Cala Morell
Die Siedlungen Son Morell und Marina sind zu einem Feriengebiet zusammengewachsen. In der Nebensaison wirken die weißen, unbewohnten Häuser an den Hängen der wetterzerfressenen, rotbraunen Felsen der Bucht Cala Morell etwas deplatziert.
Die Architektur der Anlage erinnert an Ibiza, mit einigen für Menorca typischen Details, etwa den phantasievoll installierten Wasserabläufen, die das strenge Bild vieler Häuserwände auflockern.
Auf halber Höhe zwischen Himmel und Meer nutzten schon vor Jahrtausenden die Ureinwohner Menorcas einen kleinen Seitenarm der Cala, um in dem weichen Kalkstein eine Siedlung anzulegen (um 900 v. Chr.). Die knapp 20 Höhlen, einige mit Stützsäule und Nischen, sind von der Straße aus frei zugänglich. Kalkstein oben, rostroter Sandstein unten - hier beginnt jene gedachte Linie, mit der Geologen die weit ältere Tramuntana, den Inselnorden, vom Migjorn, dem Inselsüden, trennen. Die Linie verläuft zwischen Cala Morell und Maó. Der kleine, steinige Strand lohnt den Besuch allerdings nicht unbedingt.
Highlights Ciutadella/Westspitze
Von allen Orten der Insel sicher der schönste: alt und nobel, mit einem „gesunden“ Lebensrhythmus und dabei sauber und zu Entdeckungsgängen einladendmehr
Eine Traumbucht: sanft abfallender Sandstrand, Schatten spendende Pinien, gerundete Küstenfelsenmehr
Das älteste bekannte Bauwerk Europasmehr
Türkisfarbenes Wasser, eingefasst in grauen Kalksteinmehr
Festungsmauern mit interessantem Museummehr