Eine Rundfahrt durch den Ostteil der Insel, wo sich die Landschaft von ihrer ursprünglichen Seite zeigt; fast die gesamte Strecke verläuft durch Naturschutzgebiete. 1 Tag, rund 70 km
Ausgangspunkt Ihres Tagesausflugs ist Maó. Croissants und dampfender Cafè amb llet, so sieht das mediterrane Frühstück aus, das im Amadeus neben einem kräftigen British breakfast serviert wird. Das Café liegt an der Plaça de S'Esplanada neben dem Burger King. Von hier aus erreichen Sie über die Avinguda Josep Maria Quadrado die Carretera de Ciutadella. Am nächsten Kreisverkehr zweigt rechts die stillere Ronda de Sant Joan ab, die linker Hand in die Landstraße nach Fornells übergeht. Schon hier wird die Landschaft ruhiger, grüner, friedlicher.
Alle Wege zur Rechten führen irgendwann ans Meer; der nach Es Grau ist ausgeschildert. Nach etwa 3 km kommt Shangri-La in Sicht. Die Ferienhaussiedlung ohne Zukunft umlagert den südlichen Teil der Alebufra d'Es Grau, jenes Gebiet, das in der Gründungsakte der Unesco vom Oktober 1993 als das Herzstück des Biosphärereservats Menorca umrissen wurde: 67 ha Feuchtbiotop, ein Ökosystem, das menschlichen Eingriffen entzogen bleibt. Enten, Gänse und Reiher sind hier zu Hause, aber auch seltenere Arten wie Fischadler und Königsreiher. In einer Unzahl von Mückenlarven und anderen Insekten finden sie ein reiches Nahrungsangebot.
Sie fahren zurück zur Hauptstraße und weiter in Richtung Fornells. Etwa 2-3 km nach der Ermita de Fàtima biegt rechts die Straße zum Cap de Favàritx ab. Zunächst säumen Felder und üppiges Grün die schmale Asphaltstraße, doch mit jedem Kilometer wird das Landschaftsbild stiller, eintöniger. Auch die Büsche, die den Weg begleiten, ducken sich immer tiefer. Irgendwann ist nur noch dunkler Schiefer zu sehen. Einsam ragt der Leuchtturm von Favàritx aus dieser fast abweisenden, kahlen Landschaft heraus. Parken können Sie an der Bucht von S'Escala gegenüber dem Leuchtturm. Für einen Badestopp bieten sich bei ruhiger See in nächster Nähe zwei kleine Sandbuchten an: die Cala Presili und die etwas größere Cala Tortuga, beide für gewöhnlich nur schwach besucht.
Erfrischt zurückgekehrt zur Landstraße Me-7 in Richtung Fornells, verspüren Sie jetzt wahrscheinlich erste Esslustgefühle. Um diese zu befriedigen, empfiehlt sich die Einkehr auf dem ehemaligen Landgut und heutigen Freizeitpark Hort de Llucaitx an der Abzweigung nach Son Parc. Dort gibt es Picknick- und Grillplätze sowie ein Restaurant mit bodenständigen Gerichten (€-€€).
Falls Ihnen hingegen beim Gedanken an eine caldereta de langostas - nur echt in der Tonschüssel - das Wasser im Munde zusammenläuft, sollten Sie Ihren Hunger bis Fornells bezähmen. Dort, direkt am Rand der großen Salzwasserlagune, in deren stillem Wasser sich die Fischerboote spiegeln, liegt das Es Pla auf einer befestigten Landzunge (€€, Mittagsmenü). Die Zeit für einen Spaziergang durch den 800-Seelen-Ort sollten Sie sich nehmen. Ein Kaffee in der Bar La Palma oder im S'Algaret rundet den Besuch ab.
Wenn die Sonne noch hoch am Himmel steht, sollten Sie von Fornells aus einen Abstecher machen zu der ehemaligen römischen Siedlung bei Sa Nitja. Dazu fahren Sie zunächst in Richtung Es Mercadal und folgen nach etwa einem Drittel der Strecke rechts dem Schild mit der Aufschrift „Far de Cavalleria“. Eine relativ neue Straße führt direkt zum Cap de Cavalleria an der Nordküste, vorbei an den Häusern von Santa Teresa (rechts), in denen seit einigen Jahren das Ecomuseu de Cap de Cavalleria Aufschluss über die römische Besiedlung gibt. Ein schönes Café unter Pinien lädt zur Rast. Außer den römischen Siedlungsspuren beeindrucken die Verwunschenheit und die Stille des Ortes. Im 2. Jh. n. Chr. noch unter den drei großen Städten der Insel geführt, war Sanicera vier Jahrhunderte später aus den Aufzeichnungen verschwunden.
Sie fahren weiter über die Landstraße in Richtung Es Mercadal. Die fast steppenartigen Hügelrücken der Nordküste werden bald durch Kiefernhaine verdrängt, die dann den üppigen Weideflächen des Inselzentrums Platz machen. Am Ostrand von Es Mercadal führt eine schmale Asphaltstraße den kahlen Monte Toro hinauf. Nach einigen Serpentinen sind Sie auf 357 m Höhe. Hier oben, vom „Dach Menorcas“, genießen Sie einen phantastischen Panoramarundblick. Im Norden gewahren Sie bei ruhigem Wetter als gleißenden Spiegel die weite Bucht von Fornells; mit Ausnahme der Gegend um Son Parc steht der gesamte Landstrich unter Naturschutz. Westwärts erstreckt sich grünes, wellenförmiges Gelände, ebenfalls weithin Naturschutzgebiet. Nach Süden hin heben sich die dunkleren barrancs, fruchtbare Sturzwassergräben, die der Regen aus dem weichen Kalkstein gewaschen hat, von ihrer Umgebung ab. Dahinter verlieren sich Himmel und Meer in der Unschärfe. Südostwärts ist Alaior auszumachen, in östlicher Richtung sind die Albufera d'Es Grau und das Cap de Favàritx zu erkennen. Die Landschaft dazwischen ist wiederum größtenteils seit 1992 gesetzlich geschützt.
Nach Es Mercadal zurückgekehrt, sind Sie mit dem Wagen in ungefähr 30 Min. wieder in Maó.
Menorca. MARCO POLO Reiseführer
Jetzt bestellen »
Mallorca. MARCO POLO Länderkarte - Ibiza/ Formentera/ Menorca
Jetzt bestellen »
Bestellen Sie im Marco Polo Shop!
Sie erhalten Ihre Bestellung versandkostenfrei
nach Hause geliefert und bezahlen bequem
per Rechnung. Jetzt den Shop entdecken!
Wie ist das Wetter in Kapstadt? Ist Venedig im Juni wirklich so überlaufen? So schön funkelt der Eiffelturm bei Nacht?
Im Urlaub Schnäppchen machen und nicht viel Geld ausgeben müssen: Die Low Budget Tipps aus dem MARCO POLO Reiseführer Fuerteventura zeigen die besten Möglichkeiten, im Urlaub Geld zu sparen.
» Fuerteventura günstig erleben<br/>» Online Reiseführer Fuerteventura
Newsletter | Häufige Fragen (FAQs) | Kontakt | AGB | Datenschutz | Sitemap | Presse | Impressum
© MAIRDUMONT Online 1996-2011 | MAIRDUMONT | KOMPASS | Falk Routenplaner | Varta-Führer | Baedeker | DuMont Reise | 123POI
Geschaftskunden Anfragen: Portal-Vermarktung MAIRDUMONT Media | Content- und Dienste Lizensierung Falk Content & Internet Solutions