Brüssel

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Stichworte

Von Bier über Comics bis Zirkus: Mit Flair und Laisser-faire ändert Brüssel immer wieder sein Gesicht

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    Bier

    In Brüssel ist Bier nicht einfach nur Bier. Der besondere Hefetyp dekkera bruxelliensis (in der Fachliteratur auch als brettanomyces bruxelliensis oder brettanomyces lambicus bekannt) kommt nur im Wasser der Senne und in der Luft in Brüssel und Umgebung vor – und löst eine spontane Gärung aus. Am besten gelingt sie mit einer Mischung von Gersten- und Weizen-Malz und altem Hopfen, in flachen Becken auf Dachböden, in den kühlen Monaten November bis April. So entsteht säuerliches, trübes Lambic. In alten Eichenfässern reift es bis zu drei Jahre. Verschiedene Jahrgänge werden verschnitten und in bauchigen Flaschen zum zweiten Mal vergoren. Das Resultat ist das fein perlende, frische Gueuze, das wegen seiner Herstellung von den Brüsselern auch liebevoll-spöttisch „unser Champagner“ genannt wird. Manchmal werden ganze Kirschen mit Lambic zu Kriek vergoren, einem Lieblingsgetränk der Brüsseler an heißen Tagen. Inzwischen gibt es auch Spezialitäten mit Himbeeren, Pfirsichen oder Weintrauben. In Brüssel stellt nur noch das Familienunternehmen Cantillon Gueuze her, im westlich angrenzenden Pajottenland brauen rund ein Dutzend Kleinbetriebe. Ein echter Geheimtipp sind die feinen Spezialbiere, die junge Nachfahren traditioneller Brüsseler Brauerdynastien in den letzten Jahren gegründet haben: Ekla Super Pils von L'Imprimerie und La Saison, Stouterik und Zinnebir der Brasseries de la Senne.


    Bobos

    Yuppies sind out. Ihr hemmungslos zur Schau gestellter Konsum passt nicht mehr zum Zeitgeist. Die Bobos – Bourgeois-bohémiens, bürgerliche Bohemiens, besitzen ebenso viele Diplome und Ideen, verdienen ebenso gut wie die Yuppies. Aber sie geben sich diskreter. Keine aufgemotzten Luxusautos, auffallende Markenkleidung und home cinemas in sündhaft teuren Appartements, sondern hübsch renovierte Häuser in Saint-Gilles oder Ixelles, Möbel und Mode von jungen Brüsseler stylistes, Lebensmittel von Biomärkten, Teilnahme am hochkarätigen und schrägen Kulturleben, Bildungsreisen – durch und durch classe.


    Chansons

    Brüssel ist eine Hochburg des Chansons, auch wenn das nicht allzu bekannt ist. Der berühmte Chansonsänger Jacques Brel (1929–78) war ein waschechtes ketje (wie die Brüsseler ihre Kids nennen). Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er auf Tahiti, doch er behielt bis zu seinem Tod den ersten Wohnsitz in seiner Heimatstadt. Bekannt ist sein Hit Bruxelles, in dem er eine Stadt besingt, die zerstört worden ist. In Madeleine kommen die leckeren Fritten zur Sprache, Les bonbons verherrlicht Grand' Place und Pralinen. Zeitgleich mit Brel und in denselben Brüsseler Clubs debütierte auch Barbara, eine enge Freundin von Brel. Heutzutage inspiriert die kosmopolitische Mischung von Brüssel Chansonniers wie die Belgier Arno, Maurane und Marie Warnant. Ganz heiße Tipps: Marie Daulne und ihre girls von Zap Mama und Baloji, Kongo-Belgier, die dem Brüsseler Viertel Matongé ein Denkmal setzen.


    Comics

    Brüssel ist eine Hochburg der Comics. 1929 veröffentlichte Hergé die erste Folge einer Geschichte von Tintin (Tim) und Milou (Struppi). Sein ligne claire (sparsamer Strich) genannter Zeichenstil wurde prägend, Hergés Geburtsstadt Brüssel mit seinen vielen Zeitungsredaktionen und Verlagen zum Mekka der Schöpfer der „9. Kunst“. Im Nu eroberten auch andere Brüsseler Comiczeichner die Welt: André Franquin mit dem Fabeltier Marsupilami, Edgar P. Jacobs mit Blake und Mortimer. Am erfolgreichsten wurden die Schlümpfe von Peyo. In den 1980er-Jahren machten Philippe Geluck, der Erfinder der altklugen Katze, François Schuiten („Die geheimnisvollen Städte“) und Yslaire („Der XX. Himmel“) Furore. Zu den wichtigsten Zeichnern der jüngsten Generation zählen Dominique Goblet, Midam und Thierry van Hasselt. Einen hervorragenden Überblick bietet das Centre Belge de la Bande Dessinée. An 35 Fassaden mit monumentalen Arbeiten führt ein Comic-Spaziergang vorbei (Führer beim Fremdenverkehrsamt erhältlich). Es gibt Dutzende von Spezialläden, auch für Originalseiten und antiquarische Ausgaben – und seit 1976 eine Masterausbildung an der Kunsthochschule Saint-Luc.


    Demos

    Belgier und Brüsseler insbesondere sind geborene rouspeteurs, Meckerer und Stänkerer. Kein Wunder, dass sie gerne diskutieren und demonstrieren. Kaum eine Woche vergeht ohne Protestmarsch. Tierschützer und Weltverbesserer, Piloten und Polizisten tragen ihre Anliegen mit Spanntüchern und Megafonen auf Boulevards und Sit-ins vor. Nur vor Parlament und Palast des Königs dürfen sie sich nicht versammeln. Noch mehr Farbe und Getöse beschert die EU. Vor Kommission und Ministerrat protestieren immer wieder Gruppen von Lappland bis Gibraltar für oder gegen einen anstehenden Beschluss.


    Freimaurer

    Mit einer einzigartigen Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft, Politik und Kunst haben die Freimaurer Brüssel geprägt. 1834 gründeten die Logen die Université Libre de Bruxelles (ULB) als Gegengewicht zur Katholischen Universität Löwen. Dort waren Forschung und Lehre den strengen päpstlichen Dogmen unterworfen. Die ULB hingegen wählte die Devise „Scientia vincere tenebras“ (Die Wissenschaft siegt über den Okkultismus) und praktizierte die Freiheit von Forschung und Lehre. Dadurch wurden in der Medizin große Fortschritte erzielt und neue Disziplinen wie Soziologie oder Handelswissenschaft eingeführt.

    Freimaurer, die an der ULB studiert hatten – insbesondere Jura –, gründeten 1846 die Liberale Partei. Ihre Doktrin wurde in den Logen ausgearbeitet, die gesamte Elite an der ULB ausgebildet. Bis 1983 stellte die Liberale Partei ununterbrochen die Brüsseler Bürgermeister. Dann zog erstmals ein Sozialist ins Rathaus an der Grand' Place ein – der wiederum Freimaurer war. Schließlich waren es progressive Logenbrüder, die 1885 die Belgische Arbeiterpartei gründeten.

    Aber nicht nur Politik und Wissenschaft, auch die Kunst wurde in Brüssel maßgeblich von Freimaurern beeinflusst. Victor Horta (1861–1947), der Schöpfer des Jugendstils, war Freimaurer. Seine ersten Palais entwarf er für Professoren der ULB. Die revolutionären zentralen Treppenhäuser mit Absätzen, die nahtlos in die Räume übergehen, und mit Licht spendenden Glaskuppeln sind eine Umsetzung des freimaurerischen Wegs zur Erkenntnis. Die Verflechtung der Logen mit der Politik führte dazu, dass Victor Horta und seine Assistenten auch öffentliche Aufträge bekamen: Viele Schulen und Schwimmbäder, Sozialwohnungen und Krankenhäuser, der Palais des Beaux-Arts und der Zentralbahnhof sind allesamt wichtige Jugendstil-Sehenswürdigkeiten. Nicht sichtbar, aber weiterhin ausgeprägt ist der Einfluss der Logen an der Freien Universität Brüssel.


    Kongo

    Bereits als junger Mann hatte der spätere König Leopold II. eine klare Zielvorstellung: Belgien braucht eine Kolonie! Für die zweite Wirtschaftsmacht Europas wünschte er sich grandeur, aber auch neue Absatzmärkte, etwa für die Eisenbahnbauer, und neue Rohstoffquellen. Die Berliner Konferenz, die 1884/85 die Aufteilung Afrikas unter den Kolonialmächten regelte, sprach dem Belgier das „Herz“ des Kontinents zu. Es wurde zum persönlichen Privatbesitz des Regenten erklärt. Die Erschließung des riesigen Kongo-Freistaates verschlang Unsummen. Der Monarch musste bei der Regierung Geld leihen und den Kongo verpfänden. 1908 ging er in belgischen Staatsbesitz über. Eine ausgedehnte, private Krondomäne warf jedoch stattliche Gewinne ab. Dort wurde Gummi gewonnen, der Grundstoff für die boomende Reifenindustrie. Die Erntearbeiter wurden brutal behandelt, viele kamen ums Leben. Leopold II. wurde dafür international scharf verurteilt. Er steckte in einem Dilemma: Zwar war er gegen die Misshandlung der kongolesischen Arbeitskräfte, gleichzeitig jedoch auf die Einkünfte erpicht.

    Die Gewinne flossen u. a. in repräsentative Gebäude und den Ausbau der belgischen Hauptstadt. Das Palais du Roi bekam imperiale Allüre, die Privatresidenz Château de Laeken stattliche Seitenflügel und die traumhaften Gewächshäuser. In den Parc du Cinquantenaire kamen Skulpturen der besten Bildhauer und der Triumphbogen. Bei der Stadterweiterung drängte der König auf eindrucksvolle, lange Achsen. Über Strohmänner kaufte er in den neuen Bezirken ausgedehnte Grundflächen auf, um Landschaftsparks anzulegen. Sie machen Brüssel heute noch lebenswert – auch für Kongolesen und andere Afrikaner, die nach dem Ende des Kolonialzeitalters vor ethnischen Konflikten und wirtschaftlichem Elend in den neuen Diktaturen in die belgische Hauptstadt emigrierten.


    Mode

    Dank der Modeabteilungen an den Hochschulen für Gestaltung La Cambre und Saint-Luc und vor allem dank der PR durch die Modenschau Modo brussels und deren Preise erobern Brüsseler Stars die Welt: José Enrique Oña Selfa entwirft die Haute Couture von Loewe, Jean-Paul Knott gibt nicht nur im eigenen Brüsseler Haus, sondern auch bei Cerruti den Ton an, sein langjähriger Assistent Cédric Charlier tut das bei Cacharel. Olivier Theyskens wechselte von der Spitze von Rochas über Nina Ricci zur New Yorker Kultmarke Theory. Laetitia Crahay leitet die Accessoireabteilung von Chanel. Xavier Delcour ist der Darling von Pop und Rock, von Mick Jagger bis Placebo. Daniele Controversio stylt bei den Kultmarken Diesel, La Maison Margiela und Vivienne Westwood. Cathy Pill und Gérald Wathelet haben mit eigenen Haute-Couture-Häusern in Paris Erfolg, während Christophe Coppens mit avantgardistischen Accessoires weltweit vertreten ist. Jede Saison wird ein neues Talent entdeckt: Matthieu Blazy und die Designerduos Girls from Omsk, L&A Mäthger, Own sowie Sandrina Fasoli und Simon-Pierre Toussaint sind derzeit top und hot.


    Ökologie

    1980 wurde im frankophonen Belgien die grüne Partei Ecolo gegründet. Seitdem ist ihr Einfluss stetig gewachsen: 1995–2006 stellten sie im Bezirk Brüssel-Stadt den Beigeordneten für Stadt- und Raumplanung, seit 2004 ist eine Grüne Umweltministerin in der Brüsseler Regionalregierung. Bei den Regionalwahlen 2009 bekam Ecolo satte 20 Prozent. Die anderen Parteien haben nach und nach das grüne Gedankengut aufgegriffen – zum Nutzen der Bewohner. Fahrradfahren und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel werden gefördert, an Straßen werden vermehrt Bäume gepflanzt. Neue Parks lockern das Büroviertel an der Gare du Nord auf und machen bisher trostlose Gegenden attraktiv.

    Teile der großen Grünflächen stehen unter Naturschutz und sichern so die Biodiversität. Immer mehr Stadtbezirke stellen auch Grundstücke für Bio-Gemüsegärten zur Verfügung. Wenn Planungsverfahren zu lange dauern, pflanzt die Green Guerilla bei Nacht und Nebel Blumen und Sträucher – gesetzlich verboten, aber mit typisch Brüsseler Gelassenheit geduldet. Das hört allerdings auf, wenn grüne Aktivisten die Luft aus den Reifen von spritfressenden Geländewagen lassen. Einhellig positiv steht die Bevölkerung zur LED-Beleuchtung öffentlicher Gebäude. Die sehen damit viel schöner aus, und das zum Spartarif.


    Stadtsucht

    Wie alle Großstädte litt Brüssel unter der Stadtflucht der besser situierten Familien ins Grüne. Seit Mitte der 1990er-Jahre nimmt die Zahl der Einwohner jedoch wieder zu. Hoch qualifizierte, gut verdienende junge Leute, selbst mit Kindern, weisen gar Symptome einer regelrechten Stadtsucht auf. Lautlos verdrängen sie in Bezirken mit dem Charme der Belle Époque sozial schwächere Gruppen. Lofts in alten Fabriken und Lagerhallen, am liebsten am Kanal, den sie mit Seine oder Themse vergleichen, finden reißenden Absatz. Der letzte Schrei sind Apartments in Hochhäusern, je höher, desto besser. Von unten nicht schön, aber mit herrlicher Aussicht!


    Zirkus

    Über den EU-Zirkus wird oft gespottet, insbesondere über den Wanderzirkus des Europaparlaments zwischen Brüssel, Luxemburg und Straßburg. Brüssel ist allerdings im wörtlichen Sinne eine Hochburg des Zirkus. Als arts circassiens werden die neuen, poetischen Ausdrucksformen umschrieben, die auch Anleihen bei Film, Performance, Tanz und Theater machen. Hunderte von Kindern und Jugendlichen kommen damit in der Ecole de cirque de Bruxelles in Kontakt. Besondere Programme hat diese Grundschule übrigens für geistig Behinderte entwickelt. Aus aller Welt kommen die hochbegabten Studenten und brillanten Dozenten der Ecole supérieure des arts du cirque (ESAC), zusammen mit vergleichbaren Fachhochschulen in Frankreich und Kanada die beste Ausbildungsstätte der Welt. Sie verzichtet auf Tierdressur und Clowns und stellt dafür Akrobatik und Ausdruckstanz in den Mittelpunkt. Ihre Künste zeigen die Studenten regelmäßig im wunderbaren Jugendstilsaal der Hochschule, in den Halles de Schaerbeek oder im Espace Catastrophe, zusammen mit dem Maison du Cirque das wichtigste Sprungbrett der Artisten in die Karriere. Alles über den Brüsseler Zirkus unter www.lamaisonducirque.be.

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