Die nur 24 km² kleine, aber bis zu 785 m hohe Insel (250 Ew.) ist nahezu autofrei. Drei Tavernen gibt es im Haupt- und Hafenort Kálamos, kleine Kieselsteinstrände beim Weiler Episkopí. Regelmäßige Verbindungen bestehen nach Mítikas (Festland); von Lefkáda aus werden im Sommer gelegentlich Ausflüge nach Kálamos angeboten. Übernachten kann man in wenigen Privatzimmern.
Der Inselwinzling (7 km², 40 Ew.) ist autofrei. Es gibt zwei Tavernen; einfachste Übernachtungsmöglichkeiten bestehen im Gemeindehaus des einzigen Inselortes, von dem mehrere kleine Sandstrände zu Fuß erreichbar sind. Regelmäßige Fährverbindung besteht nur mit Mítikas (Festland). Ab Lefkáda werden im Sommer gelegentlich Bootsausflüge angeboten.
Meganísi (500 Ew.) ist das größte der Inselchen zwischen Léfkas und dem Festland und wegen seiner Ursprünglichkeit einen Besuch wert. Die mehrmals täglich zwischen Nidrí und der Insel verkehrenden Autofähren laufen zunächst den Hafen Pórto Spília mit kurzem Strand und Taverne an, danach den Haupthafen Vathí. Die Inselstraße führt von Vathí in 15 Gehminuten zum Binnendorf Katoméri, in weiteren 60 Gehminuten ins besonders schöne Binnendorf Spartochóri und von dort in 10 Gehminuten zum Hafen Pórto Spília. Die luxuriöseste Unterkunft ist das Esperídes Resort zwischen Pórto Spiliá und Spartochóri (50 Zi. | Tel. 2645051761 | Fax 2645051764 | www.esperides-resort.gr | €€€), familiär wohnt man im Hotel Meganísi am Ortsrand von Katoméri (35 Zi. | Tel. 2645051240 | www.ionianislandholidays.com | €€).
Eindrucksvolle Überreste aus der Antike stehen nur 9 km von Préveza entfernt auf dem Festland. Von Léfkas aus sind sie bequem auch mit dem Linienbus zu erreichen. Der Ausflug lohnt selbst für archäologisch nicht sonderlich Interessierte.
Nikópolis wurde 30 v. Chr. von Octavian, dem späteren römischen Kaiser Augustus, zur Erinnerung an seinen Seesieg über Antonius und Kleopatra gegründet und war bis ins 13. Jh. hinein besiedelt. Ihre Glanzzeit erlebte die Stadt in frühbyzantinischer Zeit in den Jahren zwischen etwa 500 und 600. Damals entstanden Basiliken, von denen noch Grundmauern, Steinmetzarbeiten und Mosaikfußböden erhalten sind. Am eindrucksvollsten ist jedoch die weitgehend noch in voller Höhe erhaltene byzantinische Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen. Auch das Amphitheater zeugt trotz zerstörter Ränge von der Größe der einstigen Stadt (Ausgrabungen der byzantinischen Stadt größtenteils frei zugänglich. | Ausgrabungen der antiken Stadt tgl. 8.30-15 Uhr | Eintritt 2 Euro). Im kleinen Grabungsmuseum (Di-Fr 8.30-15, Sa/So 8-15 Uhr | Eintritt 3 Euro) am Rand der Doumetios-Basilika sind römische Skulpturen, Gläser und Münzen zu sehen. | Museum und Ausgrabungen liegen an der Hauptstraße Préveza-Arta | Linienbusse ab Préveza
Préveza (15000 Ew.) ist eine auf drei Seiten vom Meer umspülte Kleinstadt mit ein wenig orientalischem Flair. Sie liegt am Eingang zum Ambrakischen Golf, der sich von hier aus 35 km tief landeinwärts erstreckt. Seit dem Sommer 2002 führt ein Straßentunnel unter dem Eingang zum Golf hindurch.
Auf der anderen Seite der Golf-Öffnung kennzeichnet ein kleines Fort den Standort des antiken Aktion, das der Seeschlacht ihren Namen gab. Dieser Entscheidungskampf zwischen Antonius und Kleopatra einerseits und Octavian andererseits fand 31 v. Chr. allerdings weit draußen auf dem Meer statt.
In der Stadt lohnt vor allem ein Bummel durch die Haupteinkaufsstraße und durch die kleine Markthalle. Viele Wohnhäuser aus dem 19. Jh. sind erhalten; in der Kirche Ágios Athanássios sind noch Wandmalereien zu sehen. | Linienbusse von Lefkáda ins 21 km entfernte Préveza mehrmals täglich
Die Privatinsel der Familie Onassis darf nicht betreten werden. Doch ein Blick vom Boot aus auf die Privatstrände und die Dächer der Häuser regt sicherlich dazu an, sich vorzustellen, wie der Tankerkönig erst mit der Operndiva Maria Callas und dann mit Jackie Onassis hier lebte.
Die Kleinstadt (3800Ew.) am Südufer des Ambrakischen Golfs wird von einer gut erhaltenen venezianisch-türkischen Burg überragt. | Burg frei zugänglich | Linienbusse von Lefkáda ins 20 km entfernte Vónitsa mehrmals täglich
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