17.01.2013

Cookinseln Cookinseln: Im Linienbus einmal rund um Rarotonga

Mit einer Fläche von 67 Quadratkilometern ist Rarotonga die Größte der 15 südpazifischen Cookinseln. Der örtliche Linienbusverkehr, der die Insel in einer knappen Stunde umrundet, wird nicht nur von den einheimischen Cook Island Maoris, sondern auch von Touristen gerne genutzt.


Blick auf Rarotonga vom Flugzeug aus|Cook Islands Tourism Corporation

Inmitten des Pazifischen Ozeans und rund vier Flugstunden von Neuseeland entfernt, versprechen die Cookinseln paradiesisches Südseeflair wie aus dem Reisekatalog. Weißen Sandstrände, Lagunen, türkisblaues Meer und ganzjährig nicht die 20-Grad-Marke unterschreitende Temperaturen locken nicht nur Touristen aus Westamerika, Neuseeland und Australien, sondern auch aus Europa in den Inselstaat. Die Hauptinsel Rarotonga verfügt als einzige der Cook Islands über einen eigenen Linienbusservice, mit dem Einheimische und Urlauber innerhalb von nur 50 Minuten einmal rund um die Insel fahren können.


Linienverkehr im und gegen den Uhrzeigersinn


Die Busse legen die 32 Kilometer lange Strecke auf der asphaltierten Küstenstraße in zwei verschiedenen Richtungen zurück. Jeweils zur vollen Stunde fährt der Bus von der zentralen Bushaltestelle in der Inselhauptstadt Avarua aus im Uhrzeigersinn ab. Jeweils 25 Minuten nach der vollen Stunde startet ein Linienbus eine Tour gegen den Uhrzeigersinn. Per Bus kommt man wochentags zwischen 7 und 17 Uhr etwa im Halbstundentakt von jedem Punkt der Ringstraße aus problemlos an sein Ziel. Zwar gibt es auf der Route fixe Haltestellen, an denen der Bus bei Bedarf herangewinkt werden kann, abgesetzt wird man auf Wunsch aber an jeder beliebigen Stelle. Dafür muss man nur die Busfahrer, die meist maoristämmig und echte Inseloriginale sind, rechtzeitig über seinen Wunschausstieg informieren.


Sightseeing durchs Busfenster


Vorbei an Stränden, Dörfern, Kirchen, dem Flughafen und zahlreichen Resorts, die sich rund um Rarotonga angesiedelt haben, ist die Busfahrt eine bequeme und authentische Alternative, die Tropeninsel zu erkunden. Einzel- und Tagestickets sind direkt beim Busfahrer erhältlich. Die billigste Option für Vielfahrer ist das 22 Neuseeländische Dollar teure Zehnerticket, das pro Fahrt umgerechnet 1,40 Euro kostet und vom Fahrer mit einem altmodischen Knipser entwertet wird. Neben den regulären Fahrzeiten unter der Woche verkehrt von Freitag auf Samstag zwischen Mitternacht und 2 Uhr morgens zusätzlich ein spezieller Nachtbus, der Partygänger und andere Spätheimkehrer von der Inselhauptstadt Avarua aus zu später Stunde sicher nach Hause bringt.


Von Stefanie Lindner, MARCO POLO News-Redaktion


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