Deutschland Deutschland: Neues Hotelkonzept: Hier bestimmt der Gast den Preis

Luxus für jedermann, damit lockt das neue Lieblingskind des AIDA-Gründers Horst Rahe, die a-ja Hotels. AIDA hat seit den 90ern die Kreuzfahrtbranche revolutioniert, die Luxustrips massentauglich und für Pauschalreisende erschwinglich gemacht. Nun sollen Wellness-Hotels folgen. Der Clou: Man zahlt nur für die Leistungen, die man tatsächlich in Anspruch nimmt.

Das erste a-ja-Resort in Warnemünde: links das Hotel "Neptun", rechts der Neubau|a-ja Resort und Hotel GmbH

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Luxusurlaub umsonst. Zumindest fast. Denn es wird sehr wohl bezahlt, aber nur für das, was tatsächlich benutzt wird. Kaum ein Gast nimmt je alle Angebote eines Hotels in Anspruch, doch Unterkunft gibt es trotzdem nur zum vollen Preis. Mit den a-ja-Resorts soll sich das ändern: Es wird lediglich ein Standard-Tarif von 39 Euro pro Nacht fällig, für die restlichen Angebote, wie etwa Sauna, Pool oder Abendessen, wird gesondert gezahlt – wenn sie denn vom Gast genutzt wurden.


Erstes Resort an der Ostsee


Das erste der a-ja-Resorts befindet sich gerade im Bau und soll schon 2013 als Erweiterung zum ehemaligen DDR-Edel-Hotel "Neptun" am Ostseestrand von Warnemünde in Rostock eröffnet werden. Das mittlerweile zur 5-Sterne-Herberge avancierte Urlaubsparadies dürfte den Gästen alle Entspannungswünsche erfüllen, hat es sich doch seit der Wende zu einem der bekanntesten Wellness-Hotels Deutschlands entwickelt. Vor allem die als Thalasso-Therapie bekannten Behandlungen mit Meerwasser zählen zu den gefragtesten Angeboten des Spa-Bereichs. Auch das nahegelegene ehemalige Erlebnisbad "Samoa" soll nach einer ausgiebigen Renovierung wieder eröffnet und Teil des a-ja-Angebots werden. Außerdem sollen die Hotelzimmer laut Rahe alle Annehmlichkeiten einer Luxus-Suite bieten: Panorama-Fenster, Regendusche, Kingsize-Betten und Flatscreen-TV. Trotz des niedrigen Preises pro Nacht.


Urlaub nach Baukastenprinzip


Finanziert wird das ganze natürlich über zukaufbare Angebote, die unter dem Namen "UPs" laufen und den Urlauber mit allerlei Extras locken. Neben dem umfangreichen Wellness-Angebot stellt das Hotel außerdem ein Restaurant mit mehreren Frontcooking-Stationen (unter anderem für Pizza und Barbecue), zwei Themen-Bars, Live-Unterhaltung, einen Smart-Markt für kleine Einkäufe, sowie einen Konferenzraum zur Verfügung. Die Preise halten sich dabei durchaus in Grenzen, so kostet beispielsweise ein Tagespass im Spa 11 Euro, das Frühstück 10 Euro. Der UP-Baukasten ist jedoch keineswegs Pflicht, die Betreiber haben auch ein Pauschalangebot geschnürt: 500 Euro für eine Woche Luxus an der Ostsee, mit freier Nutzung aller Angebote. Selbst das Eis am Nachmittag ist im Preis mit inbegriffen. Extravagant all inclusive an der Ostsee also. Wer sich überzeugen möchte, ob a-ja seine Versprechen hält, kann das ab der Eröffnung Ostern 2013 tun.


Von David Desta, MARCO POLO News-Redaktion


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