Das eindrucksvolle Matterhorn (4478 m) mag den besonderen Ruf dieses international bekannten Skigebiets der Aostaregion im Talschluss der Valtournenche mitbegründen. Ein weitläufiger Pistenzirkus verbindet es mit der Schweizer Seite um Zermatt. Berühmt für seine einmalige Aussicht ist der Furggenkamm (Plateau Rosà), den man mit einer Seilbahn das ganze Jahr über erreichen kann. Gemütliche Eleganz und ein exzellenter Service machen aus dem Hermitage (36 Zi. | Via Piolet 1 | Tel. 0166948998 | Fax 0166949032 | www.hotelhermitage.com | €€€) das edelste Hotel der Region. Weiter unten in der Valtournenche bei Antey Saint-André erfreut ein kleines, neues Charmehotel in einem uralten Bauernhaus: Maison Tissière (14 Zi. | Ortsteil Petit Antey 9 | Tel. 0166549140 | Fax 0166549861 | www.hoteltissiere.it | €€) mit Spa und gutem Restaurant. Für die Urlaubsplanung (auch auf Deutsch): www.montecervino.it
Über 130 gibt es im Aostatal. Die wichtigsten sind das klotzige Schloss von Verrès aus dem 14. Jh. hoch auf steilem Felsen und das Schloss von Issogne mit reicher Innenausstattung, ausgemaltem Renaissancehof und dem berühmten Brunnen mit geschmiedetem Granatapfelbaum. Das gewaltige Schloss Fénis ist mit seinen Türmen und Verliesen der Inbegriff mittelalterlichen Ritterlebens. Alle drei Schlösser: März-Juni und Sept. tgl. 9-18.30, Juli/Aug. 9-19.30, Okt.-Feb. 10-12 und 13.30-16.30 Uhr, im Winter Fénis Di, Issogne Mi, Verrès Do geschl.
Am Fuß des Mont Blanc gelegen, wurde der Ort schon im 19. Jh. als Sommerfrische besucht, schöne alte Chalets zeugen davon. Heute bildet Courmayeur (www.vallemontebianco.it) zusammen mit Chamonix auf der französischen Seite des Bergmassivs eines der anspruchsvollsten Skigebiete der Alpen. Beide Orte verbindet der aufwendige Mont-Blanc-Tunnel sowie der kühne Bau einer ganzen Serie von Kabinenbahnen: die berühmte Mont-Blanc-Überquerung (Talstation in La Palud, 3,5 km von Courmayeur, www.montebianco.com). Anderthalb Stunden schwebt man über die atemraubende, stille weiße Gipfel- und Gletscherlandschaft. Die exklusive Atmosphäre Courmayeurs erlebt man im elegant-behaglichen Chalethotel L'Auberge de la Maison (33 Zi. | Via Passerin d'Entrèves 16 | Tel. 0165869811 | Fax 0165869759 | www.aubergemaison.it | €€€) mit feinem Restaurant, eine einfachere Alternative ist das zentral gelegene, gemütliche Hotel Meublé Berthod (25 Zi. | Via Mario Puchoz 11 | Tel. 0165842835 | Fax 0165842286 | www.hotelberthod.com | €-€€).
Noch näher an diese grandiose Bergwelt führen die Seitentäler Val Veny (mit Campingplatz) und Val Ferret (mit Golfplatz) heran, in Letzterem ein Hoteltipp im Dorf Arnouva: das nur im Sommer geöffnete Chalet Val Ferret (7 Zi. | Tel./Fax 0165844959 | www.chaletvalferret.com | €€) mit Restaurant in einer ehemaligen Alm - ideal für Wanderungen und Mountainbiketouren. Kühne alpine Touren organisieren die berühmten Bergführer Courmayeurs (Tel. 0165842064 | www.guidecourmayeur.com). Die alten Thermalanlagen (Allées des Thermes | Tel. 0165867272 | www.termedipre.it) im nahen Pré-Saint-Didier sind elegant restauriert - eine angesagte Wellnessoase.
Südwestlich von Courmayeur hat sich um La Thuile in den letzten Jahren ein weiteres anspruchsvolles Skigebiet entwickelt. Attraktionen auf dem Weg zum Kleinen St.-Bernhard-Pass sind die Wasserfälle am Rutor und der Kromlech am Colle Piccolo San Bernardo, ein Halbrund aus 46 Steinen, vermutlich eine Kultstätte aus der Bronzezeit.
Auf Höhe der Baumgrenze zeigen sich früh am Morgen und am Abend die Steinböcke. Strenge Auflagen in diesem riesigen Naturpark im Süden von Aosta lassen Besucher eine noch relativ unberührte Bergwelt erleben - ein Paradies für Wanderer und Skilangläufer. Im attraktiven Hauptort Cogne mit ansprechenden Hotels hat sich die Kunst des Spitzenklöppelns erhalten. Infos zu Nationalpark und Unterkunft: www.pngp.it, www.cogne.org
Das landschaftlich abwechslungsreiche Tal führt an das Monte-Rosa-Massiv heran. Von jenseits des Monte Rosa kam vor 750 Jahren aus dem Schweizer Wallis eine Gruppe von Einwanderern herüber, die sich hier und in einigen benachbarten Talschaften im Piemont niederließen. Hinterlassenschaften sind das Walserdeutsch und die Bergbauernarchitektur: In den Talschlüssen der Valsesia, der Val di Gressoney und der Valle Anzasca stößt man auf die alten Walserhäuser. Sie sind hoch gebaut, die ersten Geschosse aus Steinquadern, weiter oben in dunkel verwittertem Holz. In Gressoney-Saint-Jean wurde aus so einem alten Walserhaus das kleine, sympathische Komforthotel La Gran Baita (12 Zi. | Strada Castello Savoia 26 | Tel./Fax 0125356441 | www.hotelgranbaita.it | €€). Mit viel Sport wie Ski, Golf, Trekking, Rafting, mit Ferienwohnungen, Bars und Restaurants ist das Tal vor allem bei den Mailändern beliebt. www.gressoneymonterosa.it
Die hervorragend erhaltene römische Brücke (100 v. Chr.) schwingt sich kühn in einem hohen Bogen über den Bergbach Lys.
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