Eine 350 km lange Rundfahrt mit Start und Ziel Ronda von Weißem Dorf zu Weißem Dorf, meist über Nebenstraßen, für die Sie mindestens drei, besser fünf Tage Zeit einplanen sollten.
Sie nehmen in Ronda die A 369 in Richtung Algeciras und fahren über Benadalid und Gaucín nach Castellar de la Frontera. Folgen Sie der Beschilderung zum Castillo de Castellar. Nächste Station ist Alcalá de los Gazules auf der anderen Seite des Naturparks Los Alcornocales. Fahren Sie ein Stück auf der A7 in Richtung Algeciras und nehmen, bevor Sie die Hafenstadt erreichen, die neue A 381 in Richtung Jerez de la Frontera, eine Autobahn, die durch die Korkeichenwälder des Naturparks Los Alcornocales führt. Nach 40 km erreichen Sie Alcalá de los Gazules (5700 Ew.), eine weiße Kleinstadt mit maurischem Gepräge, wie hingeworfen auf die Flanken eines Hügels. Weiter auf der A 381 Richtung Medina Sidonia. Die folgende Etappe führt Sie über die A 393 nach Arcos. Kurz vor dem Ziel bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt über dem Abgrund. Von Arcos geht es nach Osten auf die Sierra de Grazalema zu. Eine Landstraße führt Sie Richtung El Bosque. Kurz vor El Bosque abbiegen Richtung Ubrique (A 373). Eine Weile fahren Sie nun an der Sierra entlang, bis Sie das Flüsschen Tavizna überqueren und auf einmal mittendrin sind in den Bergen. Kurz vor Ubrique biegen Sie links auf die kurvenreiche Landstraße (A 374) nach Grazalema ab. Nach wenigen Kilometern ist das nächste Ziel erreicht, das maurische Benaocaz (750 Ew.). Gute regionale Küche gibt es im Restaurante Nazarí (Di geschl. | C/Lavadero, s/n | Tel. 956125598 | €).
Hinter Grazalema führt eine abenteuerliche Höhenstraße (CA 531) zum Puerto de las Palomas (1357 m) hinauf, der Ihnen einen Schwindel erregenden Blick auf den Stausee von Zahara schenkt. In vielen Serpentinen geht es wieder hinab, vom Abgrund nur durch weiß getünchte Steinquader getrennt, bis Sie Zahara de la Sierra erreichen. Über die A 382 gelangen Sie nach Olvera (9100 Ew.): ein Hügel, von einer Haube weißer Häuser überzogen, aus der die klassizistische Kirche Nuestra Señora de la Encarnación (1505) und das maurische Castillo (12. Jh.) hervorragen. Vom Kirchplatz aus bietet sich ein erhebender Blick über die Sierra und die engen Gassen. Ein freundliches Hotel mit Restaurant ist das Sierra y Cal (28 Zi. | tgl. | C/Nuestra Señora de los Remedios 2 | Tel. 956130303 | www.tugasa.com | €). Auf der Weiterfahrt von Olvera nach Setenil finden Sie nach 2 km rechter Hand die bezaubernde Ermita Nuestra Señora de los Remedios (17./18. Jh.), eine bemalte Wallfahrtskapelle, an die ein Patio voller Grünpflanzen grenzt. Über Setenil kehren Sie nach Ronda zurück.
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