25.02.2013

Grusel-Musical in Hamburg Das „Phantom der Oper“ kommt zurück

Ab Dezember spukt es wieder in der Neuen Flora der Freie und Hansestadt Hamburg. Dann wird für zehn Monate das Musical „Phantom der Oper“ gespielt. Extra für dieses Stück wurde das Theater damals gebaut – und zog anfangs wütende Proteste der Anwohner auf sich.


Das „Pantom der Oper“ löst „Tarzan“ ab, der sich seit Oktober 2008 und noch bis zum Sommer über die Bühne schwingt. Das Musical von Andrew Lloyd Webber trug in den 90er Jahren maßgeblich dazu bei, dass Hamburg zur Musicalmetropole in Deutschland aufstieg. In elf Jahren wollten rund acht Millionen Besucher das Schauermärchen nach dem Roman des französischen Schriftstellers Gaston Leroux sehen. Weltweit waren es bisher 130 Millionen Zuschauer - in London (seit 1986) und am Broadway in New York (seit 1988) läuft das Stück seit der Uraufführung ohne Unterbrechung.


In Hamburg sah es zur Eröffnung nicht nach einem großen Erfolg aus. Als die für das „Phantom“ gebaute Neue Flora am 29. Juni 1990 gegenüber der S-Bahn-Station Holstenstraße eröffnet wurde, protestierten Autonome aus dem Schanzenviertel. Ein Hagel aus faulem Obst, Eiern und Farbbeuteln ging auf die feinen Premierengäste nieder, 3.800 Polizisten mussten diese schützen. Doch seitdem haben sich die Gemüter beruhigt. Zur Wiederaufführung muss keiner der Besucher mehr um die Abendgarderobe fürchten.

 

Von Hannah Berg


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