Sonnenbrand, Sonnenallergie und Insektenstiche

Tipps bei gereizter Sommerhaut

Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut kitzeln, spürt der ganze Körper: Es ist Sommer! Kein Wunder, dass man ab sofort so viel Zeit wie möglich im Freien und in der Sonne verbringen möchte. Allerdings lohnt es sich, kleine Tipps zu beachten, um den Sommer ohne Einschränkungen genießen zu können. Schließlich lauern gerade während dieser Zeit einige Gefahren auf die Haut – und wohl niemand möchte sich den Sommer von Sonnenbrand, Sonnenallergie oder Insektenstichen vermiesen lassen.

Die wohl bekannteste und am häufigsten unterschätzte Gefahr ist der Sonnenbrand. Besonders bei Kindern und Menschen mit heller Haut führt zu starke und langanhaltende UV-Strahlung sogar zu Blasen und Verbrennungen zweiten Grades. Doch glücklicherweise kann man einem Sonnenbrand beispielsweise durch Sonnenschutzmittel, leichte Kleidung und Kopfbedeckung gut vorbeugen. Ungeschützt sollte sich keiner lange der prallen Sommersonne aussetzen, da die aggressive UV-B-Strahlung die Hautzellen bereits nach 30 Minuten schädigt. Rückgängig kann die dadurch entstehende Entzündung der Haut nicht mehr gemacht werden, aber manchmal lindern bereits kühlende Wickel mit Quark, Buttermilch oder Joghurt das Feuer der Entzündung. Bei tieferen Hautschäden verschaffen Cremes und Sprays mit dem Wirkstoff Hydrocortison rasche Schmerzlinderung und gute Hilfe gegen die Entzündung.

Hilfe bei Sonnenallergie

Unangenehm ist zudem eine Sonnenallergie, die als Reaktion auf die UV-Strahlung oder in Kombination mit chemischen Substanzen, wie Fetten und Emulgatoren in Sonnenschutzmitteln, hervorgerufen wird. Ungefähr 20 Prozent der Deutschen bekommt regelmäßig eine solche Sonnenallergie in Form von Hautrötungen, Entzündungen, Pusteln und Bläschen. Da diese oft stark jucken, sollten bei Bekanntsein einer Allergie vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Sowohl Sonnenschutzmittel mit mineralischem Lichtfilter, als auch fett- und emulgatorfreie Cremes mit Antioxidantien und eine Licht-Eingewöhnungs-Kur im Frühjahr können die Sonnenallergie nämlich erfolgreich abschwächen.

Treten dennoch Rötungen oder Schwellungen auf, helfen der Haut ähnliche Hilfsmittel wie beim Sonnenbrand. Bei der Auswahl der Präparate sollten Produkte ohne Emulgator gewählt werden (z.B. alkoholische Sprays mit Hydrocortison), da Emulgatoren unter UV Strahlung mit dem Luftsauerstoff freie Radikale, sog. Peroxide bilden können, die für die Entstehung von Sonnenallergien und Mallorca Akne diskutiert werden.

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Tipps gegen juckende Stiche

Eine weitere Sommer-Gefahr droht nur indirekt durch die Sonne: Zahlreiche Insekten fühlen sich durch die Körperwärme und den Schweißgeruch der Menschen nämlich magisch angezogen. Meistens sind die Stiche von Mücken, Bremsen, Wespen oder Bienen eher lästig denn gefährlich. Wer den Angriff bemerkt, kann den Einstich schnell mit warmem Wasser auswaschen, um die im Gift befindlichen entzündungsauslösenden Proteine abzutöten. Danach helfen kühlende Gele mit Antihistaminika, die die Histaminrezeptoren blockieren, so dass der „Juckstoff“ Histamin nicht mehr andocken kann. Der Juckreiz wird gelindert, ein schützender Gel-Film hält vom Kratzen ab, der Stich heilt ab. Produkte ohne Duft- und Konservierungsstoffe (z.B. ohne Parabene) werden auch den Ansprüchen von sensibler Kinderhaut gerecht und sind so die perfekten Familienprodukte.

Ganz wichtig: Nicht an der Einstichstelle kratzen oder drücken, das verstärkt lediglich das Entzündungsproblem. Wer gar nicht erst gestochen werden möchte, sollte von zu schnellen Handbewegungen zum Verscheuchen von Bienen und Wespen absehen, da die Tiere dies als Bedrohung empfinden. Außerdem ist die Wahl eines nicht so intensiven Parfums ratsam, damit die Insekten vom Duft erst gar nicht angelockt werden.

 

Text: Anne Kirchberg

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