29.09.2012

USA USA: Lake Tahoe zum beliebtesten See Amerikas gewählt

Mit einer Tiefe von 501 Metern und einer Fläche von 497 Quadratkilometern ist der Lake Tahoe der größte Gebirgssee Nordamerikas. In einer Umfrage der Tageszeitung USA TODAY wurde er jetzt von den Lesern auf Platz eins der beliebtesten Seen Amerikas gewählt.


Der Lake Tahoe|Aviareps Tourism GmbH

Auf 1.900 Metern Höhe erstreckt sich eine atemberaubende Landschaft. Umgeben von wilden Sträuchern, alten Hölzern und purer Natur erstrahlt der See in tiefem Blau, weshalb er auch The Big Blue genannt wird. Der Lake Tahoe liegt auf der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien. Die Grenzen sind hier durch den See verbunden, unterscheiden sich aber sehr in Bebauung und Landschaft. Während der See auf der kalifornischen Seite, genannt Southlake Tahoe, von Kiefernwäldern, Holzhäusern und kleinen Hotels umgeben ist, dominieren auf der Stateline-Seite von Nevada Hotelbauten und Casinos. Der südwestliche Teil des Sees mit dem Emerald Bay und dem Mount Tallac gilt als der schönste Platz. Er eignet sich sehr gut für Fotomotive oder auch zum Wandern. An den Ufern den Sees befinden sich die State Parks (Nationalparks). Im Nordosten ist das der Lake Tahoe State Park, im Südwesten der Emerald Bay und der D.L. Bliss State Park und im Westen der Sugar Pine Point State Park.


Ausflugswetter garantiert


Mit durchschnittlich 26 Grad und 27 wolkenlosen Tagen eignen sich die Monate Juni bis September am besten, um den See in seiner vollen Pracht zu erkunden. Im Hochsommer steigen die Temperaturen schon mal auf über 30 Grad, da bietet sich der See mit kühlen 19 Grad perfekt für eine Erfrischung an, vor allem an den Strandabschnitten kann man hervorragend ins Wasser gehen. Vor oder nach einer kleinen Erfrischung sind besonders die Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen empfehlenswert. Der Tahoe Rim Trail zum Beispiel erstreckt sich über 265 Kilometer, führt durch sechs Bezirke, einen Statepark und drei Wälder und Wildgebiete. Je nach Länge und Schwierigkeitsgrad bietet der Weg dann unterschiedliche Einstiegspfade.


Der See von allen Seiten


Bewegungsmuffel können sich bei einer zwei- bis dreistündigen Rundfahrt mit einem der Schiffe über den See entspannen. Vom South Lake Tahoe fährt die Tahoe Queen einmal, vom Zephyr Cove die MS Dixie II zweimal pro Tag nach Emerald Bay ab. An zahlreichen Anlegestellen kann man sich auch Ruder- und Tretboote oder Kajaks ausleihen und die Landschaft auf eigene Faust erkunden. Ein Blick aus der Vogelperspektive ist mit der Heavenly Aerial Tram möglich. Diese Seilbahn liegt am Ende des Ski Run Boulevard und fährt 700 Meter über den See in fünf Minuten. Von dort aus genießt man einen weiten Blick auf den See und die Sierra Nevada.


Von Eva Goldschald, MARCO POLO News-Redaktion


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