Mit Arge Archäologie wird Geschichte auch für Laien „greifbar“
Ob bei der Erforschung von keltischen Siedlungen, römischen Amphitheatern, mittelalterlichen Burgen oder awarischen Gräberfeldern: Die Beschäftigung mit der Vergangenheit des eigenen Kulturraums weckt in vielen Menschen eine Faszination, so dass oft auch Laien einen hohen Wissensstand in der Archäologie haben. Dennoch ist für Hobby-Archäologen und Interessierte ohne Vorkenntnisse die Teilnahme an einer Grabung oft nur in Ausnahmefällen möglich. Bei Arge Archäologie ist das allerdings anders: Der Verein gibt auch Amateuren und Laien die Gelegenheit, an hochklassigen Grabungen in ganz Europa teilzunehmen. Die Erholung in schöner Landschaft kommt dabei nicht zu kurz.
Archäologie in Theorie und Praxis
Bei verschiedenen Grabungsprojekten wie etwa einem awarischen Gräberfeld in Österreich oder einer keltischen Hügelburg in Großbritannien können Kurzurlauber eine Woche lang aktiv mit anpacken und dabei vom Wissen der Profis profitieren. Denn der Aufenthalt an der jeweiligen Grabungsstätte beinhaltet nicht nur die tägliche Mitarbeit, sondern auch eine Einführung in die untersuchte Kultur sowie in die Methoden der Archäologie und der Handwerkstechniken der Antike. Abgerundet wird der Aktivurlaub neben Gesprächen und Diskussionen mit den beteiligten Forschern durch Exkursionen zu Orten und Einrichtungen, die in Bezug zur jeweiligen Grabung stehen. Weitere Projekte in diesem Sommer sind zum Beispiel die Burg der Aribonen, die Norische Villa Rustica und die Straße am Limes jeweils in Österreich, dem Hauptsitz des Vereins Arge Archäologie.
Hochwertiges Programm
Bei der aktiven Teilnahme erarbeiten sich die angehenden Archäologen Einsichten und Erkenntnisse, die über das Wissen von Populärliteratur weit hinausgehen. Dafür sorgen qualifizierte Archäologen, die den Teilnehmern als Gruppenbetreuer während des ganzen Grabungstages mit Rat und Tat zur Seite stehen. Um das Niveau der Programme für die Teilnehmer hochwertig zu halten, arbeitet Arge Archäologie mit Universitäten, Museen und anderen archäologischen Instituten zusammen. Das einwöchige Erlebnis gibt es ab 1.280 Euro inklusive Unterkunft in einem komfortablen Landhotel, wobei ein großer Teil des Geldes zurück in die Grabung fließt: Auf diese Weise wird die laufende Arbeit und die Fortführung der Grabungsprojekte unterstützt.
Von Martin Fuchs, MARCO POLO News-Redaktion
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