28.08.2013

Seitensprünge, Diebstähle & Co. Die Urlaubssünden der Deutschen

Sobald die deutschen Landesgrenzen hinter uns liegen, scheint die Hemmgrenze enorm zu sinken, was Untreue, kriminelle Akte und weitere unmoralische Aktivitäten angeht. Zumindest hat das die Statistik eines Reiseportals ergeben, die sich mit den Urlaubssünden der Deutschen befasste.


Die Deutschen verreisen gerne und viel – das ergeben alljährlich die einschlägigen Statistiken. Im Jahr 2013, so der Inhalt eines Vortrags im Rahmen der Reisemesse ITE im vergangenen März, plant ein Drittel der Urlauber eine Reise nach Spanien, Österreich, Italien oder in die Türkei. Ein weiteres Drittel  entscheidet sich für die restlichen Länder der Welt, und der übrige Teil der Reiselustigen bleibt in Deutschland. Eine Analyse der Stiftung für Zukunftsfragen hat außerdem ergeben, dass unsere Urlaubsaufenthalte im Jahr 2012 kürzer ausfielen. Ganz egal, wo und wie lange die Deutschen urlauben, fest steht: Wenn sie im Ausland sind, lassen sie es so richtig krachen.


See statt Toilette


Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen, scheint hier die Devise zu sein. Eine Umfrage des Online-Reisebuchungsportals ab-in-den-urlaub.de hat ergeben, dass deutsche Männer wie Frauen wenig Scheu davor haben, Bäder oder Seen zu verunreinigen anstatt nach einer Toilette zu suchen. Im Süden Deutschlands ist man dahingehend offenbar noch ein wenig züchtiger unterwegs: Hier gaben weniger Befragte eine positive Antwort als in den norddeutschen Bundesländern. Da waren es 15 Prozent.


Mehr Seitensprünge


Auch mit der Treue nehmen es viele Deutsche im Urlaub nicht allzu ernst. Beinahe jeder Zehnte gab in der Umfrage zu, schon einmal fremd gegangen zu sein. Wobei zwischen Männern und Frauen ein großer Unterschied festgestellt wurde: Während sechs Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmerinnen einen Fehltritt im Urlaub zugaben, waren es beim anderen Geschlecht doppelt so viele.Weiteres Ergebnis: Je höher das Alter der Urlauber, desto höher die Seitensprung-Wahrscheinlichkeit. Bei den 40- bis 49-Jährigen waren es zwölf, bei den 14- bis 29-Jährigen nur neun Prozent.


Klauen als Urlaubs-Kick


Und selbst vor Diebstählen machen deutsche Urlauber nicht Halt – zumindest gaben sieben Prozent der Befragten zu, dass sie außerhalb der deutschen Landesgrenzen schon einmal etwas mitgehen ließen und die Zeche prellten. Das männliche Geschlecht weist mit elf Prozent dabei höheres kriminelles Potenzial auf als das weibliche mit drei Prozent. Von der Dunkelziffer mal ganz zu schweigen…

 

Von Hannah Berg


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