordene Junggesellinnen-Abschiedstrupps und andere Horden nehmen einem jeden Spaß.

    • Reeperbahn© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Bunte Heimat für alle – schon immer

    Nun gib es schon zu: Auf die Reeperbahn bist du neugierig. Wo auch sonst bekommt man so ungeniert Kontakt zum Rotlichtmilieu? Der käufliche Sex spielt hier immer noch eine Rolle; einige Hundert Prostituierte sind registriert, dazu kommt eine hohe Dunkelziffer. Tagsüber ist das eher traurig, abends, mit Lichtern und Leuchtreklamen, schön bunt. Kiezführungen gibt’s wie Sand am Meer, viele schrill und schräg und keine Geheimtipps mehr. Empfehlenswert sind die Führungen vom St. Pauli Office, z. B. die Queertour, auf der es auch um Spurensuche geht. Die LGBTQI+-Community fand nämlich schon immer eine Heimat auf St. Pauli. Mit Pause in der ältesten Schwulenbar Hamburgs. Gönn dir einen Drink im Clouds, der Bar der Tanzenden Türme, und gewinne den Überblick oder tanz dir die Füße wund im Mojo-Club. Dessen Eingang sieht man übrigens nur, wenn geöffnet und die Wand im Boden versenkt ist. Drumherum wird gebaut und gentrifiziert, was die Kräne hergeben, doch das heißt nicht, dass der ganze Kiez jugendfrei geworden ist. Rund um Davidstraße, Talstraße oder Hamburger Berg gibt‘s weiter Prostitution, Drogen, auch Kriminalität. Die schönste Gelegenheit, die immer noch tollen Seiten der Straße kennenzulernen, bietet das Reeperbahnfestival im Herbst: eine Karte für alle Clubs, durchtanzen bis zum Morgen! Wenn‘s geht, nicht Fr/Sa kommen: Wild gewordene Junggesellinnen-Abschiedstrupps und andere Horden nehmen einem jeden Spaß.


  • Stolpersteine Hamburg

    Touristenattraktionen
    • Stolpersteine© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wo Steine das Gedenken wachhalten

    Vor dem Krieg war das Viertel das Zentrum jüdischen Lebens. Von den gut 30 000 jüdischen Hamburgern wurden Tausende von den Nazis ermordet. Wer mit wachem Auge durchs Viertel spaziert, entdeckt überall die „Stolpersteine“, kleine Messingquader, eingelassen in die Gehsteige. Sie erinnern an die Deportierten, die in den jeweiligen Häusern lebten, in der Hallerstr. 76 z. B. Hamburgs bekannter Oberrabbiner Joseph Carlebach: Von der einst großen Familie starben fast alle eines gewaltsamen Todes. Die zentrale, 1938 zerstörte Synagoge stand auf dem Bornplatz – seit einigen Jahren wird um den Wiederaufbau gestritten.

    • Stolpersteine© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wo Steine das Gedenken wachhalten

    Vor dem Krieg war das Viertel das Zentrum jüdischen Lebens. Von den gut 30 000 jüdischen Hamburgern wurden Tausende von den Nazis ermordet. Wer mit wachem Auge durchs Viertel spaziert, entdeckt überall die „Stolpersteine“, kleine Messingquader, eingelassen in die Gehsteige. Sie erinnern an die Deportierten, die in den jeweiligen Häusern lebten, in der Hallerstr. 76 z. B. Hamburgs bekannter Oberrabbiner Joseph Carlebach: Von der einst großen Familie starben fast alle eines gewaltsamen Todes. Die zentrale, 1938 zerstörte Synagoge stand auf dem Bornplatz – seit einigen Jahren wird um den Wiederaufbau gestritten.