18.06.2012

Reisestudie Reisestudie: Seltsame Gesetze verblüffen Touristen im Ausland

Was bei deutschen Touristen für ein Schmunzeln sorgt, kann auch mal teuer werden: In vielen Urlaubsländern Europas gelten zum Teil skurrile Gesetze, bei deren Verstoß die Reisekasse leidet – dazu gehört auch das Küssen im Auto.


In Eboli kann Küssen im Auto bestraft werden|duchesssa/stockxchng

Seltsame Gesetzte gibt es überall. Unangenehm werden sie aber vor allem dann, wenn man im Urlaub in Konflikt mit den skurrilen Paragraphen gerät: Denn Unwissenheit schützt bekanntlich nicht vor der Strafe und so haben Reisende oft eine merkwürdige Anekdote zu erzählen, die bei Freunden und Verwandten mit Unverständnis oder einem wohlwollenden Schmunzeln aufgenommen wird. Zwar wird ein Teil der seltsamen Gesetze nicht mehr angewendet, dennoch sind oftmals ahnungslose Touristen die Leidtragenden, wenn sie bei Verstößen zur Kasse gebeten werden.


Die italienische Kussfalle im Auto


Ein beliebtes Urlaubsland der Deutschen mit skurrilen Vorschriften ist beispielsweise Italien: Besondere Vorsicht ist für Touristen auf Sizilien im sittenstrengen Palermo gefordert, wo der Badeurlaub für freizügige Männer zum Gesetzeskonflikt führen kann. Denn dort können sich zwar Frauen nackt am Strand zeigen – für Männer ist das allerdings verboten. Eine weitere Gesetzesverirrung gibt es in der Stadt Eboli in der Region Kampanien, die entgegen des Klischees vom "leidenschftlichen" Italien das Küssen im Auto mit 500 Euro bestraft. Zu voll sollte man den Mund auch in Rom nicht nehmen, wo das Verzehren eines Pausenbrots nicht gerne gesehen ist.


Wenn die Queen auf dem Kopf steht


Mit einem Klischee räumt auch das für seine Pub-Kultur bekannte England auf – und zwar per Gesetz: Trinkfesten Briten und Touristen ist es verboten, sich betrunken in Kneipen und Restaurants aufzuhalten. Selbst im nüchternen Zustand kann allerdings auch das Versenden von Postkarten geahndet werden. Nämlich dann, wenn die Briefmarke mit dem Portrait der Queen verkehrt herum aufgeklebt wird. Dass skurrile Gesetzte aber auch Vorteile und nicht nur Strafe nach sich ziehen können, zeigt ein Beispiel aus Japan: Dort garantiert das Land der aufgehenden Sonne seinen Einwohnern einen gesetzlich festgelegten Sonnenschein.


Von Martin Fuchs, MARCO POLO News-Redaktion


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