Was ist unterwegs zu beachten?Urlaub mit Hund

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und Sie sind "on the road". Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen — oder? Damit auch unterwegs alles gut klappt, haben wir noch ein paar Tipps auf Lager.

Anreise: Auf dem Weg ins Paradies ...

Lassen Sie Ihren Hund vor der Reise ausreichend trinken. Das Futter hingegen sollten Sie bei Welpen oder bekannter Reiseübelkeit etwa acht Stunden vorher reduzieren oder ganz einstellen, insbesondere bei Auto- oder Schiffsreisen. Reist Ihr Vierbeiner in einer Transportbox, legen Sie eine oder mehrere Decken hinein, damit er sich wohlfühlt. Fürs erste Mal empfiehlt es sich, den Hund vorher schon damit vertraut zu machen — vielleicht hat er ja sein neues Lieblingsplätzchen gefunden!

Sind Sie mit dem Auto unterwegs, wählen Sie möglichst eine Strecke, die wenig stauanfällig ist oder ziehen Sie eine Nachtfahrt in Erwägung. Planen Sie außerdem regelmäßige Pausen ein — zum Gassigehen, Wassertrinken, Spielen und Pfotenvertreten.

Sorgen Sie für ausreichende Frischluftzufuhr, aber lassen Sie Ihren Hund nicht den Kopf aus dem offenen Fenster strecken — das endet mit so mancher Bindehautentzündung! Auch gegen direkte Sonneneinstrahlung sollten Maßnahmen getroffen werden, z.B. mithilfe eines Sonnenschilds an der Scheibe.

Da die Sonne das Innere eines Autos extrem schnell aufheizen kann, sollten Sie Ihren Hund nur in kurzen Ausnahmefällen darin allein lassen. Dann darf der Wagen keinesfalls in der prallen Sonne geparkt werden und das Fenster sollte wenigstens einen Spalt breit geöffnet sein.

Achten Sie zu jeder Zeit auf die Verfassung Ihres Hundes, auch bei Bahn-, Schiffs- oder Flugreisen. Nervöse Unruhe oder ein Taumeln können Hinweise auf eine Kreislaufschwäche sein und sollten — wenn möglich — Grund für eine Unterbrechung der Reise sein.

Vor Ort: Was ist erlaubt?

Machen Sie sich gleich bei Ankunft mit den Regeln und Gepflogenheiten Ihrer Unterkunft vertraut. Suchen Sie z.B. bei Campingplätzen die Hundewiese auf und informieren Sie sich über Plätze, zu denen Ihr Hund keinen Zutritt hat. Ratsam ist es auch, vor der Platzbelegung die neuen Nachbarn zu fragen, ob sie Hunde mögen. Das kann einem so manchen Ärger ersparen! Am einfachsten haben Sie es sicher im eigenen Ferienhaus — hier können Sie Ihrem Hund (fast) alles erlauben.

Auch für den ersten Ausflug ist es wichtig zu wissen: Besteht Leinenpflicht? Oder gar Maulkorbzwang? Je nach Land oder Hunderasse können die Bestimmungen sehr unterschiedlich ausfallen. Fragen Sie an der Rezeption nach, wie es vor Ort gehandhabt wird.

Seien Sie sich im Klaren darüber, dass für Ihren geliebten Vierbeiner alles neu und auch dementsprechend aufregend ist. Gerade bei einem Aufenthalt in einer größeren Stadt ist der Stressfaktor nicht zu unterschätzen. Die Reaktionen Ihres Hundes fallen deshalb vielleicht etwas heftiger oder anders als gewohnt aus. Dies gilt sowohl für die Interaktion mit anderen Hunden als auch fürs Herumtoben im neuen Zuhause.
Auch Durchfall ist ein häufiges Anzeichen für Stress. Ein Mittel dagegen sollte also unbedingt in Ihrer Reiseapotheke zu finden sein.

Für den Fall, dass etwas in die Brüche gehen sollte, ist es ganz wichtig, über eine Hundehaftpflichtversicherung zu verfügen. Diese deckt in der Regel auch Schäden an gemieteten Objekten ab und ist somit für einen Urlaub (und eigentlich auch für daheim) unerlässlich.

Von Solveig Michelsen

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