18.06.2013

Schweiz Erster Suonen- und Sudelpark in der Schweiz

Wie bitte, was für ein Park? Suonen nennen sich die historischen Bewässerungskanäle im Wallis, die das Schmelzwasser der Gletscher in komplizierten Systemen auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen verteilen. Was früher überlebenswichtig und deshalb strengstens überwacht war, darf heute im Suonen- und Sudelpark selbst reguliert und umgeleitet werden: ein Spielplatz auch für Große.


Eine Suone, ein Bewässerungskanal, an einem Rebberg in der Schweiz | © line-art, iStock

Die Bewässerungskanäle, historisch bedeutende Zeugnisse von Kultur und Zivilisation im Alpenraum, dienten jahrhundertelang dazu, ausreichend Wasser in die Täler und auf das Kulturland zu bringen, allen voran in die Weinanbaugebiete. Wer wie viel Wasser entnehmen bzw. abzweigen darf, wurde in strengen Abmachungen festgehalten und penibel überwacht – eine verdienstvolle Aufgabe mit großem Ansehen.

Auch heute noch ist das Umleiten von Wasser ausdrücklich verboten – mit Ausnahme vom Suonen- und Sudelpark, wo Erwachsene wie Kinder ihrem Spieltrieb nachgehen können und auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern mit Hilfe verschiedener Schleusen und Schieber immer wieder neue Wasserwege bauen können: über Aquädukte und Wasserräder, durch Holz- und Steinkanäle zum Meldehammer in den Sonntagsweiher. Kneippbecken und diverse Spielgeräte wie Trampolin, Schaukel, Sandkasten und eine Seilrutsche sorgen für weitere Kurzweil. Der Eintritt in den Erlebnispark ist kostenlos. Informationen gibt es unter www.buerchen-unterbaech.ch.


von Solveig Michelsen


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