15.08.2013

Reisenews Campen als Maßnahme gegen Schlafstörungen

Jetzt wird der Urlaub zum Kur-Urlaub! Wie eine Studie der University of Colorado herausgefunden hat, kann Campen den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus verbessern und somit den Einschlafstörungen am Abend und der Mattigkeit am Morgen entgegenwirken. Das einfache Rezept dafür lautet: weniger elektrisches Licht und dafür mehr Sonnenlicht.


Camping stellt den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus wieder her. | © Ina Peters, iStock

Ein Team der University of Colorado in Boulder hat für eine Studie acht Erwachsene campen geschickt – mit den Bedingungen: kein elektrisches Licht, keine Taschenlampen, keine Mobiltelefone oder andere elektrische Geräte. Das Ergebnis: Bereits nach einer Woche passt sich die innere Uhr des Menschen dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus an. Dieser wird gesteuert durch den Melatonin-Gehalt im Körper, der mit der Dunkelheit ansteigt und uns schläfrig macht. In einer künstlich erhellten Umgebung allerdings setzt die Produktion des Hormons im Durchschnitt mit zwei Stunden Verzögerung ein – weshalb sich viele Menschen dann am Morgen noch matt und erschöpft fühlen.

Das einfache Rezept dagegen: mit den Hühnern schlafen gehen bzw. so wenig elektrisches Licht wie möglich abends benutzen, um die Produktion von Melatonin nicht zu verlangsamen. Morgens ist man dann ausgeschlafener, weil der biologische Nachtrhythmus eingehalten wurde – ein Phänomen, das sich bei längeren Campingaufenthalten von ganz alleine einstellt.


von Solveig Michelsen


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