19.03.2013

USA Führungen durch das Weiße Haus abgesagt

Sie gehört zu einer Reise nach Washington wie der Blick vom Eiffelturm beim Paris-Besuch: eine Tour durch das Weiße Haus. Doch seit Anfang März ist es nicht mehr möglich, den Amtssitz von US-Präsident Barack Obama von innen in Augenschein zu nehmen. Die Führungen wurden bis auf Weiteres abgesagt.


Die Türen des Weißen Hauses bleiben vorerst für die Öffentlichkeit geschlossen.

Die gescheiterten Budgetverhandlungen zwischen dem US-Kongress und dem Weißen Haus haben weitreichende Folgen. Bis Ende September 2013 stehen in den Vereinigten Staaten Einschnitte in Höhe von 85 Milliarden US-Dollar an. Von den automatischen Kürzungen sind auch die Touristenführungen durch das Weiße Haus in Washington, D.C. betroffen. Vorläufig seien sämtliche Touren durch die offizielle Residenz des US-Präsidenten gestrichen, weil das dafür benötigte Personal verringert werden musste. Das erklärte das Weiße Haus am 5. März.

 

Geschichten wie jene von Harvey Darden und seiner Frau Paula gehören also erst einmal der Vergangenheit an. Das Rentnerehepaar aus dem US-Bundesstaat Georgia hatte im Dezember 2009 für Schlagzeilen gesorgt, weil es an einer Tour teilnehmen wollte, letztlich jedoch beim Frühstück mit Barack Obama und seiner Frau Michelle landete. Das Sicherheitspersonal des Weißen Hauses hatte die beiden verwunderten Touristen im November 2009 in der Annahme, es handele sich um geladene Gäste, durch sämtliche Sicherheitskontrollen gewunken. So kamen die Dardens zu Gratis-Eiern – und einem Fototermin mit ihrem Staatsoberhaupt und dessen First Lady. 

 

Von Jonathan Frey


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