Kreta ist eine Welt für sich. Griechenlands größte Insel ragt wie ein Hochgebirge mit fast 2500 m hohen Gipfeln aus dem Meer. Hier findet fast jeder, was er sucht: Lange Sandstrände und einsame Buchten, nächtliches Highlife und die Stille wilder Schluchten ebenso wie viele Möglichkeiten zum Biken, Golfen, Surfen oder Tauchen. Städte und Badeorte gehen mit der Zeit, in abgelegenen Bergdörfern läuft das Leben noch in traditionellen Bahnen. Kulturell hat die Insel als Heimat der ersten europäischen Hochkultur weit mehr zu bieten, als in einem einzigen Urlaub zu schaffen ist - ein guter Grund, immer wieder nach Kreta zu kommen.
Die Kreter legen zwar großen Wert auf ihre Zugehörigkeit zu Hellas, betrachten sich aber zugleich als ein ganz besonderes Völkchen. Die Insel ist so groß, dass man sie in einem Urlaub kaum völlig kennen lernen kann. Von West nach Ost misst Kreta 260 km, von Nord nach Süd bis zu 60 km.
Vier Gebirgsmassive prägen Kreta: im Westen die Weißen Berge mit dem 2453 m hohen Páchnes, östlich davon das Ída-Gebirge mit dem 2456 m hohen Timíos Stávros, im mittleren Osten dann das 2148 m hohe Díkti-Gebirge und im äußersten Osten schließlich das 1476 m hohe Sitía-Gebirge. In und zwischen diesen Bergmassiven liegt eine Reihe von Hochebenen versteckt, die völlig vom Meer abgeriegelt sind. In einigen wie der Lassíthi- und der Chandrás-Hochebene wird das ganze Jahr über intensiv Landwirtschaft betrieben; zu anderen wie der Nída- oder der Thriptí-Hochebene Ziehen die Bauern nur im Sommer hinauf.
Alexis Sorbas: Der Kreta-Klassiker schlechthin - als Buch wie als Film. Níkos Kazantzákis‘ Roman wurde 1964 mit Anthony Quinn, Alan Bates und Irene Pappas in den Hauptrollen von Michael Cacoyannis verfilmt.
Freiheit oder Tod: Im Iráklio des 19. Jhs. spielt ein weiterer Roman Kazantzákis‘, der als deutsche Ausgabe nur auf Kreta erhältlich ist.
Chronik einer Stadt: Auch nur auf Kreta bekommt man dieses Buch von Pantélis Prevelákis. Er beschreibt darin, vermischt mit Kindheitserinnerungen, den langsamen Verfall seiner Heimatstadt Réthimno im ersten Drittel des 20. Jhs.
Tage auf Kreta: In diesem Buch gehen Aquarelle von Hans-Jürgen Gaudeck und einfühlsame Texte von Klaus Bötig eine harmonische Verbindung ein (hsb-Verlag 2007).
Der Mann, der sterben muss: 1956 drehte Jules Dassin überwiegend in Krítsa diesen Film, in dem Melina Mercouri und Gert Fröbe mitspielten und dessen Grundlage der Roman „Die Griechische Passion“ war.
Die Griechische Passion: Níkos Kazantzákis erzählt die Geschichte eines Dorfes, das für ein Passionsspiel übt und plötzlich mit einer von den Türken aus der Heimat vertriebenen Flüchtlingsgruppe konfrontiert wird.
In Agía Galíni wartet der Tod: Etwas leichter liest sich z.B. der dritte Kreta-Krimi von Klaus Eckhardt um den Privatdetektiv Jak Anatolis, der die dunklen Seiten der Insel auslotet (www.kreta-klaus.de).
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