![]() Das wilde Alaska - Aufwachen fernab der Zivilisation |
Alaska, Amerikas „last frontier“, ist manchmal schon ziemlich zivilisiert. Wer abseits der gängigen Routen unterwegs ist, kann es trotzdem noch finden, das Wilde, das Ursprüngliche. Ein Alaska, in dem man die Gletscher nicht beäugt, sondern besteigt, ein Alaska fernab der asphaltierten Highways und der Wohnmobil-Campingplätze mit bis zu 200 Stellplätzen.
Ein idealer Einstieg ist der riesige Wrangell-St. Elias-Nationalpark, sechs Mal so groß wie der Yellowstone-Park. Schon die Anreise ist spannend, entweder über die 58 Meilen lange, schmale McCarthy Road, oder mit einem kleinen Motorflugzeug der Wrangell Mountain Air. Ein Flug, der einen überragenden Panoramablick bietet, zuerst auf das Tal des Copper River, dann auf die umliegende Berg- und Gletscherlandschaft.
![]() Der Kennicott Fluss spiegelt die rauhe Schönheit Alaskas wider |
Wer nach McCarthy kommt, möchte Abenteuer in der Natur erleben: Etwa eine Stunde dauert die Wanderung ins Tal des Kennicott River, bis der Root-Gletscher erreicht ist. Schon beim Abmarsch hat Matthew, der Guide, jedem ein Paar Crampons mitgebracht, mit Spikes versehene Metallsohlen. Diese werden an den Schuhen festgeschnallt, bevor es aufs Eis geht, das schon von weitem eine klirrende Kälte abstrahlt.
Weitere spannende Reportagen:
» Alaska per Wohnmobil: Auf eigene Faust
» Alaska zu Fuß: Entengang im Eis
» Alaska per Schiff: Kinderstube der Gletscher
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