SpartippsDie besten Spartipps für Traveller

Die besten Spartipps für Traveller

Egal ob armer Student oder Sparfuchs — Tipps zum Geldsparen auf Reisen kann schließlich jeder brauchen. Allein schon, um den Urlaub noch ein wenig zu verlängern! Wir haben deshalb die wichtigsten in einer praktischen Liste zusammengestellt.

Buchen

Eine Kombination aus Online-Recherche und Reisebüro ist meist die optimale Lösung: Erstmal im Netz nach den besten Angeboten suchen und dann im Reisebüro nachfragen, ob's noch günstiger geht. Ein bisschen was ist meistens drin … 


Wer einen Kurztrip oder eine Pauschalreise machen möchte, kann auf ebay stöbern: Hier wird so mancher Urlaub zu einem sagenhaften Preis angeboten. Nur Vorsicht vor dem Kleingedruckten, wenn es sich nicht um eine Privatperson handelt.


Die Pauschalreise als günstiges Paket kann aber auch Individualreisenden dienen, die so zum Beispiel an einen billigen Flug kommen möchten und das Quartier dann einfach verfallen lassen, wenn sie es nicht brauchen.


Für Abenteuerlustige bietet zum Beispiel Germanwings ein Blind-Booking-System zum Schnäppchen-Preis an, bei dem der Zielort bis zuletzt eine Überraschung bleibt. Der Abflughafen und eine Urlaubskategorie (z.B. Party oder Natur) können ausgewählt werden.

Halloween
Wer zur richtigen Zeit reist, kommt billiger weg. |© smile5, iStock

Reisezeit

Überall gibt’s Nebensaison-Preise, die sich auch auf den Geldbeutel auswirken. Und nicht immer heißt Nebensaison gleich schlechtes Wetter. Oft sind das einfach ferienlose Zeiten, zu denen man mehr Gäste anzulocken versucht. Wer hier flexibel ist, kann unter Umständen ein Viertel oder sogar ein Drittel des gesamten Reisebudgets einsparen.

Flugzeug

Billige Last-Minute-Flüge gibt’s kaum noch, also heißt die Devise: möglichst früh buchen. Und wer Zeit für eine oder mehrere Zwischenlandungen hat, kommt in der Regel billiger weg.

Bei Inlandsflügen in anderen Ländern: prüfen, ob diese vor Ort günstiger zu haben sind! Manchmal kann man auch für kleines Geld „Standby“ fliegen, d.h. man wird nur dann mitgenommen, wenn kurz vor Start noch ein Platz frei ist (meist bei kurzen Flügen mit kleinen Maschinen).

Und mit ganz viel Glück kriegt man auf einer überbuchten (meist internationalen) Maschine einen Ersatzflug plus Fluggutschein angeboten, wenn man seinen Sitzplatz anderen überlässt. Also möglichst flexibel bleiben bei den Hin- und Rückreisedaten.

Außerdem: Flughafenvergleich. Je nach Abflugort kann der Reisepreis stark variieren. Da lohnt sich manchmal eine etwas weitere Anreise zum übernächsten Flughafen ...

Bahn

Hier zahlt es sich aus, die Angebote genau zu prüfen: Reise ich am günstigsten mit einem Länderticket, dem Sparpreis oder einem Europa-Spezial-Preis? Noch billiger wird’s als Mitfahrer bei einem solchen Angebot; den „Hauptfahrer“ kann man sich bei diversen Mitfahrzentralen für die Bahn im Netz oder direkt am Bahnhof suchen.

Fernbus
Busse sind oft günstige Alternativen. |© majana, iStock

Bus

Viele große Städte Europas sind mit Fernlinienbussen verbunden. Und die sind oft unschlagbar günstig im Preis (zum Beispiel Eurolines) und eine interessante Alternative zum Bahnfahren.

Wohnmobil

Länder, in denen viel Wohnmobil gefahren wird (z.B. USA, Kanada, Neuseeland, Australien), brauchen für ihre Fahrzeugflotte immer wieder eine Überführung von einer Mietstation zur anderen. Hier kann man sich als Fahrer anbieten — und nebenbei Land und Leute kennen lernen. Mindestalter ist meist 21 oder 25 Jahre; das Zeitkontingent ist leider oft begrenzt.

Pkw

Über eine Vielzahl an Mitfahrzentralen kann jeder die passende Mitfahrgelegenheit finden. Oder man stellt sich gleich an den Straßenrand und trampt. Immer noch die günstigste, wenn auch nicht immer sicherste Lösung.

Tipps fürs Übernachten
Hostels sind nicht nur günstig, sondern machen auch Spaß! |©wakila, iStock

Übernachten

Couchsurfing heißt hier die Antwort. Man kann nicht nur kostenlos privat übernachten, sondern lernt auch gleich noch ein paar nette, vielleicht gleichgesinnte Leute kennen. Die machen den Urlaub oft erst richtig zum Erlebnis.

Alternativen sind Jugendherbergen, Jufas, Gästehäuser und Backpacker Hostels. Manche (eher privat geführte) Hostels erlassen einem gegen Mithilfe bei der Hausarbeit oder das Verrichten einfacher Reparaturarbeiten die Gebühr für eine oder mehrere Nächte. Einfach mal nachfragen!

Essen

Gerade in Ländern mit etwas teureren Lebensmitteln ist selbst Kochen immer noch das beste Rezept. Zutaten frisch vom Markt holen und dann entweder in der „geliehenen“ Küche (siehe Übernachten), im Camperbus oder auf dem mitgebrachten Kocher zubereiten.

Internet

Auf den Kontakt zu Freunden will man nicht verzichten und auch ein paar Reisebilder müssen hochgeladen werden … das kann ganz schön ins Geld gehen. Also gleich nach kostenlosen Hot Spots suchen, z.B. bei Starbucks (in den meisten Ländern mit „free Wi-fi“). Manche Städte bieten auch WLAN-Zonen in Stadtparks o.Ä. an.

Naturhistorisches Museum Wien
Augen auf: Ermäßigungen gibt es viele! |© matthewleesdixon, iStock

Eintritte

Von der Kultur des Landes will man ja auch etwas sehen, also rein ins Museum, raus aus der Ausstellung, hoch auf den Turm, runter in den Untergrund. Damit die Kosten dafür überschaubar bleiben, bieten viele Städte 1-, 3- oder 5-Tages-All-Inclusive-Pässe an, die sämtliche Sehenswürdigkeiten und oft auch öffentliche Verkehrsmittel beinhalten.

Als Student mit dem internationalen Studentenausweis (ISIC Card) oder als ehrenamtlicher Sportgruppen- oder Jugendleiter mit der JuLeiCa gibt’s auch Ermäßigung. Staatliche oder städtische Einrichtungen bieten oft einen kostenlosen Tag die Woche an, also Augen auf!

Reiseführer

Für Traveller, die mit kleinem Budget auskommen müssen, empfiehlt sich schon vorab der Kauf eines speziellen Reiseführers, der darauf ausgerichtet ist (z.B. MARCO POLO Low Budget).

Work & Travel

Für diejenigen mit etwas mehr Zeit ist das eine tolle Art, Land und Leute richtig kennen zu lernen: ein bisschen arbeiten, ein bisschen reisen. Mehr Infos dazu auf unten stehender Webseite.

 

von Solveig Michelsen

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