Wenig besuchte, kleine und schmale Sandstrände säumen die mit Wacholder bestandenen, niedrigen Dünen. Hier stehen nur wenig Liegestühle, und die Natur überwiegt eindeutig. Häufig herrscht starke Brandung; dann finden sich viele Starkwindsurfer mit eigenem Board ein. Die einzige Strandtaverne bietet sehr gute griechische Küche. Die kleine Kapelle am Ende der Schotterpiste, die an den Strand führt, ist dem Evangelisten Johannes geweiht. Der Schlüssel hängt für jeden zugänglich über der Tür, der Innenraum ist nahezu schmucklos. Zufahrt über einen guten Feldweg von der 4 km entfernten Hauptstraße zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos aus beschildert. 7 km von Kéfalos entfernt
Die spärlichen Überreste des Theaters der antiken Stadt Astypalaia liegen inmitten eines duftenden Kiefernwalds am Abgrund einer tiefen Schlucht. Erhalten blieben nur Reste von zwei Sitzreihen und einige Fragmente vom Bühnengebäude. Sie stammen aus dem 2. Jh. v. Chr., also aus hellenistischer Zeit. 10 m links vom Ausgang erkennt man sehr spärliche Reste eines antiken Demeter-Heiligtums. 1,5 km hinter dem Ortsende des Bergdorfs Kéfalos links an der Asphaltstraße zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos. Hier gelangt man durch ein ständig offen stehendes Tor im Drahtzaun nach etwa 30 m zum Theater.
Zur kleinen, abgeschiedenen Bucht zwischen den beiden kilometerlangen Stränden an der Bucht von Kéfalos führt eine steile, nichtasphaltierte Straße hinunter. Der Strand ist nur ca. 100 m lang; über Felsen kletternd erreicht man weitere winzige Sandflecken, an denen auch FKK möglich ist. Von allen Stränden um Kéfalos ist dieser für Schnorchler der attraktivste. Eine einfache Taverne sorgt für Speis und Trank. Die Zufahrt ist von der 600 m entfernten Hauptstraße aus beschildert.
Das Ensemble dreier kleiner Sandbuchten in der Bucht Ormós Chilandríou unterhalb des 268 m hoch steil aus dem Meer aufragenden Kap Kriélos wird nur sehr selten von Urlaubern besucht. Sie erreichen Cavo Paradiso am besten über eine küstennahe, stellenweise sehr raue Piste vom Theológos Beach aus. 14 km von Kéfalos entfernt
Ein etwa 300 m langer, völlig schattenloser Sandstrand an der Westküste, sehr wenig besucht. Ein guter Feldweg führt hin. 7 km von Kéfalos entfernt
Die kleine, erst 1988 erbaute Kapelle mit weiß gekalkten Wänden und blauem Tonnengewölbedach ist weithin sichtbar, aber leider belanglos. Nur 15 m von ihr entfernt jedoch steht die Ruine einer alten Marienkapelle, für deren Bau sorgfältig behauene Quader eines antiken Tempels verwendet wurden, der sich einst an dieser Stelle erhob. Moderne Kapelle ständig verschlossen, Ruine frei zugänglich | 1 km hinter dem Ortsende des Bergdorfs Kéfalos, 200 m abseits der Asphaltstraße zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos
Das auch Ágios Ioánnis Thymianós genannte, ehemalige kleine Kloster steht heute einsam und verlassen über der Westküste von Kos. Vom Ende des Zufahrtswegs aus führen 43 Stufen hinunter auf die Klosterterrasse, auf der eine uralte, stützungsbedürftige Platane die kleine Klosterkirche überschattet. Auf der Terrasse stehen Zementtische und -bänke, an denen sich während des großen Kirchweihfests am 28./29. August bis zu 400 Pilger zu gemeinsamem Essen, Trinken und auch Tanzen versammeln. Hier kann man jederzeit herrlich picknicken.
Auf dem benachbarten Festplatz finden während des Kirchweihfests, das jährlich am 28./29. August stattfindet, Hunderte von Pilgern an langen Zementtischen Platz. Der ehemalige Zellentrakt ist heute nur noch Ruine, und die alte Glocke im Baum davor wird nur noch selten geläutet. Frei zugänglich | 2,5 km nach der Abzweigung zur Panagía Ziniótissa zweigt eine asphaltierte Stichstraße zum noch 200 m entfernten Kloster ab. 7 km von Kéfalos entfernt
Abschnitt des Oststrands von Kéfalos mit Getränkeverkaufsbude und Sonnenschirmverleih. Die Zufahrt ist von der ca. 500 m entfernten Hauptstraße aus beschildert.
Der kleine Schutzhafen an der Nordküste, manchmal auch einfach nur Limiónas genannt und geschrieben, wurde in den 1980er-Jahren angelegt. Direkt am Hafen gibt es einen etwa 100 m langen, wenig besuchten Sandstrand mit ein paar Liegestühlen und Sonnenschirmen; in der Nachbarbucht kann man sich an einem Kiesstrand sonnen. Eine Siedlung sucht man jedoch vergeblich. Einziges Gebäude am Hafen ist das Fischrestaurant Limniónas, das unter Einheimischen als Geheimtipp gehandelt wird. Der sehr gut Englisch und etwas Deutsch sprechende Wirt Jánnis Bézas hat drei Fischerboote unter Vertrag, die ausschließlich für ihn unterwegs sind. Diverse Vorspeisen aus dem Meer stehen hier zur Auswahl, der frische Fisch wird grundsätzlich auf Holzkohle gegrillt. Am Hafen | kein Ruhetag | €€€
Teilstück des langen Oststrands, nur über eine schlechte Piste zu erreichen. Hier gibt es keine Taverne, aber eine Getränkebude und einen Sonnenschirmverleih. Gut für alle, die von hier zu Fuß den noch weiter östlich gelegenen, für FKK bestens geeigneten Strandteil ansteuern wollen. Zufahrt von der etwa 1,3 km entfernten Hauptstraße aus beschildert
Zum westlichsten Teil des langen Oststrands von Kéfalos fahren auch Linienbusse. Die Straße ist asphaltiert, sodass entsprechend viel Betrieb herrscht. Die Liegestühle und Sonnenschirme stehen hier zum Teil in Viererreihen; jede Art von Wassersport ist möglich.
Und dennoch ist dieser Strandabschnitt landschaftlich besonders attraktiv: Sand bedeckt die hinter dem Strand steil ansteigenden Hänge, sodass sie wie hohe Dünen wirken. Eine große Taverne (€€€) etwas oberhalb des Strands serviert Speisen und Getränke aller Art. Sie ist auch schon zum Frühstück geöffnet. Zufahrt von der 600 m entfernten Hauptstraße aus beschildert
Eine bis zur Taverne asphaltierte Straße führt zu diesem Abschnitt des Oststrands von Kéfalos hinunter, an dem Liegestühle und Sonnenschirme vermietet werden. Etwas oberhalb des Strands finden Sie eine Taverne mit zwei schattigen, mit Bambus und Palmstroh überdeckten Terrassen. Die Zufahrt zum Strand ist von der 700 m entfernten Hauptstraße aus beschildert.
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