Hitzige RegionenSommerliebe

Hitzige Spots: Beste Voraussetzungen für Wassersportler

Für alle, die das volle Urlaubsprogramm – von schnorcheln bis sonnenbaden – mitnehmen wollen, empfehlen sich Regionen, in denen es immer sommerlich warm ist. Genauer gesagt: äquatornahe Regionen. Hier locken das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: April und Mai fallen in tropischen Regionen zumeist in die Regenzeit. Nass werden muss jedoch nur, wer das auch möchte. Denn geografische Schlupflöcher gibt’s auch in ausgesuchten Wolkenbruchgebieten.

Phuket, Thailand


Auf der größten Insel Thailands kommen Sonnenhungrige voll auf ihre Kosten. Wer die elf Stunden Flugzeit von Frankfurt a.M. erst einmal hinter sich hat, den erwarten heiße Tage mit Durchschnittstemperaturen von bis zu 33 Grad Celsius. Die Regenzeit beginnt in dieser Region Thailands erst Ende Mai. Selbst, wenn doch einmal ein Guss herunterkommt, fällt dieser vergleichsweise spärlich aus: Ein Schauer dauert in der Regel 30 Minuten. Danach ist der Weg zum Strand, den Jahrhunderte alten buddhistischen Tempeln und der exotischen Fauna auch schon wieder frei. Wichtig: Bei bis zu acht Sonnenstunden pro Tag besteht erhöhte Sonnenbrandgefahr!

Mombasa, Kenia


Auch bei einer Reise zum „Tor des dunklen Kontinents“ (acht Stunden Flug von Frankfurt a.M.) gehört Sonnencremé zum Pflichtgepäck. Immerhin liegt die Hafenstadt Mombasa auf Mombasa Island nur wenige Breitengrade vom Äquator entfernt. Nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch Segler, Taucher und Surfer sind hier an der richtigen Adresse. Wer nur ein bisschen baden möchte, kann das bei durchschnittlichen 27 Grad Wassertemperatur ohne Weiteres tun. Doch auch, wenn Lufttemperaturen von bis zu 31 Grad geradezu danach verlangen: oben ohne am Strand herumliegen sollten Sie in den Buchten rund um Mombasa nicht. Es drohen Geldstrafen.

Hawaii


Blumenkränze zur Begrüßung, brodelnde, aber ungefährliche Vulkane im Inselinneren: Für Hawaii sprechen viele Argumente. Selbstredend auch die Durchschnittstemperatur von 22 bis 28 Grad im April und Mai. Weil die Regenzeit erst Anfang April endet, können Reisende zu dieser Zeit richtige Hotelschnäppchen ergattern. Das ist besonders für Surfer interessant: In den Frühlingsmonaten gibt es hier Wellen von bis zu acht Metern Höhe. Deshalb trägt der 50. Bundesstaat der USA inoffiziell den Titel „Surferparadies“. Auch für Tierfreunde lohnt sich der 18-Stunden-Flug von Frankfurt a.M. – denn jetzt tummeln sich direkt vor der Küste Hawaiis Wale, die hier ihre Jungen zur Welt bringen.

Malediven


Wie Hawaii entsprechen auch die Malediven mit weißem Strand und türkisgrünem Meer dem gängigen Klischee eines Urlaubsparadieses. Doch im Gegensatz zu manch tropischer Destination überzeugt der Inselstaat im Indischen Ozean mit gesundheitsfreundlicher Wärme. Da die Hitze von 27 bis 33 Grad Celsius eher trocken ist, setzt sie dem Kreislauf nicht zu. Kein Wunder also, dass es viele Rentner in die Nähe des südlichen Zipfel Indiens verschlägt. Auch unter Tauchern sind die Malediven ein beliebtes Reiseziel. Nach zehn Stunden Flug (von Frankfurt a.M.) erwartet sie das „Reich der 1.000 Atolle“ und im April ein besonderes zoologisches Schauspiel. Dann werden durch Plankton verstärkt Mantarochen und Walhaie angelockt. Einziger Wehrmutstropfen: Die Regenzeit beginnt hier schon Mitte Mai. Deshalb lieber früher buchen.

Von Anna Eube

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