14.03.2013

Langfingrige Gäste Die meistgeklauten Sachen in Hotels

Gut ausgestattete Hotelzimmer sind für manche Urlauber eine diebische Verlockung. Der Bademantel ist ein schönes Andenken und vom großen Frühstücksbuffet kann man sich ja noch etwas fürs Mittagessen einpacken. Eine Umfrage zeigt nun, was Hotelgäste am liebsten mitgehen lassen:


Verbotene Souvenirs: Die Bibel und Handtücher führen die Hit-Liste der beliebtesten Güter an, die von Gästen aus den Hotel-Zimmern gemopst werden.

1.    Die Bibel
„Du sollst nicht stehlen“, heißt es in den Zehn Geboten. Das kümmert viele Urlauber nicht. 69 Prozent der Briten gaben gegenüber dem Onlineportal myvouchercodes.co.uk an, schon mal eine Bibel eingepackt zu haben.


2.    Bücher
15 Prozent der Befragten betrachten Hotels als Buchläden, wo sie sich mit den neuesten Romanen und Krimis versorgen – ohne zu bezahlen, natürlich.


3.    Wasserkessel
Wozu man den unbedingt braucht? Einer von fünf Urlaubern (19 Prozent) klaut sich einen Wasserkessel für die heimische Küche.


4.    Vorhänge
Eine Garantie, dass Länge und Farbe wirklich ins heimische Wohnzimmer passen, gibt es nicht. Dennoch lassen 27 Prozent der Briten Vorhänge aus dem Hotel mitgehen.


5.    Kunst
Ob wertvolle Skulptur oder billige Massenware aus dem Möbelhaus: Bei einem Drittel der Befragten haben sich schon einmal Kunstgegenstände in den eigenen Koffer verirrt.


6.    Bilderrahmen
Ein beliebtes Diebesgut sind auch Bilderrahmen. 36 Prozent gaben an: Ja, da greifen wir gerne mal zu.


7.    Besteck
Allzu wertvolles Besteck sollten sich Hotels lieber nicht anschaffen. Löffel, Messer und Gabeln landen nämlich schnell mal im Gepäck der Gäste, wie 45 Prozent der Briten zugaben.


8.    Essen und Trinken
Warum in den Supermarkt gehen, wenn es fast alles im Kühlschrank auf dem Zimmer und am Buffet gibt? 51 Prozent der Urlauber stehlen Essen und Trinken im Hotel.


9.    Batterien und Glühbirnen
Überraschende 57 Prozent fummeln die Batterien aus der Fernsehfernbedienung und schrauben Glühbirnen aus den Lampen.


10.    Handtücher und Bettlaken
Der Klassiker: Den flauschigen Hotel-Handtüchern können ganze 68 Prozent nicht widerstehen. Andere Badezimmerutensilien wie Shampoo waren übrigens nicht Teil der Umfrage.


Ob und wie sehr die Hotels ihre diebischen Gäste verfolgen, ist unklar. Allein in Deutschland geht der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA aber jährlich von einem Millionenschaden aus. Manche Häuser verzichten mittlerweile sogar darauf, Handtücher und Bademäntel zu besticken, damit die Gäste sich kein attraktives Souvenir stibitzen. Ein Unternehmer aus den USA hat nun einen speziellen, waschbaren Mikro-Chip erfunden. Der kann in Bademäntel, Handtücher und Bettlaken eingenäht werden, um die Langfinger dann aufzuspüren.

 

Von Jonathan Frey


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