Nur eine der modernen Kulturstätten in Arhus: Das AroS mit seinem Regenbogen-Panorama-Dach
250.000 Einwohner zählt die florierende Stadt, die sich bereits seit geraumer Zeit als attraktiver Kulturstandort positioniert, etwa durch die Eröffnung des Kunstmuseums ARoS 2005. Im Oktober 2010 wurde vom Stadtrat sogar beschlossen, den bisherigen Namen Århus in Aarhus zu ändern - der Kompatibilität für internationale Tastaturen wegen. Soviel Engagement wurde nun belohnt: Vor einer dreizehnköpfigen Fachjury aus dänischen Kulturschaffenden und Experten der EU konnte sich die Stadt gegenüber dem nationalen Mitbewerber Sønderborg behaupten. So werden 2017 fast alle europäischen Augen auf die Hafenstadt gerichtet sein - teilen muss Aarhus seinen Titel nur mit einem weiteren, griechischen Standort. Ob dieser Paphos oder Nikosia heißen wird, soll sich im kommenden Mai herausstellen.
Kunst, Kultur und urbaner Raum neu reflektiert
Überzeugen konnte Aarhus vor allem mit seinem kreativen Motto "Rethink": In dessen Rahmen sollen Europa, die Stadt, die bildende Kunst, der technische Fortschritt, sowie kulturelle und moralische Wertvorstellungen gründlich über- und neu gedacht werden. Man will innovative Konzepte zu all diesen Kategorien gestalten und Talente gezielt fördern. Des Weiteren beeinflusste wohl auch das kooperative Denken der Stadt die Entscheidung zu ihren Gunsten. Denn nicht nur Aarhus möchte sich profilieren: Durch regionale, nationale und europäische Zusammenarbeit soll zum einen das Umland gezielt gefördert und in den Fokus gestellt, zum anderen ein europaweites, kulturelles Netzwerk aufgebaut werden.
Üppiges Budget für ambitionierte Projekte
Bis 2017 vergehen noch ganze fünf Jahre - dennoch laufen die Vorbereitungen in der Universitätsstadt seit 2009 auf Hochtouren. Bislang wurde schon einiges geschafft: Man hielt Workshops und Konferenzen ab und schuf neuen Raum für Kultur. Ein alter Güterbahnhof wurde beispielsweise in ein Zentrum für Kunstgalerien, darstellende Künste oder Workshops umgewandelt. Weitere Projekte umfassen ein neues Museum für den Museumskomplex Moesgard oder den "Urban Media Space", der die modernste Bibliothek Europas beherbergen soll. Die bereits realisierten Vorhaben kosteten um die 370 Millionen Euro, für das Kulturjahr 2017 wurde ein Budget von weiteren 40 bis 60 Millionen anberaumt.
Von Kathrin Wiesmann, MARCO POLO News-Redaktion
» Reiseführer auf einen Blick
» Schnäppchen-Hotels buchen
|
Reisetipps und InfosUrlaub mit HundWenn Sie mit Ihrem Hund in den Urlaub fahren, gibt es einige Dinge zu beachten. Informieren Sie sich hier über Einreisebestimmungen, das passende Reiseziel, Gefahren vor Ort etc. |
| MARCO POLO News als kostenlosen RSS-Feed abonnieren |
![]() |
Reisetipps, Neuigkeiten und brandaktuelle Gewinnspiele gibt's jetzt direkt aus der Onlineredaktion!
Folge uns:
» Facebook | » Google+ » Twitter | » Pinterest | » Reise-News RSS
Bestellen Sie im Marco Polo Shop!
Sie erhalten Ihre Bestellung versandkostenfrei
nach Hause geliefert und bezahlen bequem
per Rechnung. Jetzt den Shop entdecken!
Newsletter | Häufige Fragen (FAQs) | Kontakt | AGB | Datenschutz | Sitemap | Presse | Impressum
© MAIRDUMONT Online 1996-2011 | MAIRDUMONT | KOMPASS | Falk Routenplaner | Varta-Führer | Baedeker | DuMont Reise | 123POI
Geschaftskunden Anfragen: Portal-Vermarktung MAIRDUMONT Media | Content- und Dienste Lizensierung Falk Content & Internet Solutions