Iran

Auf den Spuren des alten Persiens

Das frühere Persien, seit 1935 der Iran, hat eine rund 4.000 Jahre alte Geschichte. Auf einer Reise durch dieses faszinierende Land, vorbei an traumhaften Moscheen, verzaubernden Gärten und alten Ruinen erwachen die Märchen von 1001 Nacht zu neuem Leben.

Auf den Spuren des alten Persiens

Die über und über mit Mosaiken verzierte Imam-Moschee in Esfahan
Gashttour Reiseagentur

Wenn heutzutage etwas über den Iran berichtet wird, geht es dabei meist um Pressezensur oder Waffengewalt, dabei gibt es über dieses Land weitaus mehr zu erzählen. Abwechslungsreiche Landschaften und eine von Sagen und Mythen umgebene Vergangenheit laden zu einem Besuch ein.


Märchenhaftes Esfahan

Die Reise beginnt im Zentrum des Iran, in Esfahan, das den Beinamen "Spiegel des Paradieses" trägt. Zu den bekanntesten Gebäuden dieser Stadt zählt der Chehel-Sotun Palast. Seine 20 schmalen Holzsäulen spiegeln sich im angrenzenden Wasserbecken und erwecken so die Illusion eines, wie der Name übersetzt bedeutet, "Vierzig Säulen Palastes". Einzigartig ist auch die über und über mit Mosaiken verzierte Imam-Moschee, deren Kuppel 52 Meter hoch ist. Beim Betreten dieses lichtdurchfluteten Sakralbaus taucht man in eine Welt aus Farben und Mustern ein, die den alten Zauber des Orients wieder aufleben lässt.


Die Hauptstadt des ehemaligen Perserreiches: Persepolis

Weiter geht es im Süden des Iran: Erbaut etwa 520 v. Chr. vom persischen König Darius I., sollte die Größe und Pracht Persepolis der wirtschaftlichen Macht und den künstlerischen Fähigkeiten der Perser würdig sein. So entstanden die größten, teuersten und beeindruckensten Bauwerke dieser Zeit. Viele Kämpfe, Kriege und die sagenhafte Eroberung durch Alexander den Großen haben diesen historischen Ort gezeichnet. Nirgendwo ist so viel geballte Geschichte zu finden wie in dieser Ruinenstadt.


Shiraz - Eine kulturelle Hochburg

Das rund 50 Kilometer weiter südlich gelegene Shiraz ist bekannt für seine Dichter und prachtvollen Rosengärten. Berühmte Poeten liegen hier in aufwendigen Moscheen begraben. Üppige Vegetation und eine Großzahl an Rosengärten haben dieser Stadt den Namen "Garten des Iran" eingebracht. Zu den bekanntesten zählt wegen seiner Schönheit und seiner Größe der Eram-Garten. Der einstmals nur den Königen vorbehaltene Garten liegt am Fuße eines alten, reich verzierten Palastes und lädt dazu ein auf den Spuren vergangener Herrscher zu wandeln, zu träumen und in die Märchen aus 1001 Nacht einzutauchen.


Von Saskia Troycke, MARCO POLO News Redaktion

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