Kambodscha

Auf zwei Rädern zum Angkor Wat

Einmal kräftig in die Pedale treten und zum nächsten Tempel fahren: Auf dem Fahrrad durchs Land zu reisen liegt in der heutigen umweltbewussten Zeit im Trend - warum also nicht durch das Königreich Kambodscha radeln?

Auf zwei Rädern zum Angkor Wat

Fahrradtour zum Angkor Wat
Antares International GmbH Travel & Trading

Während andere im Bus oder im Auto sitzen, ohne Klimaanlage und eingepfercht zwischen Mitreisenden, sitzt man selbst auf dem Sattel, es weht eine frische Brise und man genießt die Freiheit und die Landschaft rundum. Fahrradreisen werden heute immer populärer: Sie halten nicht nur fit und gesund, sondern sind auch umweltschonend. Viele Reiseanbieter stellen ein komfortables, modernes Fahrrad und bringen Gepäck und Verpflegung stets zum nächsten Sightseeing-Punkt. Ein junger Reiseleiter radelt mit und zeigt den Weg. Asiens Landschaft ist für so eine Tour besonders verlockend. Besonders exquisit ist Kambodscha - ein wunderschönes Land, unbemerkt zwischen Thailand und Vietnam.


Radeln zum Angkor Wat

Mit Antares Reisen ist beispielsweise ganz entspannt eine mehrtägige Tour möglich. In Siem Reap geht es los: Am Ankunftstag wird die Provinzhauptstadt auf eigene Faust erkundet. Die bunten Märkte und die "Hafenstadt" Chong Kheneas - die schwimmenden Häuser auf dem See der Stadt - kann man in Ruhe auf sich wirken lassen. Am nächsten Morgen radeln die Teilnehmer zehn Kilometer zum sagenumwobenen Tempel Angkor Wat: Erst vor drei Jahren hat ein Archäologenteam rund um die Tempelanlage eine Siedlung und unzählige Tempelruinen entdeckt. Zurück nach Siem Reap führt der Weg unter anderem zur Elefanten-Terrasse, die so genannt wird, weil viele Elefanten aus Stein den Podest der Terrasse umranden.


Entlang ländlicher Straßen zu den schönsten Tempeln

Am nächsten Tag legt man erst 30 Kilometer bis zur Tempelanlage Preah Khan, einer der bedeutendsten und gut erhaltenen Flachtempel, zurück. Dann lässt man über 20 Kilometer ländlicher Straßen und Felder an sich vorbeistreifen, bis man am Tempel Bateay Kdei ankommt: Dieser im 13. Jahrhundert fertiggestellte Klosterkomplex ist heute aufgrund des brüchigen Sandsteins vom Verfall bedroht. Abends geht es wieder zurück in die Stadt, wo man sich von der Tour erholen und die gewonnenen Eindrücke genießen kann.


Von Dorothea Soszka, MARCO POLO News-Redaktion

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